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Die Zeitmaschine

Adaption von H. G. Wells Klassiker, in der ein Wissenschaftler aus dem Jahr 1899 in die denkbar fernste Zukunft reist.


Die Zeitmaschine

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Erhältlich seit:
22.11.2001

Originaltitel: The Time Machine

Science Fiction

USA/Großbritannien 1960
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 12

Rod Taylor
Yvette Mimieux
Sebastian Cabot

Regie: George Pal
Warner Home Video Germany

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Die Zeitmaschine

Im Jahr 1899 konstruiert der Londoner Wissenschaftler George eine Maschine, mit der er in die Zeit reisen kann. Auf dem Weg in die Zukunft erlebt er im Schnelldurchlauf die beiden Weltkriege und wird 1966 mit einer atomaren Apokalypse konfrontiert, der er durch eine weitere Flucht nach vorn entkommt, Im Jahr 802.701 stößt er auf eine atavistische menschliche Zivilisation, die sich in Eloys und Morlocks aufteilt.

Allzu eng hält sich George Pals Film nicht an H. G. Wells' berühmten utopischen Roman, was dem Films nicht schadet. "Die Zeitmaschine" war eines der schönsten und liebevollsten Science-Fiction-Werke der frühen sechziger Jahre, mit verschwenderischer Ausstattung und perfekter Tricktechnik, die auch mit einem Oscar belohnt wurde. Remake im Jahr 2002.

Darsteller:  Rod Taylor  
  Yvette Mimieux  
  Sebastian Cabot  
  Tom Helmore  
  Whit Bissell  
  Doris Lloyd  
  Alan Young  
 
Regie:  George Pal  
Buch:  David Duncan  
Musik:  Russell Garcia  
Kamera:  Paul Vogel  
Produzent:  George Pal  

Cruise in Katastrophenstimmung

Tom Cruise mit Remake des H.G. Wells Klassikers "Krieg der Welten" für Paramount.

Hey, ich hab' da ne Top Filmidee, wirklich!

Hey, ich hab' da ne Top Filmidee, wirklich!

New York, 30. Oktober 1938: Im Radiosender CBS erklingt die atemlose Stimme eines Reporters, um ihn herum panische Schreie: "Mein Gott, es kommt immer näher, ein riesiges rundes Ding, es ist nur noch ein paar Meilen weg, es speit in alle Richtungen Feuer..."

Dann unterbricht der Nachrichtensprecher: "Ladies und Gentlemen, wegen unvorhersehbarer Umstände, die sich leider unserer Kontrolle entziehen, sehen wir uns außerstande, diesen Live-Bericht fortzusetzen."

Die Folge: Massenhysterie, tausende Menschen riefen bei Polizei und Feuerwehr an, Kinos brachen ihre Vorstellungen ab - und das will wirklich etwas heißen!

Dabei war der Grund nur - ein Hörspiel. Und zwar das des damals 23-jährigen Orson Welles nach dem Roman "The War of the Worlds" von H. G. Wells.

Die Geschichte muss heute jeder Publizistik-, Kommunikationswissenschafts- und Germanistikstudent auswendig lernen - und das Hörspiel ist seither der Stoff, aus dem die Hollywood-Katastrophenträume sind:

Von Byron Haskin 1953 mit seiner 1:1 Umsetzung über Emmerichs "Independence Day" bis zu Tim Burtons geistreicher Satire auf das postmoderne Untergangsgenre ("Mars Attacks!"): Widerliche Außerirdische, die mit übermächtiger Technik die Welt in Schutt und Asche legen haben für so manchen Blockbbuster Pate gestanden. Selbst "Herr der Ringe"-Starregisseur Peter Jackson hat sich einst als neuseeländischer Splatter-König für "Bad Taste" kräftig bei H.G. Wells bedient.

Und da Genrekönig Emmerich die Kinosäle mit einer neuen Katastrophenvision zu überschwemmen droht (kino.de: "Treibhaus Day"), beschloss Filmbeau Tom Cruise kurzerhand, ebenfalls auf den Popcorn-Schreckenszug aufzuspringen.

Cruise hält es allerdings mit dem Original und produziert ein getreues Remake von "Kampf der Welten" - ähnlich wie Simon Wells, Ur-Enkel von H.G. Wells, der kürzlich sein Remake der "Time Machine" von 1960 verfilmte.

Die Story: Grauenvoll hässliche dreibeinige Marsianer zerstören mit überlegener Technik und gewissenloser Konsequenz die Erde und alles, was auf ihr wandelt - bis sie von einer einfachen Bakterieninfektion dahingerafft werden. Ihre Nahrung: Infusionen mit frischem Menschenblut (vgl: der Menschenfleisch-Schnellimbiss in "Bad Taste").

Der vanillefarbene Himmel des Tom Cruise wird sich demnächst also bedrohlich vedunkeln. Die Aussichten fürs Boxoffice sind allerdings bestens.

 

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