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Die wilden Kerle 2

Sequel des erfolgreichen Familienabenteuers um die Fußballmannschaft der wilden Kerle.


Die wilden Kerle 2

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Erhältlich seit:
18.08.2005

Originaltitel: Die wilden Kerle 2

Kinderfilm

Deutschland 2005
Laufzeit: 85 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Jimi Blue Ochsenknecht
Sarah Kim Gries
Raban Bieling

Regie: Joachim Masannek
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Alles ist gut, solange du wild bist: Nach diesem Motto machen die Jung-Kicker den Teufelstopf zum Hexenkessel.

"Kämpfen oder untergehen": Die wilden Kerle geben jedenfalls nicht klein bei! (Foto: Buena Vista) Großansicht

"Kämpfen oder untergehen": Die wilden Kerle geben jedenfalls nicht klein bei! (Foto: Buena Vista)

Den Wilden Kerlen fehlt nur noch ein einziger Sieg bis zur Meisterschaft und zum ersehnten großen Preis: einem Spiel gegen die Nationalmannschaft im eigenen Stadion, dem Teufelstopf.

Doch das Team muss kurz vor dem entscheidenden Match einen herben Verlust hinnehmen: Vanessa, die wildeste aller Wilden Kerle, verliebt sich in den Anführer einer Skater-Gang und will von Fußball und den wilden Kerlen nichts mehr wissen.

Plötzlich fehlt die Lust auf Fußball (Foto: Buena Vista) Großansicht

Plötzlich fehlt die Lust auf Fußball (Foto: Buena Vista)

Doppelter Querschuss

Die Erfolgsmannschaft meldet sich zurück: Nach dem Hit "Die wilden Kerle" von 2003 verfilmt Joachim Masannek die Fortsetzung - nach seiner beliebten Buchreihe.

Diesmal schießen Maxis Vater (Uwe Ochsenknecht) und die erste Liebe quer und machen den Jungs - im Sturm einmal mehr die jungen Wilden Ochsenkecht- und Masannek-Söhne - das Leben schwer.

Die wilden Kerle 2

Der Münchner Drehbuchautor und Regisseur Joachim Masannek führt mit seinem zweiten Kinofilm die Saga rund um seine kickenden Racker fort. Dabei zielt er mit der Fortsetzung seines fantasievollen Fußballabenteuers aufgrund der Pubertätsthematik und wegen seines "gealterten" Personals auf die etwas älteren Kinder ab, bleibt aber in punkto Dramaturgie und technischer Ausführung ein wenig hinter seinen ambitionierten Zielen zurück. Die täglich wachsende Leserschaft der korrespondierenden Buchreihe sowie die knapp eine Million Fans des ersten Films sollten "Die wilden Kerle 2" dennoch zu einem guten Einspiel verhelfen.

Die Zeit drängte für den "Wilde Kerle"-Schöpfer Joachim Masannek, dessen Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton von SamFilm und Verleih Buena Vista, die sich nach erfolgreicher Kooperation beim ersten Teil erneut zusammentaten, um mit dem Sequel ein ähnliches Ergebnis zu erzielen. Schließlich wollte man aus Identifikationsgründen die Jungs aus Teil eins wieder dabei haben - und zwar ohne Oberlippenflaum und Bassstimme. Also setzte sich Masannek, kaum hatten "Die wilden Kerle" ihre Rivalen im Winter 2003 vom Platz gefegt, an den Computer, ersann innerhalb von etwa drei Wochen das Drehbuch zum zweiten Teil und begann kurz darauf mit den Drehvorbereitungen.

Wieder dreht sich die Story um ihren berühmt-berüchtigten Bolzplatz, den Teufelstopf, der diesmal allerdings eine Runderneuerung erfährt. Nur noch ein Spiel müssen die wilden Kerle gewinnen, um als Hauptpreis ein Match gegen die echte Nationalmannschaft austragen zu dürfen. Doch die UEFA besteht auf Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien für ihre Stadien, und davon ist der Teufelstopf weit entfernt. Also beschaffen sich die eifrigen Fußballer mit einem Trick das nötige Geld für die Anbauten. Mitten hinein in die fieberhaften Vorbereitungen zum Stadion-Umbau platzt folgende Hiobsbotschaft: Vanessa (Sarah Kim Gries) hat sich Hals über Kopf in Gonzo, den blassen Vampir (Lennard Betzbach) der verhassten Skater-Gang, verliebt! Leon (Jimmi Blue Ochsenknecht) steckt nun mächtig in der Klemme. Schließlich verliert er in Vanessa nicht nur seine beste Stürmerin, sondern ist ihm auch zumute, als hätte Gonzo mit Vanessa auch sein eigenes Herz geraubt. Die Zukunft der wildesten aller Kerle steht auf dem Spiel.

