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Die Unglaublichen - The Incredibles

Dynamisches und witziges Actionabenteuer der Pixar-Pioniere über eine unglaubliche Familie von Superhelden.


Die Unglaublichen - The Incredibles (Limited Steelbook Collection)

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Erhältlich seit:
01.12.2011

Originaltitel: The Incredibles

Trickfilm/ Action

USA 2004
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 6

Regie: Brad Bird
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Rasante Action-Szenen und viel Humor - "Die Unglaublichen - The Incredibles" zündet ein Ideenfeuerwerk, das bei keinem Zuschauer Wünsche offen lässt. Der Oscar für den Besten Animationsfilm ist absolut berechtigt.

Mr. Incredible in Höchstform (Foto: Buena Vista) Großansicht

Mr. Incredible in Höchstform (Foto: Buena Vista)

Würden sie es schaffen? Seit neun Jahren begeistern die Macher der Trickfilmschmiede Pixar mit ihren digitalen Geniestreichen das Publikum. Nach dem überwältigenden Erfolg von "Findet Nemo" legten sie die Latte noch ein Stück höher.

Denn im Mittelpunkt von "Die Unglaublichen - The Incredibles" stehen keine Tiere mehr wie früher, sondern richtige Menschen. Genauer gesagt, Superhelden. Die Pixar-Macher wagten sich in die Welten von X-Men oder Spider-Man vor. Doch können sie mit diesem Abenteuer einen ähnlichen Zauber entfalten?

Papa, suchst du was? (Foto: Buena Vista) Großansicht

Papa, suchst du was? (Foto: Buena Vista)

Perfektes Paket

Ja, und wie! Genau wie seine Vorgänger begeistert "Die Unglaublichen - The Incredibles" mit unbändigem Einfallsreichtum und liebevoll beobachteten Charakteren - er übertrifft sie sogar.

Der Film bietet nicht einfach eine Superhelden-Geschichte, er ist Spaß-Kanonade, Familien-Komödie, bissige Polit-Satire und ein Action-Thriller, der James Bond vor Neid erblassen lassen dürfte - kurz ein Entertainment-Paket, das jede Erwartung erfüllt.

Auch im Hause Parr herrscht zwischen Bob und Helen Arbeitsteilung (Foto: Buena Vista) Großansicht

Auch im Hause Parr herrscht zwischen Bob und Helen Arbeitsteilung (Foto: Buena Vista)

Großer Schaden

Schon der Anfang ist unglaublich lustig: Da die Helden bei ihren Rettungsaktionen zu viele Schäden verursachen, werden sie vom Staat verpflichtet, normalen Jobs nachzugehen, statt die Welt zu retten.

Der Kraft strotzende Mr. Incredible alias Bob Parr mutiert zum Versicherungsvertreter, seine Frau, die zu fantastischsten Dehnungen fähig ist, gibt die Hausfrau. Nur ihre Kinder wagen es, mit ihren Talenten die Lehrer zu foppen.

Doch nach fünfzehn Jahren Trübsal und Trägheit erhält der korpulent gewordene Herr Unglaublich einen neuen Auftrag. Dahinter verbirgt sich indes eine Falle eines enttäuschten Fans, der zu einem Über-Bösewicht aufgestiegen ist.

Ein klassischer Moment: der Held in der Gewalt des Bösen (Foto: Buena Vista) Großansicht

Ein klassischer Moment: der Held in der Gewalt des Bösen (Foto: Buena Vista)

Spaß-Gipfel

So entwickelt sich ein atemberaubendes Abenteuer, dessen technische Virtuosität den spektakulärsten Comicverfilmungen in nichts nachsteht und Spaßfaktor sowie digitale Animationen einen neuen Perfektionsgrad erreichen.

Doch "Die Unglaublichen - The Incredibles" sind ein so unglaubliches und witziges Erlebnis, dass das schon gar nicht mehr auffällt.

Die Unglaublichen - The Incredibles (Limited Steelbook Collection)

"Was kann schon passieren - wir sind Superhelden?" Mit dem Selbstverständnis eines Mannes, der zum Bodybuilding mit Güterwaggons jongliert und Leben im Akkord rettet, reduziert Mr. Incredible riesige Herausforderungen zu Routineübungen. Sein Motto kann sich insgesamt auch die aktuelle Produktion der Digitalzauberer von Pixar an die Brust heften, die auf den Welthit "Findet Nemo" ein weiteres Entertainment-Event folgen lassen. "Die Unglaublichen" ist Pixars erstes rein (über-)menschliches Vergnügen und in seiner Altersgrenzen transzendierenden Wirkung ein kommerziell extrem potenter Generationenkleber.

