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Die Manns - Ein Jahrhundertroman (Geschenkbox)

Die Geschichte der Familie Mann in Form eines dreiteiligen Dokumentations-Dramas mit eingespielten Interviews und Archivszenen.


Die Manns - Ein Jahrhundertroman (Geschenkbox)

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Erhältlich seit:
06.11.2003

Originaltitel: Die Manns - Ein Jahrhundertroman

Drama

Deutschland 1998-2000
Laufzeit: 630 Min.
FSK: ab 12

Armin Mueller-Stahl
Monica Bleibtreu
Jürgen Hentsch

Regie: Dr. Heinrich Breloer
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Die Manns - Ein Jahrhundertroman (Geschenkbox)

Diese Männer haben ein Händchen für schwierige Stoffe: Heinrich Breloer und Horst Königstein hatten bereits mit Filmen über sperrige Themen wie "Die Staatskanzlei" (über die Barschel-Affäre) und "Todesspiel" (über den Deutschen Herbst und die RAF) Erfolg. Die Projekte wurden mit allen namhaften Preisen von Bayerischer Fernsehpreis bis Bambi ausgezeichnet. Ihr Konzept: die "Offene Form", eine kunstvolle Verknüpfung von Spielszenen, Interviews und dokumentarischem Material. Mit ihrem neuen Mehrteiler "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" beweisen Heinrich Breloer und sein Co-Autor Horst Königstein, dass sie diese Spielart des Doku-Dramas meisterhaft beherrschen.

Die Familie Mann sitzt am gepflegten Esstisch. Am Kopfende sitzt ein kleines Mädchen, sie kichert vor Vorfreude. Ein Mann tritt ein, der spätere Nobelpreisträger Thomas Mann, gespielt von Armin Mueller-Stahl. Er beachtet das Mädchen gar nicht, spricht über seinen wunderbaren Platz an der Tafel und tut dann so, als ob er sich auf sie setzen würde. Jetzt schmunzeln alle Manns in ihre Servietten. Thomas Mann, der ernsteste aller Dichter und Denker als Familienkomiker? Das kleine Mädchen bestätigt die Anekdote: Elisabeth Mann Borgese, inzwischen über achtzig, erzählt Heinrich Breloer, wie die Geschichte weiter geht, noch immer lächelnd über diese - der Öffentlichkeit unbekannte - weiche Seite ihres Vaters. Sie ist der Glücksfall des Dreiteilers "Die Manns". Oder besser: sie ist ein Glücksfall. Ohne sie hätte Heinrich Breloer sein neues Doku-Drama nicht drehen können. Sie ist die letzte Überlebende des Clans, war die geliebte Tochter, die sehr lange bei ihren Eltern Thomas und Katia Mann lebte, und dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - hat sie sich jahrzehntelang geweigert, über ihre Familie zu sprechen. Heinrich Breloer konnte sie von seinem Ansatz überzeugen: er will nicht nur die bekannten Mitglieder der Familie darstellen, sondern auch die Familiendynamik ergründen und Informationen für die Zuschauer und sich "an Land ziehen" (Breloer). Wie wurde innerhalb der Familie mit Thomas Manns unterdrückter Homosexualität umgegangen? Mit Klaus Manns Drogensucht und Nelly Kröger-Manns Todes-Sehnsucht? Dabei erweist sich Heinrich Breloer als ausgezeichneter Kenner der Materie und verfällt nie auf das spekulative Erfinden, wie es in manchen TV-Biopics zu sehen war.

Schon 1984 hatte Breloer mit Horst Königstein bei dem Klaus Mann-Projekt "Treffpunkt im Unendlichen" (Grimme-Preis in Gold) umfangreiche Recherchen durchgeführt und z.B. mit Golo und Monika Mann gesprochen. Für "Die Manns" führte er an die 60 Interviews mit Weggefährten, mit Elisabeth Mann Borgese reiste er an die Orte, an denen die Familienmitglieder gelebt haben. Er ist ein intensiver Beobachter, geduldiger Zuhörer und genauer Frager, aber auch als Regisseur bringt er die Schauspieler (u.a. Sebastian Koch, Monica Bleibtreu, Jürgen Hentsch, Veronica Ferres, Sophie Rois) zu Höchstleistungen - keine Rolle ist schwach besetzt oder gespielt. So entsteht in den drei Teilen nicht nur das - detailgenau ausgestattete und von Gernot Roll ausgezeichnet fotografierte -Familienportrait, sondern auch die lebendige Abbildung eines Stücks Zeitgeschichte. sw.

