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Die Liebe der Charlotte Gray

Liebes- und Kriegsmelodram über eine junge Schottin, die sich 1943 der Resistance anschließt.


Die Liebe der Charlotte Gray

Leihvideo

Erhältlich seit:
24.07.2003

Originaltitel: Charlotte Gray

Drama

Großbritannien/Australien/Deutschland 2001
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 12

Cate Blanchett
Billy Crudup
Michael Gambon

Regie: Gillian Armstrong
Universal Pictures Germany

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Große Gefühle, geheime Wünsche: Cate Blanchett verliert ihr Herz an einen Widerstandskämpfer.

Charlottes große Liebe: der junge Résistance-Kämpfer Julien

Charlottes große Liebe: der junge Résistance-Kämpfer Julien

England im Jahr 1943. Die junge Schottin Charlotte Gray (Cate Blanchett) verliebt sich in den britischen Luftwaffenpiloten Peter und folgt ihm zu einem gefährlichen Einsatz nach Frankreich. Dort arbeitet sie undercover mit der französischen Résistance im Kampf gegen die deutschen Besatzer. In einem Dorf in der Provinz wird sie als Nachrichtenkurier eingesetzt - eine gefährliche Mission.

Vor allem, als sie mehr und mehr in die Arbeit und das Leben des jungen Résistance-Kämpfers Julien (Billy Crudup) hineingezogen wird, während Peter als gefallen gilt. Als Julien vor der Gestapo fliehen muss, kehrt Charlotte nach London zurück. Erst nach dem Krieg begreift sie, dass sie ihr Herz in Frankreich verloren hat.

Die hinreißende Cate Blanchett hat Hochkonjunktur: Nach "The Gift", "Banditen!", "Herr der Ringe", "Schiffsmeldungen" und "Heaven" brilliert sie jetzt in Gillian Armstrongs grandiosem Liebes-Melodram nach dem bewegenden Bestseller von Sebastian Faulks.

Die Liebe der Charlotte Gray

Das mit "The Gift - Die dunkle Gabe" eingeläutete halbjährige Cate-Blanchett-Festival läuft nach "Banditen", "Der Herr der Ringe", "Heaven" und "Schiffsmeldungen" nun mit einem Resistancemelodram vorläufig aus. "Charlotte Gray" bleibt zeitgeschichtlich und atmosphärisch im Muster von "Enigma", lässt eine junge Britin im 2. Weltkrieg für den Geheimdienst arbeiten, kann aber trotz prominenter Besetzung und verführerischer Fotografie einige dramaturgische Misstöne nicht kaschieren.

