
Der argentinische Gutsbesitzer Madariaga erliegt einem Herzschlag, als er erfährt, dass Enkel Heinrich Nazi-Parolen erlegen und SS-Mann ist. Er verflucht den Clan, beschwört die apokalyptischen Reiter herauf. In Paris verliebt sich Maler Julio Desnoyers in Marguerite, Frau des engagierten Zeitungsverlegers Laurier. Als die Deutschen 1941 die Stadt besetzen, gehen die Männer in den Widerstand, werden erbitterte Gegner des Pariser Statthalters Harthorst, Julios Onkel. Heinrich und Julio sterben gemeinsam im Bombenhagel.
Vincente Minnellis Remake des 1921 von Rex Iangram erstmals verfilmten Romans von Vicente Blasco-Ibanez um den Bruderkrieg einer Familie verlegt die Handlung aus dem Ersten in den Zweiten Weltkrieg und schwächt die Deutschenfeindlichkeit der Vorlage ab. Die Kriegsszenen sind unrealistisch geraten, das Leitmotiv der apokalyptischen Reiter endzeitgemäß surreal. Das Melodram schwelgt in Gefühlen, die Schauspielleistungen sind ungleichwertig. MGM setzte sechs Millionen Dollar Produktionskosten in den Sand.