Darsteller:  Armin Mueller-Stahl   als Thomas Mann
  Monica Bleibtreu   als Katia Mann
  Jürgen Hentsch   als Heinrich Mann
  Veronica Ferres   als Nelly Kröger-Mann
  Sophie Rois   als Erika Mann
  Sebastian Koch   als Klaus Mann
  Philipp Hochmair   als Golo Mann
  Stefanie Stappenbeck   als Monika Mann
  Katharina Eckerfeld   als Elisabeth Mann
  Rüdiger Klink   als Michael Mann
  Gerd David   als Gustaf Gründgens
  Andrea Sawatzki   als Pamela Wedekind
  Susanne Schäfer   als Hilde Kahn Reach
  Katharina Thalbach   als Therese Giehse
  Torben Liebrecht   als Thomas Quinn Curtiss
  Carola Regnier   als Alma Mahler-Werfel
  Hildegard Schmahl   als Salka Viertel
  Wolf-Dietrich Sprenger   als Viktor Mann
  Lennart Binder   als Frido
  Ludwig Blochberger   als Klaus Heuser
  Anne-Marie Blanc   als Hedwig Pringsheim
  Karl Fischer   als Franz Werfel
  Traute Hoess   als Mimi Mann-Kanova
  Sebastian Münster   als Klaus Pringsheim jr.
  Hans-Michael Rehberg   als Prof. Giuseppe Borgese
  Udo Samel   als Ebermayer
  Norbert Schwientek   als Josef Roth
  Anna Thalbach   als Mopsa Sternheim
  Oliver Stritzel   als Rudi Carius
  David Steffen   als Ricki Hallgarten
  Angelika Thomas   als Julia Therese Mann
  Rudolf Wessely   als Alfred Pringsheim
  Hermann Treusch   als René Schickele
  Oliver Masucci   als Lohengrin
  Liz Baffoe  
  András Bálint  
  Isolde Barth  
  Friederike Bellstedt  
  Edgar Bessen  
  Heinz-Josef Braun  
  Franziska Bronnen  
  Inga Busch  
  Linda Caroll  
  Bruno Cathomas  
  Buddy Elias  
  Martin Falk  
  Stefan Gebelhoff  
  Lance Girard  
  Michael Gordon  
  Ursula Gottwald  
  Klaus Haderer  
  Maria Happel  
  Esther Haussmann  
  Ben Hecker  
  Gisela Hoeter  
  Ingo Hülsmann  
  Hansi Jochmann  
  Aleksandar Jovanovic  
  Björn Jung  
  Peter Ketnath  
  Alfred Kleinheinz  
  Naomi Krauss  
  Kathie Kriegel  
  Jürgen Lehmann  
  Marian Loesch  
  Thomas Munkas Meinhardt  
  Wanja Mues  
  Isabel Navarro  
  Axel Röhrle  
  Peter Rühring  
  Sepp Schauer  
  Bettina Redlich  
  Tanja Schleiff  
  Sophie Scholz  
  Pierre Shrady  
  Johannes Silberschneider  
  Georgia Stahl  
  Isabel Trimborn  
  Julia Weden  
  Gustav Peter Wöhler  
 
Regie:  Dr. Heinrich Breloer  
Buch:  Dr. Heinrich Breloer  
  Dr. Horst Königstein  
Musik:  Hans-Peter Ströer  
Kamera:  Gernot Roll  
Produzent:  Prof. Thilo Kleine  
  Katharina Gräfin Lambsdorff  
 

Fassungen

 

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Features

 

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Armin Mueller-Stahl

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