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Die Piratenbraut

Freibeuterin Morgan Adams fehlen für eine erfolgreiche Schatzsuche noch die restlichen zwei Teile einer Schatzkarte... Renny Harlins aufwendige Piratenfilmvariante im Comic-Stil, mit Ehefrau Geena Davis in der Titelrolle.


Die Piratenbraut

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Erhältlich seit:
12.06.2001

Originaltitel: Cutthroat Island

Abenteuer

USA 1995
Laufzeit: 119 Min.
FSK: ab 12

Geena Davis
Matthew Modine
Frank Langella

Regie: Renny Harlin
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Die Piratenbraut

Hinterlistig ermordet der Pirat Dawg Brown seinen eigenen Bruder. Doch bevor der alte Freibeuterkapitän stirbt, kann er seiner Tochter Morgan Adams noch ein Geheimnis anvertrauen: Die Tätowierungen auf seinem Schädel sind das erste Drittel einer Schatzkarte. Das zweite Drittel kann sich die Piratenbraut während der spektakulären Befreiung eines Gesinnungsgenossen sichern. Den letzten Abschnitt zu beschaffen, scheint jedoch unmöglich zu sein. Denn dieser befindet sich im Besitz von Dawg Brown.

Action-Spezialist Renny Harlin ("Cliffhanger") setzt auch bei seinem neuesten Regie-Streich auf spektakuläre Stunt-Sequenzen. "Die Piratenbraut" ist die faszinierende Comic-Version eines Piratenfilms, in dem das Gute und das Böse mit voller Wucht aufeinanderprallen. Frank Langella ("1492") ist als sinistrer Vollblut-Schurke der ideale Gegenpart zu Geena Davis' ("Thelma & Louise") mondäner Vamp-Figur. Eine vitale, farbenprächtige und äußerst aufwendige "Schatzinsel"-Variation.

Die Piratenbraut

Wie bei einem Echo der Katastrophenberichte vom Set von "Waterworld" wurde man in den vergangenen 18 Monaten mit derart vielen Pannenmeldungen von den Dreharbeiten zu Renny Harlins letztlich 100 Mio. Dollar teurem Piratenfilm "Cutthroat Island" auf Trab gehalten, daß es schwer fällt, das kunterbunte Stuntspektakel als eigenständiges Werk zu beurteilen, ohne die begleitenden Umstände - das lange Suchen nach einem Hauptdarsteller, die Überziehungen des ursprünglichen Budgets von 70 Mio. Dollar und den Bankrott von Carolco - heranzuziehen. Ein aufregendes Spektakel mit der Vitalität von "Der rote Korsar" und der abenteuerlichen Action eines "Indiana Jones"-Filmes hatte Renny Harlin bei seinem aufwendigen Reanimierungsversuch des Piratenfilm-Genres angestrebt. Am Ergebnis überzeugt die schiere Wucht: Unablässig läßt Harlin Stuntkaskaden in gigantischen Sets über den Zuschauer hinwegrollen. Kaum fünf Minuten läßt er vergehen, in denen nicht Halsbrecherisches und häufig sicherlich Lebensgefährliches geboten wird. Doch hinter der lauten und stets imposant anzusehenden Kulisse verbergen sich eine hauchdünne Story, in deren Geschäftigkeit nur wenig Platz ist für ein emotionales und intellektuelles Zentrum, und bestenfalls funktionale Schauspielerleistungen. Ein Problem, mit dem der Regisseur bereits bei seinen vorangegangen Hits "Stirb langsam 2" und "Cliffhanger" zu kämpfen hatte. In deren technokratischer Hülle fielen Harlins Mängel im Umgang mit seinen Schauspielern und sein nur wenig ausgeprägtes Talent für dramatische Dynamik nicht so sehr auf. Im Piratenfilm, der von Bewegung ebenso lebt wie von überbordender Lebensfreude, sind sie unerläßlich: Wenn es nicht gerade gilt, Dörfer, Höhlen oder Schiffe einzuäschern, schippert "Cutthroat Island" öfters mal haarscharf an absoluter Windstille vorbei. Das liegt auch an der Story, die einem Kompendium angehäufter Seeräuberklischees aus 100 Jahren Film gleicht. Neu ist in dieser sündhaft teuren Quasi-Neuvariante von "Die Schatzinsel" nur, daß mit Harlins Ehefrau Geena Davis ein weiblicher Freibeuter auf die Suche nach den drei Karten zum Schatz der mythenumwobenen "Cutthroat Island" geht. Solange sie von ihrem sinistren Onkel Dawg Brown (Frank Langella hat sichtbar Spaß in seiner vor Bosheit schnarrenden Rolle) verfolgt wird, weiß die Story mit viel Tempo durchaus zu gefallen. Schwach ist dagegen das Zusammenspiel von Davis und Ersatzhauptdarsteller Matthew Modine: Was als Screwball-artiger Schlagabtausch zwischen zwei verschlagenen Desperados angelegt wurde, ist hier bestenfalls bemühter Geschlechterkrampf ohne Pfiff. Beide wollen den Zuschauer Glauben machen, sie hätten viel Spaß. Anders als bei Harlin, dessen kindliche Begeisterung an der Bewältigung der komplizierten Logisitik des Unternehmens authenthischer nicht sein könnte und auch auf die Actionsets überspringt, wirkt ihr Enthusiasmus gespielt. So ist ein widersprüchlicher Family-Entertainment-Film entstanden, dessen Inneres vorgefertigt wirkt wie der "Pirates of the Caribbean"-Ride in Disneyland, während die elektrisierenden Oberflächenreize einen fulminanten Ritt auf des toten Manns Kiste verheißen. ts.