Das größte Risiko, das Autor-Regisseur Brad Bird ("Der Gigant aus dem All") und die bald endende Pixar-Disney-Koalition hier eingingen, ist nicht nur der Verzicht auf den Tierpark, sondern auch auf das Genre von "Findet Nemo". "Die Unglaublichen" hat außer einer Katze, die anfangs mit Schleudertrauma vom Baum geschüttelt wird, nichts Tierisches im Angebot, und ist trotz zahlloser Gags im Herzen mehr Actionabenteuer als Komödie. Mit dieser Schwerpunktverlagerung, mit einer Umarmung vom Comicwelt und Bonduniversum, beschreitet die Computeranimation Neuland. Dabei sind die Bildausschnitte und Kameraperspektiven so perfekt gewählt, der Schnitt so rasant und doch nie Chaos stiftend, die Inszenierung der Action so kinetisch, dass sich der Eindruck von Animation auflöst und mancher Realfilm im Vergleich inszenatorisch verblasst. Das Design von Figuren und Sets ist geprägt von einem liebenswerten Sixties-Touch, irgendwo zwischen Bond und den "Jetsons". Die Charaktere verbinden Elemente der "Spy Kids" mit den "Fantastic Four" und Generationen anderer Comichelden.

Die Geschichte variiert die Außenseiter-Isolationsthematik der X-Men in Kombination mit dem klassischen Dilemma, nicht als Superheld enttarnt zu werden. Fokus der Story ist die "Entmännlichung" von Bob Parr, der als superstarker und populärer Mr. Incredible die unglaublichsten Heldentaten vollbringt, bis ein undankbarer, von ihm verhinderter Selbstmörder Klage wegen Körperverletzung erhebt. Es ist der Anfang einer Beschwerdewelle auch gegen seine Kollegen, die die Regierung aus finanziellen Gründen zwingt, die Superhelden stillzulegen, ihnen im Rahmen eines Geheimprogramms neue Identitäten und bürgerliche Berufe zu geben. So wird der Supermann zum Versicherungssklaven kastriert und seine Frau, eine hyperelastische Wonderwoman, zur Hausfrau degradiert. 15 Jahre und drei Kinder später hat Mr. Incredible von den Fettpolstern nördlich der Knie und den Erniedrigungen seines Bürokratenchefs (sieht aus wie Herbert Feuerstein und wird auch von ihm synchronisiert) genug und kehrt nach dem Angebot einer geheimnisvollen Schönen heimlich zum alten Job zurück. Hinter der Offerte allerdings verbirgt sich der Rachefeldzug seines einst größten Fans, einer lästigen Powerklette, die er vor Jahren aus unrealisierbaren Superträumen holte.

Unter den einfallsreichen, extreme Dynamik entwickelnden Actionsequenzen zählen die Kämpfe gegen einen Riesenroboter, aber auch die konzertierte Incredible-Intervention gegen die fliegenden, bemannten Rotorscheiben des Bösewichts zu den Highlights. In letzterer Sequenz zeigt der Sohn seinen Speed, baut die scheue, hinter einem Frisurvorhang à la "The Ring" versteckte Tochter Defensivkraftfelder, streckt und verteilt sich Mom vor und hinter mehreren geschlossenen Sicherheitstüren, ohne die Koordination im Ausschalten ihrer Gegner zu verlieren. Visueller Witz lebt in diesen Fantasyszenen, Charakterkomik in der stärksten Nebenfigur, in einer knallhart unsentimentalen und dominanten Designerin, in der Schauspielerin Linda Hunt und Hollywoods Kostümlegende Edith Head in Größe, Gesichts- und Persönlichkeitsmerkmalen verewigt sind. Situationskomik schließlich bietet auch der Ehealltag der Unglaublichen, in dem es am Küchentisch schon mal zum Dinnerinferno und auf dem Freeway zu Spontandebatten über die richtige Ausfahrt kommt. Unglaublich die Vorstellung, dass sich mit dieser Familie nicht jeder amüsieren könnte. "Wir sind Superhelden, was kann schon passieren?" Eben! kob.

Die Unglaublichen - The Incredibles (Limited Steelbook Collection)

Wer glaubt, es gäbe keine Superhelden mehr, der irrt sich gewaltig! Gut versteckt hinter wachsendem Bauchansatz wartet Bob Parr nur darauf, endlich die Welt zu retten! Dieser Superheld trainiert vor allem eins: Die Lachmuskeln!

