Mexiko steht 1908 am Rande einer Rebellion. Seit 30 Jahren wird das Land von dem grausamen Diktator Díaz regiert und ausgebeutet. Die Beauftragten der Regierung sind allseits gefürchtet und bereichern sich am ohnehin bettelarmen Volk. Einer von ihnen ist der skrupellose Don Gabríel. Von seinem korrupten Freund Don Ramón ins Amt gehievt, kommt er ins Indiodorf Bujvilum, wo er nach der Ermordung seines Vorgängers für Recht und Ordnung sorgen soll. Doch Gabríel hat nur seinen eigenen Vorteil im Sinn. Die so gut wie rechtlosen Indios scheinen machtlos gegen Willkür und Brutalität des Regierungsmannes.
Regisseur Juan Luis Buñuel, Sohn des legendären Luis Buñuel, inszenierte den TV-Dreiteiler auf der Basis von drei Bestsellern des Schriftstellers B. Traven und schreckte bei der Schilderung der Leiden der Indio-Bevölkerung auch vor schockierenden Szenen nicht zurück. Der ebenso fesselnde wie beklemmende Film nach einem Drehbuch von Hans W. Geissendörfer prangert die sozialen Ungerechtigkeiten gnadenlos an und zieht die Zuschauer unweigerlich in seinen Bann. Beeindruckend auch die bis in die Nebenrollen hervorragende Besetzung mit Fernando Balzaretti, Günther Maria Halmer und Elena Sofia Ricci in den Hauptrollen.