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Die Super Ex

Romantische Komödie über einen New Yorker, der feststellen muss, dass das Mädchen, dem er den Laufpass gegeben hat, eine Superheldin ist.


Die Super Ex

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Erhältlich seit:
03.06.2010

Originaltitel: My Super Ex-Girlfriend

Komödie

USA 2006
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 12

Uma Thurman
Luke Wilson
Anna Faris

Regie: Ivan Reitman
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Vergesst Superman - hier kommt die Superfrau, hübscher, schneller, böser. Uma Thurman sorgt als "G-Girl" für Ordnung in New York und wird zum rasenden "Bad Girl", als ihr Lover sie verlässt.

Das gehörnte G-Girl wirft die Kettensäge an - und dem Ex wird ganz anders... (Foto: Kinowelt) Großansicht

Das gehörnte G-Girl wirft die Kettensäge an - und dem Ex wird ganz anders... (Foto: Kinowelt)

Für Verbrecher wird es eng in New York. Vom Himmel hoch, da kommt sie her, es zischt wie bei einem Tornado, Autos fliegen durch die Luft, Bösewichte hängen am Dachsims. Sie ist da, die Superheldin G-Girl (Uma Thurman), wie die New Yorker das taffe Wesen nennen, das in Nullkommanix für Ordnung sorgt. Sie ist blond und wunderschön. Das Gegenteil von Jenny Johnson, die mit ihren dunklen Haaren und der Brille auf der Nase in einer Galerie arbeitet.

Ausgerechnet diesen Ausbund an Schüchternheit trifft der ewige Single Matt (Luke Wilson) in der U-Bahn. Auf Drängen seines Freundes macht er sie an und kriegt eine deftige Abfuhr. Als ein Dieb ihre Tasche schnappt, saust er mutig hinterher, findet sich aber plötzlich im Müllcontainer wieder und die Lady steht mit der Tasche lächelnd vor ihm. Beginn einer heißen Liebe, bei der das Schlafzimmer in seine Bestandteile zerfällt.

So geht's kurzsichtigen Weicheiern, die ihre Super-Freundin sitzen lassen: Sie werden in die Abfalltonne getreten (Foto: Kinowelt) Großansicht

So geht's kurzsichtigen Weicheiern, die ihre Super-Freundin sitzen lassen: Sie werden in die Abfalltonne getreten (Foto: Kinowelt)

Heldin mit Neurosen

Manchmal verschwindet sie urplötzlich und kommt etwas atemlos zurück, auch schon mal mit einem kleinen Rußfleck am Kinn, immer dann, wenn etwas am Hudson River passiert ist. Leider entpuppt sich G-Girl, die mit Superkräften für das Gute kämpft, als Ausbund an Eifersucht und Neurosen, sodass Matt sich lieber in die süße Kollegin verknallt. Das bringt Super-Girl in Rage - die Ex macht ihm die Hölle heiß, und die Wahnsinns-Komödie von Ivan Reitman hebt im wahrsten Sinne des Wortes ab.

Uma Thurman in ihrer grenzenlosen Wut ist einfach toll. Wie sie mit Autos um sich wirbelt, dem Untreuen einen Hai durchs Fenster wirft, genüsslich seinen Goldfisch grillt oder dem armen Typen mit der Kettensäge zu Leibe rückt, das hat Super-Qualitäten. Von einem Quicki über der Skyline von New York ganz zu schweigen. Um dieses Erlebnis würde Matt wohl jeder Mann beneiden.

Das geplante Pärchen-Dinner entwickelt sich zur Katastrophe (Foto: Kinowelt) Großansicht

Das geplante Pärchen-Dinner entwickelt sich zur Katastrophe (Foto: Kinowelt)

Doppelte Girl-Power

Fast scheint sich alles in Wohlgefallen aufzulösen, weil G-Girl in ihrem früheren College-Freund ein neues "Opfer" findet. Dass aber Matts neue Eroberung durch einen dummen Zufall ebenfalls Super-Kräfte entwickelt und mit der Ex durch die Lüfte saust, lässt für den verdutzten Matt noch einiges erwarten. Zwei Superweiber in Aktion, da kann Superman einpacken. Nie war Frauenpower schöner!

Die Super Ex

Romantische Fantasykomödie von "Ghostbusters"-Regisseur Ivan Reitman, in der "Jedermann" Luke Wilson seine verhängnisvolle Affäre mit Uma Thurmans "Supergirl"-Verschnitt zu bereuen lernt.

