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Dinosaurier

Actionreiches Dinoabenteuer über einen jungen Saurier, der nach einem Kometeneinschlag ums Überleben kämpft.


Dinosaurier

Leihvideo

Erhältlich seit:
05.04.2007

Originaltitel: Dinosaur

Trickfilm

USA 2000
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 6

Regie: Ralph Zondag, ...
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Dinosaurier

Die Erde, 65 Millionen Jahre vor unserer Zeit. Der verwaiste Saurier Aladar wird von einem Trupp Lemuren adoptiert und verlebt auf einer idyllischen Insel eine glückliche Kindheit. Als ein gewaltiger Meteoritenschauer das Eiland zerstört, schließen sich Aladar und seine "Familie" einer Dinosaurier-Herde an und machen sich gemeinsam auf, um neuen Lebensraum zu finden. Doch erst wird die Reise getrübt, weil sich Aladar mit dem Anführer der Dinos anlegt, und dann lebensbedrohlich, als die Herde von zwei blutrünstigen Carnosauriern verfolgt wird.

Filmtechnisch brillante Pionierleistung, die von Ralph Zondag und Eric Leighton, Chefs eines rund 350-köpfigen Teams, in Disneys neu gegründetem Digitalstudio durchgeführt worden ist. Die putzig-niedliche Bewährungsstory sorgt für perfekte Unterhaltung, während die Computertechnik eine bis ins kleinste Detail realistische Ur-Welt entstehen lässt. Wegen der etwas grausamen Kampfszenen zwar für die ganz Kleinen nicht so geeignet, wird das Dino-Abenteuer dennoch beim Publikum den Platz an der Sonne für sich beanspruchen.

Dinosaurier

Dinosaurier mögen lange ausgestorben sein, doch dank ausgefeilter Computertechnik erfreuen sie sich auf der Leinwand mittlerweile einer geradezu fotorealistischen Existenz. Waren die prähistorischen Kreaturen erstmals atemberaubend lebensecht in "Jurassic Park" und seinem Sequel zu sehen, stampften sie in Disneys ambitioniertem Dino-Animationsabenteuer vergangenes Wochenende in die US-Kinos und konnten mit 38.6 Mio. Dollar den besten Start des Jahres und gleichzeitig den drittbesten eines Animationsfilms überhaupt erzielen.

Das filmtechnische Pionierprojekt wurde in Disneys neuem Digitalstudio mit einem Budget zwischen 150 und 200 Mio. Dollar realisiert. Zweifelsohne ein Projekt der Superlative, doch die Investition in das visuelle Wunderwerk wird sich auszahlen. Es finden sich über 1300 Effekteaufnahme, die die sprechenden Dinosaurier überzeugend zum Leben erwecken. Der beeindruckende Realismus wird dadurch erzeugt, dass die Saurier digital in pittoreske Landschaftsaufnahmen von Hawaii, Australien, Kalifornien, Venezuela und Samoa eingefügt wurden. Dann legte man besonderes Augenmerk darauf, Schatten und Spuren, die die Kreaturen im Sand und Wasser hinterlassen, darzustellen. Auch das detaillierte Muskelspiel bei den fliessenden Bewegungsabläufen war in dieser ausgefeilten Form bisher noch nicht zu sehen. Die Opening-Sequenz allein bietet spannende Nonstop-Action, die die Zuschauer in Erstaunen versetzt. Das Ei vom Protogonisten-Dino Aladar (im Original von D.B. Sweeney gesprochen) entgeht um Haaresbreite dem zerquetscht werden, als ein blutrünstiger Carnotaur (vom Tyrannosaurus Rex evolviert) eine Herde von pflanzenfressenden Dinosaurier angreift und einem der Tiere den Garaus macht (einer der Gründe für das PG-Rating). Anschließend macht der ungeschlüpfte Alador eine Zitterpartie durch die Hände von Raptoren, treibt durch reissende Gewässer und wird von einem gefrässigen Flugsaurier durch die Lüfte getragen, um schließlich auf einer idyllischen Insel und in den Armen einer liebevollen Affenmutter zu landen ("Tarzan" lässt grüssen), die ihn mit ihrer Familie großzieht. Jahre später werden sie von einem apokalyptischen Meteoritenschauer (spektakulär, nicht zuletzt durch die wummernden Soundeffekte) aufs Festland getrieben und schliessen sich einer friedvollen Saurierherde unter der Führung des unnachgiebigen Iguanador Kron an, die sich auf dem beschwerlichen Weg zu ihrem Nistplatz befindet. Sie müssen einen langen Trek durch die Wüste bestehen - ohne Wasser und lauernde Raubsaurier im Nacken. Während Kron das darwinistische Prinzip von "Fressen und gefressen werden" akzeptiert, vertritt Aladar edle Tugenden wie Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit. Damit macht er Krons Schwester auf sich aufmerksam, gleichzeitig ist eine Konfrontation mit Kron vorprogrammiert. Kurz vor ihrem Ziel kommt es zum dramatischen Showdown.

Im Gegensatz zur üblichen Animationsformel wurde auf Gesangsnummern verzichtet und stattdessen ein unaufdringlicher Orchester-Score eingesetzt. Die Gefühlsskala schlägt hingegen recht sentimentale Töne an, doch tut dies dem exzellenten Unterhaltungswert keinen nennenswerten Abbruch. ara.

Sprecher:  D.B. Sweeney   als Aladar
  Alfre Woodard   als Plio
  Ossie Davis   als Yar
  Max Casella   als Zini
  Hayden Panettiere   als Suri
  Samuel E. Wright   als Kron
  Julianna Margulies   als Neera
  Peter Siragusa   als Bruton
  Joan Plowright   als Baylene
  Della Reese   als Eema
 
Regie:  Ralph Zondag  
  Eric Leighton  
Buch:  Walon Green  
  Robert Nelson Jacobs  
  John Harrison I  
Musik:  James Newton Howard  
Kamera:  David R. Hardberger  
  Stephen Douglas Smith  
Produzent:  Pam Marsden  
 

Dinosaurier in der Fotoshow

 

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