Skurriles Low-Budget-Langfilmdebüt um eine Entführung zugunsten der gelben Telefonzellen.
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Barbara und Katja mögen gelbe Telefonhäuschen (Foto: Rif Film)
Barbara und Katja mögen gelbe Telefonhäuschen (Foto: Rif Film)
Die Freundinnen Barbara (Nina Proll) und Katja (Claudia Basrawi) entführen den Telekom-Manager Harald (Rainer Knepperges) in ein Ferienhaus mitten in einem märchenhaften Gebirgswald. Anstelle eines Lösegelds fordern sie den Konzern auf, die hässlichen Telefonsäulen in Magenta und Grau abzumontieren und die schönen alten gelben Telefonhäuschen wieder zu installieren.
Harald versucht zu fliehen, gibt aber sein Vorhaben auf und verfällt dem naiv gutherzigen Charme seiner Entführerinnen, die ihn mit Eierlikör, Literatur, Heimorgel und Schallplatten vergessen lassen, dass sie sein Wochenende "versaut" haben. Der Konzern geht scheinbar auf die Forderungen ein, doch während das erste gelbe Telefonhäuschen errichtet wird, hat Sonderermittler Korn (Klaus Lemke) die Spur der Entführer, zu denen noch Barbaras Jugendliebe (Mario Mentrup) zählt, gefunden.
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Harald wird von den Frauen festgehalten (Foto: Rif Film)
Harald wird von den Frauen festgehalten (Foto: Rif Film)
Spontane Idee
Low-Budget-Langfilmdebüt von Rainer Knepperges und Christian Mrasek, das wirkt, als hätten Freunde ihre Ideen aus einer durchzechten Nacht in einer durchzechten Nacht umgesetzt. Anarchischer, skurriler Spaß, in dem Nina Proll und Claudia Basrawi gutgelaunt die dilettierenden Titelheldinnen geben.