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Die Quereinsteigerinnen

Skurriler Lowbudget-Langfilmdebüt um eine Entführung zugunsten der gelben Telefonzellen.


Die Quereinsteigerinnen

Kaufvideo

Erhältlich seit:
07.12.2007

Originaltitel: Die Quereinsteigerinnen

Komödie/ Satire

Deutschland 2005
Laufzeit: 81 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Nina Proll
Claudia Basrawi
Mario Mentrup

Regie: Rainer Knepperges, ...
Sunfilm Entertainment

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Skurriles Low-Budget-Langfilmdebüt um eine Entführung zugunsten der gelben Telefonzellen.

Barbara und Katja mögen gelbe Telefonhäuschen (Foto: Rif Film) Großansicht

Barbara und Katja mögen gelbe Telefonhäuschen (Foto: Rif Film)

Die Freundinnen Barbara (Nina Proll) und Katja (Claudia Basrawi) entführen den Telekom-Manager Harald (Rainer Knepperges) in ein Ferienhaus mitten in einem märchenhaften Gebirgswald. Anstelle eines Lösegelds fordern sie den Konzern auf, die hässlichen Telefonsäulen in Magenta und Grau abzumontieren und die schönen alten gelben Telefonhäuschen wieder zu installieren.

Harald versucht zu fliehen, gibt aber sein Vorhaben auf und verfällt dem naiv gutherzigen Charme seiner Entführerinnen, die ihn mit Eierlikör, Literatur, Heimorgel und Schallplatten vergessen lassen, dass sie sein Wochenende "versaut" haben. Der Konzern geht scheinbar auf die Forderungen ein, doch während das erste gelbe Telefonhäuschen errichtet wird, hat Sonderermittler Korn (Klaus Lemke) die Spur der Entführer, zu denen noch Barbaras Jugendliebe (Mario Mentrup) zählt, gefunden.

Harald wird von den Frauen festgehalten (Foto: Rif Film) Großansicht

Harald wird von den Frauen festgehalten (Foto: Rif Film)

Spontane Idee

Low-Budget-Langfilmdebüt von Rainer Knepperges und Christian Mrasek, das wirkt, als hätten Freunde ihre Ideen aus einer durchzechten Nacht in einer durchzechten Nacht umgesetzt. Anarchischer, skurriler Spaß, in dem Nina Proll und Claudia Basrawi gutgelaunt die dilettierenden Titelheldinnen geben.

Die Quereinsteigerinnen

Entführungsgeschichte als Skurril-Version von "Die fetten Jahre sind vorbei" mit hinreißenden Schauspielern.

Die Freundinnen Barbara (Nina Proll) und Katja (Claudia Basrawi) entführen den Telekom-Manager Harald (Rainer Knepperges) in ein Ferienhaus mitten in einem märchenhaften Gebirgswald. An Stelle eines Lösegelds fordern sie den Konzern auf, die hässlichen Magenta-Grau-Telefonsäulen abzumontieren und die schönen alten gelben Telefonhäuschen wieder zu installieren. Harald versucht zu fliehen, gibt aber sein Vorhaben auf und verfällt dem naiv gutherzigen Charme seiner Entführerinnen, die ihn mit Eierlikör, Literatur, Heimorgel und Schallplatten vergessen lassen, dass sie sein Wochenende "versaut" haben. Der Konzern geht scheinbar auf die Forderungen ein, doch während das erste gelbe Telefonhäuschen errichtet wird, hat Sonderermittler Korn die Spur der Entführer, zu denen noch Barbaras Jugendliebe (Mario Mentrup) zählt, gefunden.

Weil alles gut für die Schwestern des Trios aus "Die fetten Jahre sind vorbei" ausgeht, hält die erste Regiearbeit von Rainer Knepperges und Christian Mrasek ihre Qualität als befreiend komische und skurrile Entführungsgeschichte durch. Der Witz liegt in der Unbeholfenheit von Barbara und Katja, ihrem lachhaft "unprofessionellen", dafür umso humaneren Verhalten. Was teils wie improvisiert aussieht und in seiner scheinbar fehlenden Perfektion wie ein Urlaubsvideo wirkt, ist so gewollt und in 17 Drehtagen entstanden. Der teils knochentrockene Humor, etwa in einer absurden Verfolgungsjagd durch den Wald, und die hinreißend natürlich von Nina Proll ("Nordrand") und Claudia Masrawi gespielten Freundinnen schaffen durchgehend gute Laune. Die Regisseure, die aus dem Umkreis der "Kölner Gruppe" genannten Filmemacher (Arbeiten wie "Kein Science Fiction") stammen, legen Wert auf spontanes Geschichtenerzählen wie in den 60er Jahren und sehen als eins ihrer Vorbilder Klaus Lemke ("48 Stunden bis Acapulco", "Idole", "Amore") an, der als Korn zu sehen ist. ger.

Darsteller:  Nina Proll   als Barbara
  Claudia Basrawi   als Katja
  Mario Mentrup   als Stefan
  Rainer Knepperges   als Harald Winter
  Klaus Lemke   als Korn
  Eva-Maria Hings   als Frau Färber
  Ferdi Pickart   als Herr Färber
 
Regie:  Rainer Knepperges  
  Christian Mrasek  
Buch:  Rainer Knepperges  
Musik:  Thomas Hermel  
Kamera:  Matthias Rajmann  
Produzent:  Rainer Knepperges  
  Christian Mrasek  
 

Die Quereinsteigerinnen in der Fotoshow

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Nina Proll

Nina Proll gilt als das Multitalent des österreichischen Films. Sie ist nicht nur eine gefragte Schauspielerin, sondern singt und tanzt regelmäßig...