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Kaufvideo
Erhältlich seit:
01.01.2003
Originaltitel: The Muse
USA 1999
Laufzeit: 93 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Albert Brooks
Sharon Stone
Andie MacDowell
Regie: Albert Brooks
Kinowelt Home Entertainment

Albert Brooks bevorzugt Blondinnen - zumindest als Regisseur, wie es scheint. Für seine letzte Komödie "Mother" verpflichtete er Debbie Reynolds für die Titelrolle und nun läßt er sich von Sharon Stone (seit "Basic Instinct" der Archetyp des blonden Biests) als Muse in seiner trefflichen Hollywood-Satire inspirieren.
Auf den Spuren von "The Player" und "Grand Canyon" wandelnd, reflektiert Brooks mit Woody-Allen'scher Tiefsinnigkeit und Quengeligkeit über Erfolg und Mißerfolg in der Traumfabrik. Seine bissige Milieustudie zeichnet sich durch präzise Charakterisierungen mit famosen Dialogen der großen und kleinen Hechte im Entertainment-Business aus. Brooks schlüpft in die Rolle seines Alter Egos, des gefragten Drehbuchautoren Steven Phillips, der plötzlich in einer kreativen Krise steckt und von heute auf morgen einen Platz als gedemütigter Nobody angewiesen bekommt. Seinen Biß soll er verloren haben, teilt ihm ein schleimiger Paramount-Executive (Mark Feuerstein als perfekte Verkörperung des heuchlerischen Hollywood-Haifischs), weshalb er sein Büro räumen darf. Am Boden zerstört, begibt sich Steven zu seinem Oscar-prämierten Kollegen und Freund Jack (Jeff Bridges), der zögerlich ein Treffen mit seiner mystischen Muse Sarah (Stone luftig-locker in wallenden Designerroben) für ihn arrangiert. Sie entpuppt sich als kapriziöse Diva, für die nur das Beste gut genug ist. Von Steven verlangt sie eine Suite im Vier Jahreszeiten für $1700 pro Nacht und daß er prompt jeden ihrer Wünsche erfüllen soll. Dafür inspiriert sie ihn mit neuen Ideen und tatsächlich gewinnt er langsam sein Selbstvertrauen wieder. Mittlerweile in seinem Haus einquartiert, verhilft Sarah bald auch Stevens Frau Laura (Andie MacDowell) zu einer kulinarischen Karriere mit Gourmetkeksen. Für den nörglerischen Steven ist das jedoch eindeutig zu viel des Guten, und er vergrätzt seine Muse mit zunächst katastrophalen Konsequenzen.
Brooks' Auflösung um die Herkunft der mysteriösen Muse wirkt angesichts des ansonsten so liebevoll und wahrhaftig gezimmerten (aber auch ein wenig verbitterten) Films beinahe antiklimatisch, doch eine letzte Handlungswendung beim Happy End macht dieses Manko spielend und spielerisch wieder wett. Brooks kann sich über eine lange Parade von Cameoauftritten freuen: Unter anderem sind Jennifer Tilly, Wolfgang Puck, Rob Reiner, James Cameron und Martin Scorsese als sie selbst zu sehen. Vor allem die beiden letzten sind sich für herrlich selbstironische Spitzen nicht zu schade. Stone, die blendend aussieht und somit den optischen Part mit glamourösen Charisma auszufüllen versteht, offenbart gutes komödiantisches Timing und macht sich hier wesentlich besser als im "Gloria"-Remake zu Beginn des Jahres. Problematisch ist lediglich, daß Brooks seinen zentralen Charakter als ewig mißmutigen Mieswurz angelegt hat und er als Identifikationsfigur in dieser Hinsicht auf Dauer ein wenig ermüdend ist. Ein älteres, anspruchsvolles Publikum sollte sich dennoch von den sarkastischen Hollywood-Vignetten, die von einer nichtssagenden Preisverleihungszeremonie zur völlig sinnlosen Konversation bei einer Societyparty reichen, glänzend unterhalten fühlen. ara.
| Darsteller: | Albert Brooks | als Steven Phillips | |
|---|---|---|---|
| Sharon Stone | als Sarah | ||
| Andie MacDowell | als Laura Phillips | ||
| Jeff Bridges | als Jack Warrick | ||
| Mark Feuerstein | als Josh Martin | ||
| Steven Wright | als Stan Spielberg | ||
| Bradley Whitford | als Hal | ||
| Mario Opinato | als Europäer | ||
| Dakin Matthews | als Dr. Jacobson | ||
| Concetta Tomei | als Nurse Rennert | ||
| Cybill Shepherd | |||
| Lorenzo Lamas | |||
| Jennifer Tilly | |||
| Rob Reiner | |||
| Wolfgang Puck | |||
| James Cameron | |||
| Martin Scorsese | |||
| Regie: | Albert Brooks | ||
| Buch: | Albert Brooks | ||
| Monica Johnson | |||
| Musik: | Sir Elton John | ||
| Kamera: | Thomas E. Ackerman | ||
| Produzent: | Herbert S. Nanas | ||
Die Muse in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Engl. nur OmU
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Fotogalerie, Interviews, Making of, Trailer
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Sharon Stone
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Andie MacDowell
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