Die Piratenbraut

Der gewaltigste Piratenschatz aller Zeiten. Eine Schatzkarte, deren Teile sich im Besitz von drei Brüdern befinden. Und der ungesühnte Mord von einem der Brüder an dem anderen. Morgan Adams, die Tochter des ermordeten Piratenkönigs, will den Schatz heben. Hilfe findet die Piratin aber nur bei dem Dieb William Shaw, den sie in einer gewagten Rettungsaktion vor der Versklavung bewahrt. Bald haben sie zwei Kartenteile gefunden. Doch während eines schweren Sturms meutert die Besatzung. Morgan wird samt ihren Anhängern in einem Ruderboot ausgesetzt. Wie es der Zufall will, überleben sie das Unwetter und stranden auf der geheimnisvollen Schatzinsel. Aber es fehlt der letzte Teil der Karte. Und den hat niemand anderer als der brutale Brudermörder Dawg Brown ...
Das 120 Mio. Dollar-Piratenabenteuer von Actionspezialist Renny Harlin!

Quelle: Studiocanal

Making of, Interviews mit G. Davis, M. Modine, F. Langella und R. Harlin, exklusiv produzierter Audiokommentar von Regisseur R. Harlin, Behind the Scenes, Storyboards, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Geena Davis  
  Matthew Modine  
  Frank Langella  
  Maury Chaykin  
  Patrick Malahide  
  Stan Shaw  
  Rex Linn  
  Paul Dillon  
  Christopher Masterson  
  Jimmy F. Skaggs  
  Harris Yulin  
 
Regie:  Renny Harlin  
Buch:  Robert King  
  Marc Norman  
Musik:  John Debney  
Kamera:  Peter Levy  
Produzent:  Renny Harlin  
  Joel B. Michaels  
  Laurence Mark  
  James Gorman  
 

Die Piratenbraut in der Fotoshow

 

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Geena Davis

Nach einem abgebrochenen Lehramtsstudium verschrieb sich Geena Davis, die sich schon als Jugendliche wegen ihrer Größe (1,82m) als Außenseiterin...

 

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Matthew Modine

Er war ein Schizophrener in einer Anstalt, Soldat im Vietnam-Krieg, erfolgloser Schauspieler, Ringer mit Nasenblutanfällen, eifersüchtiger...