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Die Spielerin

TV-Drama: Hannelore Elsner in der Rolle einer Spielsüchtigen, nach Motiven des Dostojewski-Romans "Der Spieler".


Die Spielerin

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Erhältlich seit:
05.03.2010

Originaltitel: Die Spielerin

Drama

Deutschland 2005
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 12

Hannelore Elsner
Erwin Steinhauer
Nina Petri

Regie: Erhard Riedlsperger
Studio Hamburg Enterprises

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Die Spielerin

Eine Frau verliert Vermögen und Würde durch ihre Spielsucht: Hannelore Elsner brilliert in einer Filmerzählung nach Motiven des Romans "Der Spieler" von Fjodor Dostojewski.

Sie ist ein Glückskind, das besage eindeutig ihr Horoskop, eröffnet der Anwalt Friedrich Mühlbichler (Erwin Steinhauer) seiner neuen Bekannten Polina Sieveking (Hannelore Elsner). Er bittet sie deshalb, für ihn Roulette zu spielen, ganz genau dreißig Minuten, als ob man damit die Gefahr einer Sucht eindämmen könnte. Denn Friedrich hat ein Geheimnis: ihm droht ein Prozess, weil Millionen unterschlagen haben soll. Polina hat in dieser schicksalhaften halben Stunde eine sagenhafte Glückssträhne, die ihr Leben verändern wird. Nach und nach verfällt sie erst Friedrich und dann dem Glücksspiel. Um ihm zu helfen, verzockt sie in Spielbanken in Hamburg und Travemünde ihr gesamtes Vermögen. Am Schluss hat Friedrich zwar den Prozess gewonnen, seine Geliebte jedoch an die Spielsucht verloren.

Autor Fred Breinersdorfer und Regisseur Erhard Riedlsperger (er drehte mit Hannelore Elsner bereits "Die Rosenzüchterin") erzählen den sozialen und moralischen Abstieg einer Dame aus gehobener Schicht eindringlich und mit einem ausgefeilten Bild- und Tonkonzept. Hannelore Elsner verkörpert die Ängste und Nöte dieser gefallenen Frau einprägsam und so glaubhaft, dass sie nach der Premiere beim Filmfest Hamburg von Betroffenen dafür gelobt wurde - und das ohne den Einsatz eines inneren Monologs, wie er in Dostojewskis Klassiker eingesetzt wird. Das Glücksspiel hat bei ihr nichts Glamouröses an sich, es ist ein Teufelskreis, in dem Polina nicht nur ihr Hab und Gut, sondern auch ihre Würde verspielt. Wie sie von Selbstmordgedanken und Scham geplagt unter der Dusche steht, gehört zu den packendsten Momenten dieses Films, denen sich Hannelore Elsner schonungslos und scheinbar ungeschminkt ehrlich stellt. Erwin Steinhauer spielt den Co-Süchtigen überzeugend zwischen Euphorie und Resignation, in Nebenrollen glänzen Nina Petri, Gesine Cukrowski und Frank Giering. sw.

Die Spielerin

In einem Hamburger Nobelhotel treffen die geschiedene, wohlhabende Polina Sieveking (Hannelore Elsner) und der Anwalt Friedrich Mühlbichler (Erwin Steinauer) zufällig aufeinander. Aus der Begegnung entwickelt sich mehr als ein Flirt. Friedrich stiftet Polina zum Roulettespielen an. Nach einer anfänglichen Glückssträhne erliegt Polina zunehmend dem Reiz des Spiels...

Quelle: Studio Hamburg

Darsteller:  Hannelore Elsner   als Polina Severing
  Erwin Steinhauer   als Friedrich Mühlbichler
  Nina Petri   als Claudia
  Gesine Cukrowski   als Annegret Reuther
  Frank Giering   als Dietrich Schröder
 
Regie:  Erhard Riedlsperger  
Buch:  Fred Breinersdorfer  
Musik:  Karim Sebastian Elias  
Kamera:  Frank Brühne  
Produzent:  Bernd Burgemeister  
 

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Features

 

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