
Versicherungsangestellter Franz Blum beteiligt sich an einem Banküberfall und landet für fünf Jahre im Gefängnis. Als er sieht, wie Student Bielich von Schläger Kuul misshandelt wird, greift er ein und wird zusammengeschlagen. Blum beginnt die Hackordnung zu durchschauen, mischt nach und nach mit. Er steigt in der Hierarchie auf, lässt andere für sich arbeiten. Blum gewinnt die Wahl zum Präsidenten des Gefangenensportvereins und setzt Kuul matt. Er hetzt Bielich, der sich aufgelehnt hatte, beim Sport zu Tode. Blum wird vorzeitig entlassen.
Reinhard Hauffs Gefängnisschocker entstand nach dem Roman von Burkhard Driest, der wegen Bankraub drei Jahre gesessen hatte. Der Gefängnisalltag mit seinen darwinistischen Überlebensregeln nach dem Recht des Stärkeren wird eindringlich, hart und realistisch ohne Sozialromantik und mit genauer Analyse der Machtmittel hinter Gittern gezeigt. Der fürs Fernsehen produzierte Film wurde auch im Kino ausgewertet. Hauff und Driest wiederholten ihre Zusammenarbeit mit ""Zündschnüre", "Paule Pauländer" und "Endstation Freheit".