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Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Lang erwartete Verfilmung des romantischen Meisterwerks von Literatur-Nobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez, ambitioniert vom britischen Regisseur Mike Newell inszeniert.


Die Liebe in den Zeiten der Cholera

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Erhältlich seit:
28.10.2011

Originaltitel: Love in the Time of Cholera

Drama

USA 2007
Laufzeit: 139 Min.
FSK: ab 6

Javier Bardem
Unax Ugalde
Giovanna Mezzogiorno

Regie: Mike Newell
Tobis Home Entertainment GmbH & Co. KG

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Eine der schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur endlich im Kino: Ein Leben lang wartet Javier Bardem auf die Liebe seines Lebens.

Fermina verbringt ihr Leben an der Seite des Arztes Juvenal (Foto: Tobis) Großansicht

Fermina verbringt ihr Leben an der Seite des Arztes Juvenal (Foto: Tobis)

Der 72-jährige Florentino Arizo (Javier Bardem) hat 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage auf diesen Tag gewartet, den Tag, an dem sein immerwährender Rivale auf dem Totenbett liegt und der Weg frei zu sein scheint für die Witwe Fermina (Giovanna Mezzogiorno). Doch die weist ihn empört von der Schwelle.

Jahrzehnte zuvor: Der Telegrammbote Florentino ist bettelarm, als er sich in die schöne Tochter aus reichem Haus verliebt. Fermina erwidert seine Gefühle, entscheidet sich unter dem Einfluss des Vaters jedoch für einen standesgemäßen Partner. Kein Grund für den Romantiker Florentino, sein Ziel aufzugeben.

Und wenn die beiden im gereiften Alter dann doch auf einer Bootsfahrt im Dschungel Kolumbiens endlich zueinander finden, ist das Kino der ganz großen Gefühle. Zum Weinen schön und grenzenlos romantisch.

Florentino wartet geduldig auf den richtigen Moment (Foto: Tobis) Großansicht

Florentino wartet geduldig auf den richtigen Moment (Foto: Tobis)

Wahre Liebe dauert ewig

Regisseur Mike Newell ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall") erzählt in dieser Verfilmung des Romanklassikers von Nobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez ganz bezaubernd von einer Liebe, die Jahrzehnte überdauert.

Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Lang erwartete Verfilmung des romantischen Meisterwerks von Literatur-Nobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez, ambitioniert vom britischen Regisseur Mike Newell inszeniert.

Umfangreiche Buchstoffe sind für Newell keine Neuheit, zuletzt hatte er den dicken Wälzer "Harry Potter und der Feuerkelch" auf die Leinwand gebracht. Rigorose Kürzung war auch bei der Adaption des weitschweifenden Romans einer einzigartigen Liebe, die sich über einen Zeitraum von über 50 Jahren in Kolumbien zuträgt, angebracht. Diese komplexe Aufgabe fiel Drehbuchautor Ronald Harwood (Oscar für "Der Pianist") zu. Er hält sich nahe an die sprachgewaltige Vorlage, übernimmt diverse Szenen und Dialogzeilen und erhält die Rückblendenstruktur aufrecht. Stark in den Hintergrund treten dafür die vielschichtigen historischen und kulturellen Details der Vorlage.

Wie das Buch beginnt auch der Film mit dem Tod des gealterten Arztes Juvenal Urbino (Benjamin Bratt), woraufhin der 72-jährige Florentino Arizo (Javier Bardem) umgehend bei dessen Witwe Fermina (Giovanna Mezzogiorno) vorspricht und ihr erklärt, "51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage" auf diesen Moment gewartet zu haben. Doch ihre Reaktion ist abweisend, und im Rückblick wird mit ihrer ersten Begegnung angeknüpft. Als junger Telegrammbote (zunächst von Unax Ugalde gespielt) verliebt sich Florentino auf den ersten Blick in die schöne Fermina aus (neu)reichem Haus. Zunächst erwidert sie seine Gefühle, doch als sie nach einjährigem Zwangsurlaub (ihr von John Leguizamo dargestellter Vater hat standesgemäßere Pläne für sein töchterliches Kronjuwel) zurückkehrt, hält sie ihre Liebe für eine jugendliche Illusion. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt Bardem die Rolle, ein etwas abrupter Austausch, der zunächst etwas störend wirkt, nicht zuletzt weil alle anderen Figuren von den jeweiligen Schauspielern durch die Jahre mit Alters-Makeup gespielt werden. Parallel entfaltet sich nun das Schicksal der beiden. Fermina heiratet den angesehen Arzt Urbino und führt wenngleich keine überglückliche, so doch eine stabile Ehe. Florentino hingegen, der sich in der Schifffahrtsgesellschaft seines Onkels hocharbeitet, liebt im Verlauf der Jahre über 600 Frauen. In seiner Seele ist er für Fermina jedoch ein Jungmann geblieben, wie er ihr als alter Mann beteuert, als sie sich beim malerisch schönen Finale auf einem Flussboot letztlich doch in die Arme schließen.