Beinahe alle Kinder aus "Die Wilden Kerle" fanden sich wieder am Set in Niederbayern ein. Für das diesmal fehlende Vater-Sohn-Duo Rufus und Jonathan Beck wurden mit Konrad Baumann und Deniz Sarsilmaz zwei neue Kicker eingewechselt, während Uwe Ochsenknecht und Tim Wilde ihre Rollen wiederholten - in abgespeckter Form, denn in der Fortsetzung haben die Kids noch eindeutiger das Sagen. Ansonsten ist vieles neu, statt "Fußball, Fußball über alles!" geht es diesmal um Freundschaft, Loyalität und Liebe. Und da hakt es ein bisschen, strapazieren die romantischen Wirrungen inmitten des sehr kindlichen Settings die Fantasie der jüngeren Zuschauer doch ein ums andere Mal. Originell hingegen kommen die deutlich aufgemotzten Sets rüber, und auch die liebevoll gestalteten Donnerschlagriesen, die das Schicksal des blassen Vampirs besiegeln. Doch "Alles ist gut, so lange du wild bist!" lautet das Motto der wilden Kerle. Und da sich "Die Wilden Kerle 2" deutlich an diesem Schlachtruf orientieren und Masannek seiner Linie treu geblieben ist, aus dem Blickwinkel der "kleinen" Protagonisten zu erzählen, werden sie auch diesmal im Kino die eine oder andere La-Ola-Welle auslösen. lasso.

Die wilden Kerle 2

Rrrrrraaaaahhh!!!!! Die Stürmer der Kinocharts sind zurück und zwar wilder als jemals zuvor!

Nur EIN Sieg trennt die Wilden Kerle von einem Spiel gegen die Nationalmannschaft! Aber dampfender Teufelsdreck - Vanessa hat sich in Gonzo verknallt, den Anführer der Skater-Gang. Jetzt will die Wildeste der Wilden nichts mehr vom Kicken wissen. Da scheinen sich die Wilden Kerle die Hoffnung, die Meisterin des Alptraumpasses wieder ins Team zu holen, wohl für immer von der Backe kratzen zu können! Doch was machen sie? Sie kämpfen! Weil sie wild sind! Weil sie die Besten sind! Und weil jeder wirklich einzig und nicht artig ist, lautet ihr Motto jetzt erst recht: Alles ist gut, solange du wild bist!!!!

Potzteufelscoole Schauspieler wie Uwe Ochsenknecht und seine Söhne und blitzdonnerschlag-geniale Musik von Bananafishbones: Der wildeste Kickerfilm aller Zeiten um Fußball, Freundschaft und Verknalltsein spielt auf Bundesliga-Niveau!

Quelle: Walt Disney Studios

-Zusätzliche Szenen und Outtakes
-Teamfilm mit den wildesten Pannen vom Dreh
-Wilder Live-Kommentar: Der Film als Splitscreen-Version u.a. mit Jimi Blue & Wilson Gonzalez Ochsenknecht
-Viererkette: PC Spiel von Tivola aus Die Wilden Kerle - Abenteuer in den Graffitiburgen

-Musiktrailer mit Karaokefunktion zum Selbersingen
oWilder denn je (Bananafishbones)
oVanessa (Bananafishbones)
oAlles ist gut (Bananafishbones)

-Insiderblick: Das wilde Leben beim Film
-Hinter den Kulissen: Mit dem Script-Supervisor am Set
-Trailershow
-Interaktive Menüs
-Szenenauswahl

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Jimi Blue Ochsenknecht   als Leon
  Sarah Kim Gries   als Vanessa
  Raban Bieling   als Raban
  Wilson Gonzalez Ochsenknecht   als Marlon
  Marlon Wessel   als Maxi
  Kevin Ianotta   als Joschka
  Leon Wessel   als Markus
  Deniz Sarsilmaz   als Deniz
  Konrad Baumann   als Juli
  Lennard Bertzbach   als Gonzo Gonzales
  Tim Wilde   als Leons und Marlons Vater
  Uwe Ochsenknecht   als Maxis Vater
 
Regie:  Joachim Masannek  
Buch:  Joachim Masannek  
Musik:  Peter Horn  
  Andrej Melita  
  Bananafishbones  
Kamera:  Sonja Rom  
Produzent:  Ewa Karlström  
  Andreas Ulmke-Smeaton  

"Die Bücher haben sehr geholfen"

Zwei Jahre nach seinem Regiedebüt "Die wilden Kerle" legt Kinderbuchautor Joachim Masannek nun die Fortsetzung seines Fußball-Abenteuers vor. Auf "Die wilden Kerle 2" soll alsbald auch eine dritte Leinwandadaption folgen.

Joachim Masannek am Set von "Die wilden Kerle 2", links unten: Uwe Ochsenknecht (Foto: Buena Vista) Großansicht

Joachim Masannek am Set von "Die wilden Kerle 2", links unten: Uwe Ochsenknecht (Foto: Buena Vista)

» "Die wilden Kerle" brachten es auf mehr als 900.000 Kinobesucher.

JOACHIM MASANNEK:

Immerhin fast eine Million, mit den Zahlen aus Österreich und der Schweiz sogar mehr. Ich denke, das verhält sich so ähnlich wie bei den Büchern. Als wir die Bücher auf den Markt brachten, hat sich der Handel erst einmal sehr dagegen gewehrt. Dann aber haben die Kinder diese Bücher eingefordert.

