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Die Reise

Verfilmung des autobiografischen Romans von Bernward Vesper, in dem sich ein junger Mann aufgrund der Rolle seines Vaters im Dritten Reich der Studentenbewegung anschließt.


Die Reise

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Erhältlich seit:
09.05.2008

Originaltitel: Die Reise

Drama

BRD/Schweiz 1986
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 16

Markus Boysen
Corinna Kirchhoff
Claude-Oliver Rudolph

Regie: Markus Imhoof
Impuls Home Entertainment AG

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Als Sohn eines Nazi-Dichters muss sich Bertram Voss als Student in den sechziger Jahren fast zwangsläufig mit der Rolle seines Vaters im Dritten Reich auseinandersetzen. Gemeinsam mit seiner Freundin Dagmar schließt er sich der Studentenbewegung an. Kurz nach der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes verlässt ihn Dagmar und begibt sich mit ihrem neuen Freund in den Untergrund. Später erfährt Bertram, dass sich sein Sohn in einem Terroristen-Lager in Italien befindet. Er macht sich auf den Weg, um ihn von dort herauszuholen.

Auf der Basis des autobiografischen Romans von Bernward Vesper entstandenes, mehrschichtiges Drama, mit dem sich der Schweizer Regisseur Markus Imhoof nach seinem Blick auf die Rolle der Schweiz während des Zweiten Weltkrieges in "Das Boot ist voll" einem weiteren zeitgeschichtlichen Thema zuwandte. Die Auseinandersetzung mit der Rolle seines Vaters, des Nazi-Dichters Will Vesper, im Dritten Reich führte dazu, dass sich Vesper der Studentenbewegung anschloss. Seine im Film Dagmar genannte Freundin war Gudrun Ensslin, die ihn später für Andreas Baader verließ.

Darsteller:  Markus Boysen  
  Corinna Kirchhoff  
  Claude-Oliver Rudolph  
  Alexander Mehner  
  Christa Berndl  
  Will Quadflieg  
 
Regie:  Markus Imhoof  
Buch:  Markus Imhoof  
  Martin Wiebel  
Musik:  Franco Ambrosetti  
Kamera:  Hans Liechti  
Produzent:  George Reinhart  
  Prof. Regina Ziegler  
 

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