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Die Stunde des Jägers

Gnadenloses Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem Ex-FBI-Ausbilder und seinem ehemaligen Schüler, der zum Töten ausgebildet Jagd auf Menschen macht.


Die Stunde des Jägers

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Erhältlich seit:
03.02.2011

Originaltitel: The Hunted

Action/ Thriller

USA 2002
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Tommy Lee Jones
Benicio Del Toro
Connie Nielsen

Regie: William Friedkin
Concorde Home Entertainment

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Tommy Lee Jones macht in William Friedkins mitreißendem Thriller Jagd auf den psychotischen Benicio Del Toro.

So hatte sich L.T. Bonham sein Rentnerdasein nicht vorgestellt Großansicht

So hatte sich L.T. Bonham sein Rentnerdasein nicht vorgestellt

William Friedkin ("Der Exorzist", "French Connection - Brennpunkt Brooklyn") steht seit gut 30 Jahren für Hochspannung in Hollywood, mit Werken, in denen er immer wieder die Themen Schuld, Obsession und Erlösung aufwirft. So auch in "Die Stunde des Jägers". Als L.T. Bonham, Ex-Ausbilder bei den Special Forces, versucht Tommy Lee Jones ("Auf der Flucht"), den Ruhestand zu genießen.

Bis der wortkarge Einzelgänger von FBI-Frau Abby Durrell (Connie Nielsen aus "Gladiator") zur Unterstützung bei der Suche nach einem grausamen Serientäter hinzugezogen wird. Schnell erkennt Bonham, dass nur der Elitesoldat Aaron Hallam (Benicio Del Toro) für die Morde verantwortlich sein kann - und der gehörte einst zu seinen besten Schülern.

Von der dramatischen Eröffnungsszene bis zur finalen Hetzjagd durch British Columbia demonstriert Friedkin souverän sein Können und hetzt seine glaubhaften Darsteller durch die handwerklich schnörkellos inszenierte Action.

Mit schweißnassen Händen verfolgt man den großartigen Oscar-Preisträger Benicio Del Toro ("Traffic - Macht des Kartells"), der - getrieben von Albträumen - wie ein in die Ecke getriebenes Tier reagiert. Nichts für schwache Nerven.

Die Stunde des Jägers

Das große Mysterium in dieser Treibjagd von William Friedkin ("Der Exorzist") ist die Frage, ob das zentrale Motiv der Tarnung auch der Film selbst für sich in Anspruch nimmt, ob sich hinter den Bildern ein anderer Film verbirgt, den es aus kommerziellen Gründen nicht mehr geben darf. "Die Stunde des Jägers" wirkt wie eine entschlackte, auf Actionelemente komprimierte Fassung eines ursprünglich vielleicht ambitionierteren Projekts. Schwerpunkt ist eine fast pausenlose Hetzjagd, die dem Publikum nicht nur mit Tommy Lee Jones den Eindruck vermittelt, wieder "Auf der Flucht" zu sein. Für das wichtige Marketingkriterium "Wiedererkennungswert" ist damit also gesorgt.

