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Kaufvideo
Erhältlich seit:
17.12.2007
Originaltitel: Die Zürcher Verlobung - Drehbuch zur Liebe
Deutschland 2007
Laufzeit: 89 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Lisa Martinek
Christoph Waltz
Tim Bergmann
Regie: Stephan Meyer
Warner Home Video Germany

Der Klassiker "Die Zürcher Verlobung" gehört zu den Filmen, die sich gerade ältere Zuschauer immer wieder gern anschauen. Eine Neuverfilmung birgt also ein gewisses Risiko: Die Zielgruppe kennt das Original und wird vergleichen.
Zumindest der Geschichte ist Autor Wolfgang Limmer weitgehend treu geblieben: Als Groschenromanautorin Juliane, gelernte Zahnarzthelferin, bei ihrem Onkel (Jan Fedder) aushilft, stürmt ein Notfallpatient (Christoph Walz) die Praxis. Die junge Frau hat allerdings nur Augen für den Schweizer Jean (Tim Bergmann), der seinen "Büffel" genannten Freund begleitet. Sie träumt sich in eine Liebelei hinein, bringt ihr Erlebnis zu Papier, der Roman landet bei einer Filmproduzentin, man trifft sich zur Drehbuchbesprechung - und der Regisseur ist niemand anders als Büffel. Dem kommt die Geschichte natürlich bekannt vor, weshalb Juliane kurzerhand einen Zürcher Verlobten namens Urs Uri erfindet. Als "Büffel" ankündigt, Silvester bei einem Freund in der Schweiz verbringen zu wollen, hofft Juliane auf ein Wiedersehen mit Jean und fährt mit. In St. Moritz entwickeln sich die Dinge allerdings völlig anders als geplant, und als auch noch ein Mann namens Urs Uri (Armin Rohde in zwei herrlichen Kurzgastspielen) auftaucht, ist Juliane erst mal fertig mit der Welt.
Auch wenn gerade Autorinnen von Groschenromanen heute nicht mehr so naiv sein dürften wie Heldin Juliane: Die Geschichte ist einfach schön und selbst in kleinen Nebenrollen sehenswert besetzt. Abgesehen von Tim Bergmanns albernem Akzent inszeniert Stephan Meyer die immer wieder mit Slapstickeinlagen gewürzte Handlung zudem recht kurzweilig, und Christoph Walz hat spürbar Spaß an seiner Rolle als süffisanter, im Grunde aber liebenswerter Drahtzieher der diversen Verwirrspiele.
Noch hübscher sind bloß die Seitenhiebe gegen das Film- und Fernsehgeschäft, dessen Repräsentanten (herrlich: Hannelore Hoger als Produzentin mit Zigarre) gnadenlos opportunistisch sind. So viel Selbstironie in einem Film der Degeto, die doch an Quotenfixiertheit kaum noch zu überbieten ist: Respekt. Überflüssig sind allerdings die regelmäßigen Stippvisiten von Julianes Mutter, die sich zum ermahnenden Zwiegespräch gern mal auf Julianes Laptop in die Handlung einschaltet. Gänzlich unelegant ist auch die Verbeugung vor dem Original: Als Julianes Roman endlich verfilmt wird, platzt plötzlich Liselotte Pulver in die Dreharbeiten und muss von der Produzentin umständlich vorgestellt werden. tpg.
Julianes (Lisa Martinek) Liebesromane verkaufen sich in Millionenhöhe. Doch privat ist sie immer noch auf der Suche nach ihrem Traummann. In der Zahnarztpraxis ihres Onkels, in der sie spontan aushilft, erscheint ein launischer Patient mit dem treffenden Spitznamen: Büffel (Christoph Walz). Begleitet wird er von seinem charmanten Schweizer Freund Jean (Tim Bergmann), in den sich Juliane sofort unsterblich verliebt. Doch wo soll sie ihn wiedersehen? Als Juliane ihre Erlebnisse in ihren neuen Roman einbaut, soll dieser sogar verfilmt werden und der Regisseur ist kein anderer als Büffel! Büffel scheint Gefallen an Juliane zu finden und bietet ihr an, sie mit in die Schweiz zu nehmen, wo er ohnehin mit seinem Sohn Weihnachten bei "seinem Freund" verbringen möchte. In der Hoffnung, über diese praktische Gelegenheit Jean näher zu kommen, sagt Juliane begeistert zu und damit beginnt eine Reihe von herrlich verzwickten Irrungen und Schwindeleien.
Die Neuverfilmung der erfolgreichen Beziehungskomödie nach dem gleichnamigen Roman von Barbara Noack ist eine liebevolle Hommage an den Filmklassiker von Helmut Käutner.
Quelle: Warner Home Video
| Darsteller: | Lisa Martinek | als Juliane | |
|---|---|---|---|
| Christoph Waltz | als "Büffel" Frank Arbogast | ||
| Tim Bergmann | als Jean Berner | ||
| Pierre Besson | als Jürgen | ||
| Hannelore Hoger | als Antonia Brückner | ||
| Armin Rohde | als Schilling | ||
| Suzan Anbeh | als Jacqueline | ||
| Sonja Kirchberger | als Schauspielerin | ||
| Maximilian Werner | als Pips | ||
| Jan Fedder | als Hans | ||
| Liselotte Pulver | |||
| Regie: | Stephan Meyer | ||
| Buch: | Wolfgang Limmer | ||
| Musik: | Günther Illi | ||
| Kamera: | Hans Grimmelmann | ||
| Produzent: | Markus Trebitsch | ||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 1:1,85/16:9
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Lisa Martinek
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Christoph Waltz
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