DVD (Director's Cut, Einzel-DVD) Kaufvideo

Die Legende von Beowulf

Im Verfahren von "Der Polarexpress" digital animiertes Actionabenteuer nach dem berühmten altenglischen Versepos.


Die Legende von Beowulf (Director's Cut, Einzel-DVD)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
14.03.2008

Originaltitel: Beowulf

Trickfilm/ Fantasy

USA 2007
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12

Ray Winstone
Sir Anthony Hopkins
John Malkovich

Regie: Robert Zemeckis
Warner Home Video Germany

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Robert Zemeckis ("Cast Away") katapultiert in seinem einzigartigen fotorealistischen CGI-Abenteuer den klassischen Heldenstoff in die Fantasymoderne - starbesetzt vor und hinter der Kamera.

Beowulf zieht unerschrocken ins Feld (Foto: Warner) Großansicht

Beowulf zieht unerschrocken ins Feld (Foto: Warner)

So waren die Heroen des angelsächsischen Gedichtepos noch nie zu erleben: überzeugend realistisch, so dass jeder Darsteller klar zu erkennen ist. Denn Robert Zemeckis ("Cast Away") greift, wie schon im Weihnachtshit "Der Polarexpress", auf das Motion-Capture-Verfahren zurück, das eine täuschend lebensechte Animation ermöglicht.

Wie das Nibelungenlied bietet "Beowulf" einen traditionsreichen Stoff, den das Star-Autorenduo Neil Gaiman ("Sandman"-Comics) und Roger Avary ("Pulp Fiction") mächtig auffrischt, damit es in heutigen Fantasywelten bestehen kann.

Tapfer und mutig mussten die Recken schon im 5. Jahrhundert sein. Der junge Beowulf (Ray Winstone) vom Volk der Geatas ist so einer. Unerschrocken zieht er gegen das Menschen verschlingende Ungetüm Grendel los, das die Dänen und ihren König Hrodgar (Anthony Hopkins) seit geraumer Zeit heimsucht.

Der König muss gerettet werden (Foto: Warner) Großansicht

Der König muss gerettet werden (Foto: Warner)

Die Macht der Verführung

Mit seinen unerschrockenen Weggefährten gelingt es Beowulf, das Ungeheuer zu töten und die Dänen zu befreien. Doch damit weckt er den Zorn von Grendels Mutter (Angelina Jolie), einem bösartigen Verführungsgeist, der auf Rache sinnt.

Perfekt und stark besetzt, wird Blockbuster-Garant Zemeckis auch dieses Fantasy-Epos zum Hit machen.

Die Legende von Beowulf (Director's Cut, Einzel-DVD)

Ob in traditionell zwei- oder dreidimensionaler Kopie: Robert Zemeckis' digitale Version des berühmten Heldengedichts ist unterhaltsamer als jede gedruckte.

