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Die letzte Nacht des Boris Gruschenko

Angeklagt des Attentatversuchs auf Napoleon wartet ein kleiner russischer Soldat auf die Hinrichtung. Woody Allens grandiose Kostüm-Komödie.


Die letzte Nacht des Boris Gruschenko

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Erhältlich seit:
13.06.2008

Originaltitel: Love and Death

Komödie

USA 1975
Laufzeit: 77 Min.
FSK: ab 16

Woody Allen
Diane Keaton
Georges Adet

Regie: Woody Allen
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Die letzte Nacht des Boris Gruschenko

Boris Gruschenko, jüngster von drei russischen Brüdern, ist eigentlich ein friedfertiger Tagträumer, aber als Napoleon an die Landespforten klopft, muß er sich dem Druck der Familie beugen und in den Krieg ziehen. Dort wird aus dem tölpelhaften Versager über Nacht (und aus Versehen) ein Held, was ihm sogar die Liebe der von ihm angebeteten Sonja einträgt. Die ist es dann auch, die Boris zu einer verhängnisvollen Tat überredet: Der überzeugte Pazifist soll Napoleon bei einem Attentat ermorden.

Zu den getragenen Klängen von Sergej Prokofjew entfesselt Woody Allen ein satirisches Feuerwerk, das überaus geschickt den aus Vorgängern wie "Bananas" und "Der Schläfer" gewohnten Slapstick mit der Nachdenklichkeit und Morbidität späterer Allen-Werke verknüpft. Bevorzugte Zielscheibe von Allens Attacken ist neben Militär und Hurrah-Patriotismus auch diesmal wieder die Religion, die, egal ob jüdisch, katholisch oder russisch-orthodox, in den Augen des Satirikers überall nur einem Zwecke dient: die Menschen leichter töten und sterben zu lassen.

Die letzte Nacht des Boris Gruschenko

Woody Allen erfindet sich selber neu in dieser epischen, historischen Satire, diesem wundervoll witzigen, bunt schillernden Destillat der russischen Seele. Als einer seiner visuell und philosophisch ausgereiftesten Filme stellt "Die Nacht des Boris Gruschenko" einmal mehr Allens komödiantisches Genie unter Beweis.

Der hasenfüßige Intellektuelle Boris Gruscheko (Allen) ist heiß auf die schöne Sonja (Diane Keaton), während die Napoleonischen Kriege ihn völlig kalt lassen. Verzweifelt über Sonjas Pläne, einen übel riechenden Fischhändler zu heiraten, schreibt sich Boris dennoch in die Armee ein. Erst als er ohne Pfennig in der Tasche heimkehrt, willigt Sonja endlich ein, ihn zu heiraten. Von nun an führen sie ein Leben in Reichtum - reich an Philosophie, Enthaltsamkeit und Mahlzeiten aus Schnee. Doch dann marschiert Napoleons Grande Armee in Russland ein, und Sonja schmiedet einen hirnrissigen Plan, den Kaiser zu töten. Nach einem urkomischen aber gescheiterten Attentatsversuch erfährt Boris, dass Gott nicht allzu viel aus seinem Talent gemacht hat, dass es keinen Sex gibt im Leben nach dem Tod - und dass nicht mal auf den Engel des Todes Verlass ist!

Quelle: Fox

Darsteller:  Woody Allen  
  Diane Keaton  
  Georges Adet  
  Norman Rose  
  Olga Georges-Picot  
  Alfred Lutter  
  Howard Vernon  
  Lloyd Battista  
  James Tolkan  
  Harold Gould  
 
Regie:  Woody Allen  
Buch:  Woody Allen  
Kamera:  Ghislain Cloquet  
Produzent:  Charles H. Joffe  
  Jack Rollins  

Vier Woody-Allen-Boxen im Anflug

"Man darf sich den Tod nicht als Ende vorstellen. Man muss ihn betrachten als eine wirksame Möglichkeit, weniger Geld auszugeben", sagt Woody Allen in seinem Film "Die letzte Nacht des Boris Gruschenko". Wie wahr.

Mr. Manhattan: Woody Allen Großansicht

Mr. Manhattan: Woody Allen

Jedenfalls wird dieser und 16 weitere Titel ab September im Rahmen einer "Woody Allen Collection" veröffentlicht - da darf guten Gewissens investiert werden! Mit einer Ausnahme erscheinen alle Filme erstmalig auf DVD. Verteilt werden die 17 Filme des New Yorker Autorenfilmers auf vier Boxen, die bis Ende des Jahres erscheinen. Die erste Box wird am 1. September mit den Filmen "Der Stadtneurotiker", "Eine Sommernachts-Sexkomödie", "Eine andere Frau" und "Alice" veröffentlicht.

Box zwei (VÖ: 6. Oktober) enthält "Was Sie schon immer über Sex wissen wollten...", "Bananas", "Der Schläfer" und "Die letzte Nacht des Boris Gruschenko".

Box drei (VÖ: 3. November): "The Purple Rose of Cairo", "Zelig", "Schatten und Nebel" und "Broadway Danny Rose".

Box vier (1. Dezember): "Manhattan", "Hannah und ihre Schwestern", "Radio Days", "Innenleben" und "September".

 

Fassungen

 

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Features

 

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