Wenn eine blasse Inselblondine in Frankreich für die Widerstandsbewegung ihr Leben riskiert, erinnert das unweigerlich an Meryl Streep und "Eine demanzipierte Frau". Im Vergleich dazu erweist sich Fred Schepisis Verfilmung von David Hares Theaterstück als tiefgründigere, unbequemere Fragen stellende Variation eines verwandten Themas. Zeichnete Hare seine Protagonistin als Frau, die während des Kriegs intensiv, danach aber desillusioniert im Grunde kaum noch lebte, ist für Charlotte Gray diese Erfahrung ein Weg zur persönlichen Reife, an dem durch Hoffnung am Ende Erfüllung steht. Gillian Armstrong, der mit Blanchett bei "Oscar und Lucinda" eine große, lyrische Literaturadaption gelang, fand mit Sebastian Faulkners Roman einen konventionelleren Stoff vor, den sie dramaturgisch nicht immer im Griff hat. Zusammengehalten von einer Klammer, die Gray zu Beginn reisen und am Ende ankommen sieht, führt eine Rückblende ins Jahr 1943, als sie vom Geheimdienst angeworben wird, sich in einen jungen Piloten verliebt, der wenig später nach einem Einsatz in Frankreich vermisst wird. Dorthin folgt ihm Gray, um Kurier zwischen Resistance und britischem Geheimdienst zu spielen und ihren Freund zu suchen. Kaum setzt sie den Fuß auf das mit den Deutschen kollaborierende Vichy-Territorium, zeigt sich ein Kardinalproblem. Grays perfektes Französisch, dessentwegen sie schließlich ausgewählt wurde, erweist sich als obsolet, da alle Franzosen Englisch parlieren. Das Spannungsmoment, durch die Sprache verraten zu werden, geht so verloren. Ein Manko, das wohl auch die Synchronisation nicht beheben wird. Wenig realistisch ist auch Grays gefährliche Naivität in der Kontaktierung des lokalen Resistanceführers (Billy Crudup), der es später kaum besser macht, als er die Liste vermisster Franzosen in die Gesichter einmarschierender deutscher Soldaten schreit, bis ihn Blanchett mit einem Kuss zum Schweigen bringt. Nicht selten ist Auffälligkeit präsent, wo Zurückhaltung Gebot wäre. Das reißt aus der Zeit, aus dem Film heraus, der in seiner Resistancedramatik und Lovestory weniger überzeugt als in Grays Reifung zur Mutterfigur für zwei versteckte jüdische Jungen. In dieser Beziehung entwickelt sich große Zärtlichkeit, Intensität und Realismus, der schließlich in einem erschütternden Finale andeutet, was über erzählerische Routine hinaus hier insgesamt möglich gewesen wäre. kob.

Darsteller:  Cate Blanchett   als Charlotte Gray
  Billy Crudup   als Julien Levade
  Michael Gambon   als Levade
  Rupert Penry-Jones   als Peter Gregory
  James Fleet   als Richard Cannerley
  Lewis Crutch   als André Duguay
  Matthew Plato   als Jacob Duguay
  Anton Lesser   als Renech
  Ron Cook   als Mirabel
  Jack Shepherd   als Pichon
  Wolf Kahler   als Oberleutnant Lindermann
  Helen McCrory   als Francoise
  Rosanna Lavelle   als Sophie
  Charlotte McDougall   als Sally
  Abigail Cruttenden   als Daisy
  Nicholas Farrell   als Mr. Jackson
  Charlie Condou   als Auguste
 
Regie:  Gillian Armstrong  
Buch:  Jeremy Brock  
Musik:  Stephen Warbeck  
Kamera:  Dion Beebe  
Produzent:  Sarah Curtis  
  Douglas Rae  

Neues Jahr, neuer Dumbledore

Die Wettbüros haben noch nicht geschlossen! Es kann also weiterhin spekuliert werden, wer das schwere Erbe von Richard Harris als Professor Dumbledore antreten wird.

Zauberhaft: Michael Gambon

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War man sich im alten Jahr noch sicher, dass Ian McKellen der Nachfolger sein wird, bringt das neue Jahr lauter Überraschungen ins Haus. Pünktlich zu Weihnachten hatte man bei Warner begeistert Großmeister Gandalf als neuen Dumbledore benannt. Doch der hat weder bestätigt noch dementiert.

Dafür gibt es jetzt schon wieder einen neuen Kandidaten: Michael Gambon. Mit wallendem Haupthaar und ausgiebigem Bartwuchs kann man sich den 62-jährigen Iren durchaus in der Rolle des Oberzauberers vorstellen.

Derzeit lässt er seine magische Darstellungskraft in "Die Liebe der Charlotte Gray" auf das Publikum wirken. Ob er sein Herz auch für "Harry Potter und der Gefangene von Azkaban" erweichen kann, steht jedoch noch in den Sternen.

Wenigstens besteht immer noch ein kleiner Funken Hoffnung, dass die Dreharbeiten wie geplant im Februar beginnen können. Spätestens dann wird die finale Schlagzeile lauten: And the Dumbledore is...

 

Die Liebe der Charlotte Gray in der Fotoshow

 

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