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Die phantastische Reise des kleinen Simon

Märchenhafte, an Puppen- und Kindertheater orientierte Reise eines Jungen durch den Körper seines kranken Großvaters.


Die phantastische Reise des kleinen Simon

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Erhältlich seit:
07.11.2005

Originaltitel: Jakten pa nyresteinen

Fantasy/ Abenteuer

Norwegen/Schweden 1996
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 6

Torbjörn T. Jensen
Benjamin Helstad
Jenny Skavlan

Regie: Vibeke Idsøe
Universum Film

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Die phantastische Reise des kleinen Simon

Als Simons Großvater plötzlich schwer erkrankt, schluckt der achtjährige Junge einige Tropfen eines Zaubertrankes und verwandelt sich in einen mikroskopisch kleinen Menschen. Durch die Mundhöhle schlüpft er in den Körper des alten Mannes und macht sich auf die Suche nach dem Krankheitserreger. Er begegnet den beiden Blutkörperchen Karta und Alveola und diese führen ihn zu den bösen Salzhackern. Auf deren Konto gehen bereits mehrere lebensbedrohliche Nierensteine. Nun gilt es, die Übeltäter auszuschalten - ein gefährliches Unterfangen...

Eine charmante Variation von Joe Dantes "Die Reise ins Ich" hat die norwegische Regie-Debütantin Vibeke Idsöe mit ihrem ebenso amüsanten wie pädagogisch wertvollen Kinderfilm in Szene gesetzt. Komplexe biologische Vorgänge werden mittels phantasievoll gestalteter Kostüme und Dekorationen in plastische Bilder umgesetzt, die auch von den Jüngsten verstanden werden. Die Kombination aus detailgenauem Handwerk mit modernster Computertechnologie - über 200 CGI-Bilder wurden in den Film integriert - machen dieses aufwendige Fantasy-Abenteuer zum perfekten Family Entertainment.

Die phantastische Reise des kleinen Simon

Nicht an, sondern zu den Nieren geht die Reise im wunderbaren Regiedebüt der Norwegerin Vibeke Idsöe, die Joe Dantes "Die Reise ins Ich" aus dem Jahr 1987 als Ausgangsidee für einen besonders lehrreichen wie vergnüglichen Kinderfilm genutzt hat. In ihm vertraut der achtjährige Simon (Torbjörn T. Jensen) den Einflüsterungen seines Teddybärs, als stecknadelkopfgroßer Winzling im Körper seines Großvaters nach dem Rechten zu sehen.

Notwendig wird die Exkursion, weil beide auf einer abgelegenen Insel leben und sich der alte Mann seit Tagen vor Schmerzen krümmt. Ärztliche Hilfe ist unmöglich, weil es kein Telefon gibt. Also läßt sich der Blondschopf mittels eines Zaubertranks schrumpfen und findet über die Mundhöhle Einlaß ins Innere. Dort stößt er auf die jungen Blutkörperchen Karta und Alveola, die ihm ihre Unterstützung zusichern . Gemeinsam durchstöbern sie Herz und (Raucher-)Lunge, landen in Magen und Blase, um schließlich die lebensbedrohende Ursache zu finden: Bizarre Salzhacker kristallisieren jeden Tropfen Flüssigkeit, um einen riesigen Nierenstein zu bauen. Gegen ihre Gier könnten nur die Tränenmacher helfen. Doch seit dem Tod der Großmutter hat der Alte nicht mehr geweint. Rat weiß schließlich Herr A. Pendix, der nutzlose, von allen gemiedene Bewohner des Blinddarms.

So schlicht und zugleich faszinierend setzt die an Puppen- und Kindertheater orientierte Inszenierung abstrakte Körpervorgänge in plastische Bilder um, die von Vorschulkindern mühelos verstanden werden. Die Kompensation aufwendiger Trickanimationen durch einfallsreiche Kostüme und originelle Dekorationen, der Kehlkopf als gewaltige Orgel, das Herz als Philharmonie, die Galle ein giftgrünes Gefängnis, macht aus der Not eine Tugend. Sie öffnet der kindlichen Phantasie das Tor. Die putzigen Gestalten dürften hierzulande ähnlich wie in Norwegen Familien in Scharen ins Kino locken. led.

Die phantastische Reise des kleinen Simon

Die wahrscheinlich phantastischste Reise durch den menschlichen Körper:

Als Simons Großvater plötzlich erkrankt, will ihm sein Enkel helfen. Durch einen magischen Trunk schrumpft Simon auf mikroskopische Größe zusammen und schlüpft in Opas Körper. Im Inneren des Großvaters lernt Simon eine phantastische Welt voller faszinierender Gestalten kennen. Zusammen mit den Blutkörperchen Karta und Alveola macht er sich auf die abenteuerliche Reise durch den menschlichen Organismus und entdeckt schließlich die Ursache für Großvaters Schmerzen...

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Torbjörn T. Jensen   als Simon
  Benjamin Helstad   als Karta
  Jenny Skavlan   als Alveola
  Terje Strømdahl   als Großvater
  Cäcilie Norby   als Großmutter
  Kjersti Holmen   als Frau Galle
 
Regie:  Vibeke Idsøe  
Buch:  Vibeke Idsøe  
Musik:  Ragnar Bjerkreim  
Kamera:  Kjell Vassdal  
Produzent:  John M. Jacobsen  
 

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