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Die letzte Legion

Actionabenteuer über die Rettung des jugendlichen letzten römischen Kaisers vor der Klinge brutaler gotischer Eroberer.


Die letzte Legion (Eiskalt-Rot-Version)

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Originaltitel: The Last Legion

Abenteuer

USA/Großbritannien/Frankreich 2007
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 12

Colin Firth
Sir Ben Kingsley
Aishwarya Rai

Regie: Doug Lefler
Universum Film

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Ben Kingsley und Colin Firth brechen in dem schwerterklirrenden Abenteuerepos nach Britannien auf, um den jungen Kaiser zur letzten römischen Legion zu führen.

Mira kämpft mit Aurelius für den Kaiser (Foto: Tobis) Großansicht

Mira kämpft mit Aurelius für den Kaiser (Foto: Tobis)

Im Jahr 476 anno domini steht das römische Weltreich vor dem Untergang, als der 12-jährige Romulus Augustus zum neuen Kaiser gekrönt werden soll. Doch die Goten überfallen Rom und verschleppen den Jungen samt Lehrmeister Ambrosinus (Ben Kingsley) auf die Felseninsel Capri.

Aurelius (Colin Firth), der Befehlshaber der kaiserlichen Leibgarde, bricht mit einem Elitetrupp auf, um den kindlichen Caesar zu retten. Das gelingt ihm mit Hilfe der byzantinischen Kriegerin Mira (Aishwarya Rai), doch eine Rückkehr ins besetzte Rom ist unmöglich. Sie fliehen nach Britannien, wo die letzte römische Legion einsam die Stellung halten soll.

Aurelius ist ein Mann der Taten (Foto: Tobis) Großansicht

Aurelius ist ein Mann der Taten (Foto: Tobis)

King Arthur meets Bollywood

Das historische Abenteuer nach dem Bestseller von Valerio Massimo Manfredi ist ein stargespicktes Epos im Stil von "Königreich der Himmel" und "King Arthur", mit Oscar-Preisträger Ben Kingsley, Colin Firth und Bollywood-Queen Aishwarya Rai in ihrem ersten West-Auftritt.

Die letzte Legion (Eiskalt-Rot-Version)

Internationale Koproduktion, die den letzten und darüber hinaus jugendlichen Kaiser Roms zum Mittelpunkt eines Actionabenteuers macht.

Vor "Gladiator" galt der Kino-Untergang Roms als endgültig, und auch nach dem Comeback mit Ridley Scotts Welthit zog sich der Glanz der Cäsaren vor allem in Mini- und TV-Serien wie "Empire" oder "Rome" zurück. Schon aus diesem Grund ist diese Medium-Budget-Produktion aus dem Clanzentrum von Dino De Laurentiis (Produzenten sind Ehefrau und Tochter) ein Wagnis, denn sie holt Rom in Cinemascope und damit großformatig wieder ins Kino. Das von David Leland überarbeitete Drehbuch von Jez & Tom Butterworth ist ein Destillat aus geschichtlichem Hintergrund, dem gleichnamigen Roman von Valerio M. Manfredi und Hollywood-Historik, ergänzt von Anspielungen an jüngere Blockbuster aus Mittelerde. Die Handlung setzt etwa 80 Jahre nach der Spaltung des Reichs in eine oströmische (byzantinische) und weströmische Hälfte ein. Geschichtliche Überforderung droht aber keinem Zuschauer, da der Film Details ausspart und sich auf ein klassisches Waisentrauma konzentriert. Das Opfer verliert allerdings nicht nur seine Eltern, sondern auch deren Krönungsgeschenk, das weströmische Reich: Gerade erst von seinem Vater illegitim zum Kaiser ernannt, wird der 12-jährige Romulus durch einen brutalen Überfall gotischer Barbaren seiner Eltern beraubt, entmachtet und nur dank der Überredungskünste seines Lehrers (Ben Kingsley im trendigen Gandalf-Look) verschont. Gemeinsam werden Schüler und Meister nach Capri verbannt, um schließlich von Romulus' Leibgardisten (Colin Firth ungewohnt actionorientiert) und einer byzantinischen Amazone (Indiens Naturwunder Aishwarya Rai) befreit zu werden. Verfolgt von einem angemessen finsteren Goten, macht sich die kleine, von wenigen tapferen Kameraden unterstützte Gruppe nach Britannien auf. Gefunden wird dort die letzte loyale Legion Roms, aber auch ein magisches Schwert, das die Brücke baut von Cäsar bis hin zu Camelot. Auch wenn man das ursprüngliche Ziel, die Rückeroberung Roms, schließlich aufgibt, wird der Actionfan im Rahmen des Budgets zufrieden gestellt. Regisseur Doug Lefler, der schon eine Direct-to-DVD-Antwort auf das opulentere Fantasyabenteuer "Dragonheart" meistern musste, meidet die große Auseinandersetzung, setzt auf viele kleine Schwert- oder spätantike Martial-Arts-Duelle und auf den sanft erotischen Geschlechterkampf zwischen der attraktiven Poserin Rai und Sandalenneuling Firth. Am Ende wird auch noch Genrenachwuchs geboren, der als kleiner Bruder von "King Arthur" verstanden werden kann. kob.

Darsteller:  Colin Firth   als Aurelius
  Sir Ben Kingsley   als Ambrosinus
  Aishwarya Rai   als Mira
  Peter Mullan   als Odoacer
  Kevin McKidd   als Wulfila
  John Hannah   als Nestor
  Thomas Sangster   als Romulus
  Iain Glen   als Orestes
  Rupert Friend   als Demetrius
  Nonso Anozie   als Batiatus
  Owen Teale   als Vatrenus
  Robert Pugh   als Kustennin
  Beata Ben Ammar   als Flavia
  Murray McArthur   als Tertius
  James Cosmo   als Hrothgar
  Harry van Gorkum   als Vortgyn
  Alexander Siddig   als Theodorus Andronikus
 
Regie:  Doug Lefler  
Buch:  Jez Butterworth  
  Tom Butterworth  
Musik:  Patrick Doyle  
Kamera:  Marco Pontecorvo  
Produzent:  Martha De Laurentiis  
  Raffaella De Laurentiis  
  Tarak Ben Ammar  
 

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