Schade ist, dass die Gefühlswallungen erst dann so richtig beim Publikum überschwappen. Das liegt u.a. an der (Fehl)Besetzung von Mezzogiorno, die als leidenschaftlich angebetete Liebesgöttin zu spröde wirkt und als reife Frau nicht überzeugen kann. Wesentlich mehr funkelnd-feuriges Charisma strahlt dagegen Catalina Sandino Moreno ("Maria voll der Gnade") in ihrem kleinen Part als Cousine aus. Durchweg klasse sind die Produktionswerte, von der ästhetischen Kameraarbeit, dem opulenten Design sowie dem stimmungsvollen Soundtrack mit lateinamerikanischen Klängen (Popstar Shakira steuerte auf Wunsch von Autor Marquez drei Songs bei). Insgesamt zwar keine makellose Adaption, dennoch bewegendes Gefühlskino um große Sehnsucht und zeitlose Liebe. ara.

Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Der weltberühmte Roman von Nobelpreisträger Gabriel García Márquez in einer kongenialen Adaption: Nach dem Drehbuch des Oscar-Gewinners Ronald Harwood (DER PIANIST) inszenierte Mike Newell die zutiefst anrührende Liebesgeschichte vor der exotischen Kulisse Südamerikas mit Javier Bardem und Giovanna Mezziogiorno in den Hauptrollen! Der Augenblick im Jahre 1879, in dem sich der bettelarme Telegrammbote Florentino (Javier Bardem) in die schöne Fermina (Giovanna Mezzogiorno), Tochter aus reichem Haus, verliebt, soll sein ganzes Leben bestimmen. Täglich schreiben sich die beiden Liebesbriefe, aber Fermina lehnt unter dem Druck ihres Vaters (John Leguizamo) seinen Heiratsantrag ab und gibt stattdessen einem weltgewandten Arzt (Benjamin Bratt) das Jawort. Florentinos Liebe bleibt, auch wenn er unzählige Affären eingeht. Nebenbei macht er Karriere und steigt auf zum Direktor der Karibischen Flussgesellschaft. 51 Jahre, neun Monate und vier Tage vergehen seit dem Tag, als sich Florentino unsterblich in Fermina verliebte. Erst als ihr Ehemann stirbt, ist für Florentino endlich der Tag gekommen, an dem er seiner Angebeteten noch einmal seine tiefen Gefühle gestehen kann...

Quelle: Tobis

Laufzeit des Bonusmaterials: ca. 60 Minuten

- Deleted Scenes
- Making Of
- Musikvideo Shakira
- Interviews mit Cast & Crew
- Promo-Reel
- Kinotrailer

Quelle: Tobis

Darsteller:  Javier Bardem   als Florentino Ariza
  Unax Ugalde   als Florentino Ariza, jung
  Giovanna Mezzogiorno   als Fermina Urbino
  Benjamin Bratt   als Dr. Juvenal Urbino
  Catalina Sandino Moreno   als Hildebranda Sanchez
  Hector Elizondo   als Don Leo
  Liev Schreiber   als Lotario Thugut
  Fernanda Montenegro   als Tránsito Ariza
  John Leguizamo   als Lorenzo Daza
  Laura Harring   als Sara Noriega
  Ana Claudia Talancon   als Olympia Zuleta
  Alicia Borrachero   als Escolastica
  Angie Cepeda   als junge Witwe
  Marcela Mar   als America Vicuña
 
Regie:  Mike Newell  
Buch:  Ronald Harwood  
Musik:  Antonio Pinto  
Kamera:  Affonso Beato  
Produzent:  Scott Steindorff  
 

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