
Nach seinem Einsatz im Sudan erhält James Roles, amerikanischer Mitarbeiter von International Rights Watch, eine letzte Chance, die ihn als Wahlbeobachter nach Mexiko führt. Als in dem Ort Tijuana ein Massengrab mit 27 Einheimischen gefunden wird, versucht der engagierte Menschenrechtler Licht ins Dunkel zu bringen. Der Fall scheint mit dem Verschwinden eines Motorcrossfahrer zusammenzuhängen, doch die örtliche Polizei wird von skrupellosen Hintermännern geschmiert, die jeden Störenfried beseitigen und alles vertuschen, um an der Macht zu bleiben.
Ambitioniertes Menschenrechtsdrama, ausgerechnet von Rowdy Herrington ("Tödliche Nähe") sauber und klischeefrei inszeniert. Keine Effekthascherei stört die aufwühlende Zustandbeschreibung, die den Vergleich zu Oliver Stone ("Salvador") und Constantin Costa-Gavras ("Z") nicht zu scheuen braucht. Mit Jeff Daniels ("Dumm und dümmer"), James Spader ("Stargate") und Portia de Rossi ("Ally McBeal") hervorragend besetzt und gespielt, sollte diesem wichtigem und spannenden Film die Aufmerksamkeit zukommen, die er verdient hat.