Beim Film war es ähnlich. Und dass, obwohl die Testvorführung zunächst kritisch bewertet wurde: Mütter fanden den Film zu wild und nicht empfehlenswert. Inzwischen hat die Analyse ergeben, dass 65 Prozent weibliche Zuschauer im Kino waren.

Nichts für Zartbesaitete (Foto: Buena Vista) Großansicht

Nichts für Zartbesaitete (Foto: Buena Vista)

» Hat der Film Auswirkungen auf die gesamte Auswertungskette gezeigt?

Natürlich, es ging sehr schnell. Normalerweise rechnet man im Buchhandel für eine Reihe mit vier Jahren Etablierungszeit. Wir haben das in zwei Jahren geschafft. Zum Filmstart waren wir bei knapp 300.000 verkauften Büchern, inzwischen sind wir bei 1,7 Million. Es ging mit dem Film richtig bergauf.

Ich finde es unwahrscheinlich zufriedenstellend, dass beides unabhängig voneinander existiert und sich gegenseitig stützt. Der Film ist keine Verfilmung von irgendeinem Bestseller. Die Bücher sind nicht Bücher zum Film, sondern es funktioniert beides nebeneinander.

Fortsetzungen leiden an Besucherschwund, so auch das "Sams in Gefahr" (Foto: Constantin) Großansicht

Fortsetzungen leiden an Besucherschwund, so auch das "Sams in Gefahr" (Foto: Constantin)

» Haben die Verkaufszahlen der Bücher den Dreh des zweiten Teils beschleunigt?

Viele zweite Teile erreichen nur zwei Drittel vom Einspielergebnis des ersten Teils, wie bei "Das Sams" oder "Bibi Blocksberg". Wir lagen mit knapp einer Million Besucher zwar im schwarzen Bereich, aber es hätte eventuell bedeutet, mit "Die wilden Kerle 2" nur noch 600.000 Zuschauer anzulocken.

Da haben die Bücher sehr geholfen, denn es wurden 1,2 Million Exemplare innerhalb eines Jahres verkauft. Und das zeigt, dass die Marke etabliert ist und ein größerer Zuschauerkreis angesprochen werden kann.

Kinderwelt ohne Erwachsene (Foto: Buena Vista) Großansicht

Kinderwelt ohne Erwachsene (Foto: Buena Vista)

» Wie viel Budget hatten Sie jetzt zur Verfügung?

Ich hatte genauso viel Geld und genauso viele Drehtage. Meines Erachtens im Vergleich ein bisschen weniger, weil wir in Deutschland und Österreich gedreht haben statt in Tschechien.

» Wieso diese Entscheidung?

Weil der erste Film eine Sondergenehmigung erhielt. Wir haben auch für den zweiten Teil Fördergeld aus Bayern bekommen - und deshalb haben wir diesmal hauptsächlich in Bayern gedreht, dafür ohne Jahrhundertflut reibungslos und mit unwahrscheinlichem Glück beim Wetter.

Dabei bestand die Hauptaufgabe darin, nicht einfach einen Aufguss der ersten Geschichte zu machen. Das ist uns auch gelungen, wir haben die Motive etwas eingeschränkt und dafür aufwändiger gemacht. Das hat dem Film gut getan, weil es jetzt plötzlich eine reine Kinderwelt gibt, in der die Erwachsenen kaum vorkommen.

"Die wilden Kerle 2", ein filmischer Schnellschuss (Foto: Buena Vista) Großansicht

"Die wilden Kerle 2", ein filmischer Schnellschuss (Foto: Buena Vista)

» Haben Sie auf Geld verzichtet, um die Finanzierung des Films gewährleisten zu können?

Nein, in diesem Fall würde ich ja den Film mitfinanzieren. Es stand nie zur Debatte, dass ich auf irgendwelches Geld verzichten muss. Man muss sich das einmal vorstellen: Am 21. März habe ich angefangen, das Drehbuch zu schreiben, am 30. März war Abgabetermin bei der Förderung.

Am 22. Dezember, neun Monate später, war der Film fertig. Eine gigantische Leistung auch von der Produktionsseite, das mit diesem Aufwand und bis zu 30 Kindern am Set durchzuziehen. Hut ab vor den Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton.

Bald ist der Startpfiff für den dritten Teil geplant (Foto: Buena Vista) Großansicht

Bald ist der Startpfiff für den dritten Teil geplant (Foto: Buena Vista)

» Warum dieses Tempo bei der Produktion?

Die wilden Kerle sind durch den ersten Film etabliert und die Kinder werden ja älter. Wahrscheinlich wären die Zuschauer enttäuscht, wenn andere Kinder auftauchen würden. Dadurch, dass die Marke noch nicht so bekannt war und der Film an der Grenze zur Million stehen geblieben ist, mussten wir zwei Jahre warten, um den zweiten Film zu drehen.

Wir planen den dritten für die Fußball-WM 2006. Allein deswegen war Eile angesagt, denn wir wollen in diesem Sommer, wenn alles gut geht, den dritten Teil drehen.

 

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