Sei es "Der Rosen-Krieg", "Mrs. und Mrs. Smith" oder zuletzt "Trennung mit Hindernissen", giftiger Geschlechterkrieg hat seinen unbestrittenen Unterhaltungswert. Drehbuchautor Don Payne, der seine Schreibkünste bislang für Episoden der TV-Cartoonserie "The Simpsons" einsetzte, wartet bei seiner Variation des Genres mit einer Umkehrung typischer Geschlechterrollen auf. So mimt Thurman nicht nur einfach eine starke Frau, sondern ist eine mit übernatürlichen Kräften ausgestattete Superfrau. Als "G-Girl" säubert sie den Big Apple von kriminellen Elementen und wendet Katastrophen jeder Art ab. In ihrem Alter Ego als die unscheinbare Galerieangestellte Jenny Johnson verliebt sie sich in den schüchtern-farblosen Architekten Matt Saunders (der perfekt besetzte Wilson), der zunächst nichts von ihrer wahren Identität ahnt. Als er allerdings feststellt, dass ihre Schwäche rasende Eifersucht und emotionale Unsicherheit sind, gibt er ihr trotz Bett schaukeln und Wände einbrechen lassenden Supersex (ein visueller Gag, der gleich mehrfach bemüht wird) den Laufpass. Er hat ohnehin schon lange ein schmachtendes Auge auf seine Kollegin Hannah (Anna Faris aus "Scary Movie") geworfen. Doch er hat seine romantische Rechnung nicht mit dem wutschnaubenden G-Girl gemacht, die ihm für seine Schmähung bittere Rache schwört. Da sind weder seine Wohnung noch sein Goldfisch sicher, in der Arbeit blamiert sie ihn bis auf die Knochen. Und als er Hannah näher kommt, schleudert sie ihnen einen riesigen Haifisch entgegen. Da bleibt Matt nichts anderes übrig, als sich mit G-Girls Erzfeind Professor Bedlam (Eddie Izzard) zu verbünden, der aus persönlichen Gründen (durch eine effektereiche Jugend-Rückblende erklärt) ihre Kräfte neutralisieren will. Mit einem handfesten Frauenfight zwischen G-Girl und Hannah kommt diese unverkennbar einem männlichen Gemüt entsprungene Rachefantasie zu ihrem Höhepunkt.

Durch die Präsenz der statuesken Schönheit Thurman wird dieser mit glatten Schauwerten produzierten Beziehungskomödie ein Anstrich von Klasse verliehen, mit der das Material nicht immer ganz mithalten kann. Zudem sind die Gags relativ spärlich gesät und man fühlt sich mehr an Reitmans "Evolution"-Tage, denn an seine klassische Glanzzeit erinnert, was nicht heißt, dass das Publikum auf der Suche nach ansprechender Popcorn-Ware nicht auf seine Kosten käme. ara.

Die Super Ex

Dauersingle Matt Saunders hat mit Jenny Johnson endlich seine Traumfrau gefunden. Sie ist schön, sexy, intelligent und zudem noch völlig unkompliziert. Doch Jenny entpuppt sich als cholerisch, besitzergreifend und wahnsinnig eifersüchtig. Da gibt es nur einen Ausweg: Matt macht Schluss. Erst jetzt erfährt er, dass in Jenny Superkräfte schlummern. Als G-Girl kämpft sie für das Gute in der Welt und setzt sich für die Rechte der Unterdrückten ein. Normalerweise - aber bei Matt ist das etwas anderes.

Quelle: Studiocanal

Analyse der Hai-Attacke, Featurette "Die Besetzung des Films", Fotogalerie, Geschnittene Szenen, Making of, Musikvideo "No Sleep 2 Nite" von Molly McQueen, TV Spots, Trailer, Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Uma Thurman   als Jenny Johnson/ G-Girl
  Luke Wilson   als Matt Saunders
  Anna Faris   als Hannah Lewis
  Rainn Wilson   als Vaughn Haige
  Eddie Izzard   als Prof. Bedlam/ Barry
  Stelio Savante   als Leo
  Mike Iorio   als Lenny
  Mark Consuelos   als Steve
  Wanda Sykes   als Carla Dunkirk
 
Regie:  Ivan Reitman  
Buch:  Don Payne  
Musik:  Teddy Castellucci  
Kamera:  Don Burgess  
Produzent:  Gavin Polone  
  Arnon Milchan  
 

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