
In Turin wird der allseits unbeliebte, alternde Architekt Garrone mit Hilfe eines steinernen Phallus ins Jenseits befördert. Bei seinen Ermittlungen in den besseren Kreisen der Stadt lernt Kommissar Santamaria die gelangweilte Anna Carla und deren Freund, den homosexuellen Adeligen Massimo, kennen. Während Santamaria zunehmend von Anna Carla fasziniert ist, versucht Massimos Liebhaber Lello, den Mörder Garrones auf eigene Faust zu finden und bezahlt dafür mit dem Leben.
Kriminalfilm, in dem Regisseur Luigi Comencini die Suche nach dem Mörder als Aufhänger dafür benutzt, der italienischen Oberschicht den Spiegel vorzuhalten. Marcello Mastroianni reagiert als Kommissar mit stoischer Gelassenheit auf die Mätzchen von Jacqueline Bisset, Jean-Louis Trintignant und anderen namhaften Darstellern. Aufgelockert wird die Handlung durch punktuellen Humor, der daran erinnert, dass sich Comencini vor allem mit Komödien ("Genosse Don Camillo") einen Namen machte. Comencini und Mastroianni arbeiteten wenige Jahre später auch bei der Katastrophen-Satire "Stau" zusammen.