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Erhältlich seit:
11.10.2007
Originaltitel: Die wilden Hühner und die Liebe
Komödie/ Jugend
Deutschland 2007
Laufzeit: 104 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Michelle von Treuberg
Paula Riemann
Jette Hering
Regie: Vivian Naefe
Highlight Communications (Deutschland)

Mit der Fortsetzung ihrer Cornelia-Funke-Adaption finden Vivian Naefe und Uschi Reich genau die richtige Balance zwischen großen Teenager-Emotionen und pfiffiger Unterhaltung.
Nach dem Cornelia-Funke-Doppelpack mit "Herr der Diebe" und "Die wilden Hühner" Anfang 2006 stehen in diesem Frühling erneut zwei Verfilmungen aus dem reichhaltigen Fundus der über Deutschlands Grenzen hinaus erfolgreichen Kinderbuch-Bestseller-Autorin ins Haus. Neben Detlev Bucks "Hände weg von Mississippi" auch die Fortsetzung der "wilden Hühner". Knapp 1,2 Millionen junge Kinofans waren für Constantin Argumentation genug, um das eingeschworene Team des Originals auf ein Sequel loszulassen. Und Regisseurin Vivian Naefe (Grimme-Preis für "Einer geht noch") sowie Kodrehbuchautorin und Produzentin Uschi Reich, bestens bekannt für ihre erfolgreichen Kästner-Adaptionen und "Bibi-Blocksberg"-Verfilmungen, taten das einzig Richtige: Sie trommelten ganz nach dem "Wilde Kerle"-Vorbild die gleiche Besetzung zusammen, behielten die altbewährten Elemente des ersten Teil bei - wie nörgelnde Großmutter (erneut ein herber Genuss: Doris Schade) und So-eine-gibt's-doch-in-Wirklichkeit-gar-nicht-Lehrerin (zum Verlieben: Jessica Schwarz), romantisches Wohnwagenidyll und abenteuerliches Jungenbaumhaus. Schließlich fügten sie neue Themen hinzu - Liebe unter Teenagern, Erwachsenen und unter Frauen, neue Figuren wie verschollene Väter (Thomas Kretschmann) und gut aussehende Jungs sowie eine die Handlung begleitende und die Figuren spiegelnde Schultheateraufführung von Shakespeares "Sommernachtstraum".
Während also die Vorbereitungen für dieses Bühnenprojekt unter der Ägide von Lehrerin Frau Rose (Schwarz) auf Hochtouren laufen, müssen die wilden Hühner parallel dazu ihr eigenes Gefühlsleben auf Vordermann bringen: Das Herz von Frieda (Lucie Hollmann) hängt immer noch an einer Ferienfreundschaft, Melanie (Katja Riemanns Tochter Paula) probiert derweil die halbe Klasse durch, während Wilma (Jette Hering) entdeckt, dass sie auf Mädchen steht, und Sprotte (Michelle von Treuberg) ihre Eifersucht einfach nicht in den Griff kriegt. Dabei hat das Oberhuhn schon genug damit zu kämpfen, dass nach zwölf Jahren Abwesenheit plötzlich ihr leiblicher Vater (Kretschmann) vor der Tür steht. Als dann auch noch die wenig liberale Melanie Wilmas lesbische Neigungen an den Pranger stellt, droht die eingeschworene Hühner-Clique sogar auseinanderzufallen.
Reich und Naefe erweisen sich hier nicht nur als exzellente Beobachterinnen der Sorgen und Nöte von Heranwachsenden, sie erwischen auch stets den richtigen Zeitpunkt, um wieder die Handlung voranzutreiben, pointierte Gags und Dialogwitz (für den unter anderem auch Veronica Ferres und ihr neuer Lover, Oliver Stokowski als "Klugscheißer", stehen) einzustreuen. Gleichzeitig scheuen sie sich nicht, schwierige Themen anzupacken und diese auch bis zum Ende durchzudenken. Diese Ausgewogenheit sorgt dafür, dass die zweiten "wilden Hühner" auch generationenübergreifend funktionieren und Menschen, die von einem Kinobesuch etwas mit nach Hause nehmen wollen, ebenso auf ihre Kosten kommen wie die Anhänger des unbeschwerten Entertainments. lasso.
Liebe ist schön, aber gar nicht so einfach! Bei den fünf wilden Hühnern spielen die Gefühle jedenfalls
seltsame Streiche. Zwar ist Oberhuhn Sprotte (Michelle von Treuberg) überglücklich mit Fred (Jeremy
Mockridge), dafür steckt aber ihre Mutter Sybille (Veronica Ferres) in einer echten Liebeskrise.
Damit aber noch nicht genug: Melanie (Paula Riemann) leidet schwer unter Liebeskummer, Trude
(Zsá Zsá Inci Bürkle) schwärmt nur noch von Rickys schwarzen Locken, Frieda (Lucie Hollmann)
pflegt immer lieber ihre Wochenendfreundschaft zu Maik (Jannis Niewöhner) und Wilmas (Jette
Hering) erste Liebe gestaltet sich als die komplizierteste von allen. Dabei müssen die Hühner lernen,
dass Liebe nicht unbedingt immer etwas mit Jungs zu tun hat! Auch wenn - über den ganzen Irrungen
und Wirrungen - die Bande auseinander zu brechen droht, am Ende halten sie doch wieder zusammen.
Wie WILDE HÜHNER eben!
Quelle: Highlight
Making of (ca. 20 Min.), Stimmen zum Sommernachtstraum (ca. 5 Min.), Interviews (ca. 29 Min.), Musikvideos
(ca. 7 Min.), Noten der Titelmusik zum Ausdrucken und mitspielen, Darsteller-Infos
Quelle: Highlight
| Darsteller: | Michelle von Treuberg | als Sprotte | |
|---|---|---|---|
| Paula Riemann | als Melanie | ||
| Jette Hering | als Wilma | ||
| Lucie Hollmann | als Frieda | ||
| Zsa Zsa Inci Bürkle | als Trude | ||
| Jeremy Mockridge | als Fred | ||
| Philip Wiegratz | als Steve | ||
| Martin Kurz | als Torte | ||
| Vincent Redetzki | als Willi | ||
| Svea Bein | als Leonie | ||
| Veronica Ferres | als Sprottes Mutter Sibylle | ||
| Thomas Kretschmann | als Christian | ||
| Oliver Stokowski | als Torben Mossmann | ||
| Jessica Schwarz | als Frau Rose | ||
| Doris Schade | als Oma Slättberg | ||
| Benno Fürmann | als Lehrer Grünbaum | ||
| Regie: | Vivian Naefe | ||
| Buch: | Marie Graf | ||
| Uschi Reich | |||
| Vivian Naefe | |||
| Musik: | Annette Focks | ||
| Kamera: | Peter Döttling | ||
| Produzent: | Uschi Reich | ||
| Peter Zenk | |||
Die wilden Hühner und die Liebe (+ Handtasche, Limited Edition) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Making of, Interviews, Musikvideos, Noten der Titelmusik, Bio- und Filmografien
Making of (ca. 20 Min.), Stimmen zum Sommernachtstraum (ca. 5 Min.), Interviews (ca. 29 Min.), Musikvideos
(ca. 7 Min.), Noten der Titelmusik zum Ausdrucken und mitspielen, Darsteller-Infos
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