Wie "Rules - Sekunden der Entscheidung" beginnt auch Friedkins, durch Benicio Del Toros Handgelenksbruch verspätet fertiggestellter neuer Film auf einem Kriegsschauplatz. An die Stelle Vietnams tritt der Kosovo, wo 1999 US-Spezialeinheiten dem serbischen Massenmord an albanischen Zivilisten ein Ende setzen wollen. In einem Inferno aus Feuer, Schreien und Schüssen reduziert sich die Lösung auf die Ermordung des verantwortlichen Offiziers durch Aaron Hallam (Del Toro), einer für die US-Regierung tätigen lautlosen, effektiven Tötungsmaschine. Der Lohn ist eine Ehrenmedaille, die Strafe eine traumatisierte Psyche am Rand des Wahnsinns. Drei Jahre später schlachtet der nun desertierte Supersoldat in den Wäldern Nordamerikas vier Jäger ab, weil er durch deren Hightech-Waffen eine faire Jagd ad absurdum geführt sieht. Dass der Täter hier als Opfer wahrgenommen wird, liegt in der Absicht Friedkins, der wie schon in "Rules" in den anonymen Sesselkombattanten der Regierungsstellen die wahren Schlächter sieht. Sie wollen ihr auf-, nun aber ungezogenes Kind, das sie trainiert und in den Kampf geschickt haben, loswerden. Ein Ramboeskes Motiv mit einem zweifachen Verrat des Vaters am Sohn. Zum einen durch den Staat, zum anderen durch J.T. Bonham (Tommy Lee Jones), der Hallam ausgebildet hat, sich als Tierschützer in die Wildnis zurückgezogen hat und nun Jagd auf den Flüchtigen macht, für dessen Zustand er sich mitverantwortlich fühlt. Die Auseinandersetzungen zwischen beiden Männern zeigt Friedkin archaisch in realistisch effizient wirkenden Nahkämpfen ohne akrobatische Einlagen. Märchenhafteres bieten die teils erstaunlichen Stunts, aber olympiareifes Springen von Brücken oder Geländeschwimmen in Stromschnellen sind nicht erst seit "Auf der Flucht" als Hollywooddisziplin toleriert. Als größere Euphoriebremse aber entpuppt sich der Plot. Denn er lässt Del Toro immer wieder entkommen, baut Figuren und Nebenhandlungen (die behauptete Bedrohung von Del Toros Freundin, die These Del Toros, reingelegt worden zu sein etc.) auf und lässt sie fallen, lässt beide Männer trotz atemloser Verfolgungsjagd Messer schmieden und Hallam im Blitz-Do-it-yourself eine aufwändige Falle bauen. Defizite, die es vielleicht nicht gäbe, wäre "Die Stunde des Jägers" einige klärende Minuten länger. So ahnt man das Potenzial und sieht einen geradlinigen Actionthriller, der nie langweilt, in dem aber Regisseur, Stars und der großartige Kameramann Caleb Deschanel ursprünglich mehr gesehen haben könnten. kob.

Die Stunde des Jägers

L.T. Bonham, Ex-Elite-Ausbilder der US Army hat sich eigentlich von seinem Beruf zurückgezogen, doch als sein ehemaliger Schüler Aaron Hallam in den Wäldern von Portland zwei Jäger brutal ermordet, bittet ihn das FBI um Hilfe. Gemeinsam mit der Agentin Anny Durrell nimmt Bonhan die Fährte des Killers auf. Das Duell zwischen Lehrer und Schüler entwickelt sich schnell zu einer gnadenlosen Hetzjagd auf Leben und Tod, denn je mehr Hallam in die Enge getrieben wird, desto raffinierter und brutaler schlägt er die Schneisen seiner Fluchtwege - bis sie sich Mann gegen Mann gegenüber stehen ...

Quelle: Concorde

Making-of, Entfallene Szenen, Goofs, Kinotrailer

Quelle: Concorde

Darsteller:  Tommy Lee Jones   als L.T. Bonham
  Benicio Del Toro   als Aaron Hallam
  Connie Nielsen   als Abby Durrell
  Leslie Stefanson   als Irene
  John Finn   als Ted Chenowith
  José Zúñiga   als Moret
  Ron Canada   als Van Zandt
  Mark Pellegrino   als Dale Hewitt
  Lonny Chapman   als Zander
  Rex Linn   als Powell
  Eddie Velez   als Richards
  Jenna Boyd   als Loretta
  Aaron Brounstein   als Stokes
  Carrick O'Quinn   als Kohler
 
Regie:  William Friedkin  
Buch:  David Griffiths  
  Peter Griffiths  
  Art Monterastelli  
Musik:  Brian Tyler  
Kamera:  Caleb Deschanel  
Produzent:  James Jacks  
  Ricardo Mestres  
 

Die Stunde des Jägers in der Fotoshow

 

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Features

 

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Der erbarmungslose US-Marshall Gerard, der den mordverdächtigen Arzt Dr. Richard Kimble (Harrison Ford) in der Spielfilmversion der TV-...

 

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