Quelle: Walt Disney Studios

- Jack-Jack Angriff - Die Unglaublichen - Neu betrachtet - Studio-Geschichten: Garys Geburtstag - Ein Kracher zum Schluss: Der Abspann - Kommentar des Regisseurs - Kommentar der Animatoren - Oscar[r]-nominierter Pixar-Kurzfi lm mit Kommentar: "Ein Schaf ist von der Wolle" - Kurzfilm: "Jack-Jack Superbaby"

Quelle: Walt Disney Studios

Sprecher:  Craig T. Nelson   als Bob Parr/ Mr. Incredible
  Holly Hunter   als Helen Parr/ Elastigirl
  Samuel L. Jackson   als Lucius Best/ Frozone
  Jason Lee   als Buddy Pine/ Syndrome
  Wallace Shawn   als Gilbert Huph
  Sarah Vowell   als Violet Parr
  Spencer Fox   als Dashiell Par (Dash)
  Brad Bird   als Edna "E" Mode
  Elizabeth Peña   als Mirage
  Dominique Louis   als Bomb Voyage
 
Regie:  Brad Bird  
Buch:  Brad Bird  
Musik:  Michael Giacchino  
Kamera:  Janet Lucroy  
  Andrew Jimenez  
  Patrick Lin  
Produzent:  John Walker  

"Mission Impossible IV" mit "Ratatouille"-Regisseur

"Dieses geheime Rezept, sollten Sie es kochen, zerstört sich in wenigen Sekunden selbst!"

"Mission Impossible" heißt es zum vierten Mal für den Mann, dem in Hollywood nichts unmöglich ist: Tom Cruise (Foto: UIP) Großansicht

"Mission Impossible" heißt es zum vierten Mal für den Mann, dem in Hollywood nichts unmöglich ist: Tom Cruise (Foto: UIP)

So könnte die nächste Nachricht an den Superagenten Ethan Hunt alias Tom Cruise lauten. Denn auf seine vierte "Mission Impossible" wird der Kultspion von Brad Bird geschickt, dem Regisseur der rattenscharfen Küchengaudi "Ratatouille"!

"Alles ist unterschrieben, Brad Bird macht es", hat Tom Cruise verraten und lobt: "Seine Filme 'The Incredibles' und 'Ratatouille' zeigen, wie enorm talentiert Brad ist!"

Zwar hat Brad Bird besonders in "The Incredibles" gutes Gespür für augenzwinkernde Action bewiesen, doch ist er vornehmlich ein Animationsexperte. Deshalb hatten bis zuletzt die Meisten auf seinen Konkurrenten Edgar Wright getippt. Der Regisseur der epochalen Zombiekomödie "Shaun of the Dead" und von "Hot Fuzz" zog aber nun den Kürzeren. "Ich verehre Edgar", räumt der bekennende Scientologe Tom Cruise ein. "Total netter Typ, sehr smart, sehr talentiert, irgendwann will ich mal mit ihm arbeiten. Aber bei 'Mission: Impossible IV' haben wir uns gegen ihn entschieden."

Mission Impossible: Klar ist, dass nichts klar ist

Erneut an Bord der vierten "Mission Impossible" ist wie auch schon beim dritten Abenteuer von Ethan Hunt die Produzentenlegende J.J. Abrams. Der Macher von "Lost", "Fringe" und "Star Trek" hat bereits mit den Vorbereitungen begonnen. "J.J. und ich geben gerade richtig Gas und haben jetzt schon Spaß ohne Ende", sagt Tom Cruise. "Ich arbeite sehr gern mit Leuten, die mir auch menschlich liegen."

Trotzdem gibt es derzeit weder eine Story, geschweige denn weitere Darsteller. Dafür haben Cruise und Abrams aber den ursprünglich für Anfang 2012 geplanten Kinostart nun bereits für 2011 ins Auge gefasst.

Davor ist Tom Cruise als Topspion mit deutlich komödiantischem Anstrich im Kino zu sehen: Neben "Vanilla Sky"-Kollegin Cameron Diaz glänzt er in "Knight & Day" als Superagent, der entweder größenwahnsinnig, paranoid oder beides ist - oder gegen den ein unfassbares Komplott läuft ...

 

Die Unglaublichen - The Incredibles (Limited Steelbook Collection) in der Fotoshow

 

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