Schüler oder Studenten, die "Beowulf" vielleicht noch in Form eines altenglischen Versepos schreckte, dürfen sich entspannt im Kinosessel zurücklehnen: Diese Kriegerlegende ist im Drehbuch Roger Avarys und Neil Gaimans entstaubt, in Plot, Figuren und psychologischen Motiven neu arrangiert und als Actionabenteuer redefiniert. Wie schon bei "Der Polarexpress" zaubert Zemeckis mit dem Verfahren der "Performance Capture", scannte die Darstellungen seiner Star-Besetzung digital ein und integrierte sie in digitale Hintergründe, in denen sich die Kamera perspektivisch völlig frei entfalten kann. Auch wenn sich darüber diskutieren lässt, ob Live Action emotionales Engagement auf Zuschauerseite erhöht hätte, lassen sich für die Digitalisierung neben budgetären auch ästhetische Argumente finden. Denn die immer noch artifiziell wirkenden Bilder passen zu einer Geschichte, die in eine andere Welt, eine Welt der Sagen, zurückführt. Unter diesem Aspekt bekommt auch ein beeindruckender Pull-back der Kamera neben der visuellen auch eine semantische Dimension. Er führt zurück von der zivilisierten Welt, vom rustikalen Hof des dänischen Königs Hrothgar (Anthony Hopkins), über die Wiesen und Wälder in die archaische Höhlenwelt des Monstrums Grendel und seiner Mutter - einer Dämonin, die die Gestalt einer unwiderstehlichen Verführerin annehmen kann. Der deformierte Riese Grendel, äußerlich eine Mutation irgendwo zwischen einer Entwicklungsstufe des "Hollow Man" und dem Monstrum aus den "X-Tro"-Horrorfilmen, soll als gequälte Seele auf den Spuren Gollums wahrgenommen werden. Das fällt nicht leicht, wenn man, wie Grendel, mehrfach den Königshof heimsucht und dabei mit abgetrennten Körperteilen jedes Zweibeiners herumwirft, der sich ihm in den Weg stellt. Als sich der legendäre Krieger Beowulf im Auftrag des Königs nackt dem Monstrum stellt, ist nicht nur dieses, sondern auch die Digitalzauberei gefordert, soll doch der Zuschauer nur in der Action, nicht in der Anatomie sehen, was den Mann ausmacht. Diese Sequenz, wie auch Beowulfs Kampf mit Seemonstern und einem Drachen, erfüllen jeden Wunsch nach Spektakel. Für sinnliche Sehnsüchte ist Grendels Mutter und ihr anatomisches Vorbild Angelina Jolie zuständig, die Beowulfs Lust, auch auf Macht und Reichtum, ausnutzt und ihm Jahre nach Grendels Tod eine neue Prüfung aus der Hölle schickt. Die biografischen Verbindungen zwischen Menschen und Kreaturen sind neu, die Schwächen der Männer wie auch die der digitalen Technik bekannt. Diese kann vor allem Frauengesichter nicht wirklich überzeugend beleben - im Unterschied zu denen der Männer, je mehr Falten, Bärte und Altersringe diese zeigen. Stören wird das allerdings keinen Zuschauer, zu dominant ist die Ablenkung durch Action, Tempo und die 3-D-Bilder, ein Entertainmentbonus, zu wuchtig heroisch und leidenschaftlich ist der Titelheld. In Zemeckis' Abenteuer liegt Sparta in Dänemark. Geografisch falsch, im Ton aber richtig. kob.

Die Legende von Beowulf (Director's Cut, Einzel-DVD)

Ein Held erscheint, verkündet seinen Ruhm und seinen Namen. Beowulf! Drachentöter. Retter des Königreichs. Er wird die unersättliche Bestie, die das Land der Wikinger verwüstet, töten. Als Belohnung für seine Tat fordert er Gold und die Herrschaft. Doch wird sein maßloser Ehrgeiz letztlich einen furchtbaren Tribut fordern?

In diesem Epos aus der Zeit der Dämonen und Ungeheuer, der Krieger und Verführerinnen spielt Ray Winstone den Titelhelden und Angelina Jolie die unwiderstehlich attraktive Mutter des Monsters. Urwüchsige Kameradschaft, den Kampf mit dem grotesken Grendel, das unerbittliche Todesduell mit dem Drachen - all das erleben wir in der revolutionär neuartigen "Performance Capture"-Vision des Regisseurs Robert Zemeckis. Heil dir, Beowulf, dem Tapfersten der Tapferen!

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Ray Winstone   als Beowulf
  Sir Anthony Hopkins   als Hrothgar
  John Malkovich   als Unferth
  Robin Wright   als Wealthow
  Brendan Gleeson   als Wiglaf
  Crispin Glover   als Grendel
  Alison Lohman   als Ursula
  Angelina Jolie   als Grendels Mutter
  Chris Coppola   als Olaf
  Sebastian Roché   als Wulfgar
  Charlotte Salt   als Estrith
  Greg Ellis   als Garmund
  Dominic Keating   als Cain, alt
  Tyler Steelman   als Cain, jung
  Rik Young   als Eofor
  Leslie Zemeckis   als Yrsa
  Sharisse Baker-Bernard   als Hild
 
Regie:  Robert Zemeckis  
Buch:  Neil Gaiman  
  Richard Avary  
Musik:  Alan Silvestri  
Kamera:  Robert Presley  
Produzent:  Steve Starkey  
  Robert Zemeckis  
  Jack Rapke  
 

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