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Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus!

Aufgepepptes Remake von Bernhard Sinkels herrlicher Komödie "Lina Braake", die Leander Haußmann als Mix aus schlüpfrigem Senioren-Spaß und klassischer Rififi-Nummer präsentiert.


Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus!

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Erhältlich seit:
15.07.2010

Komödie

Deutschland 2009
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 6

Eva Maria Hagen
Ezard Haußmann
Walter Giller

Regie: Leander Haußmann
Highlight Communications (Deutschland)

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Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus!

Der mit allen Wassern gewaschene, wenn auch hochbetagte Filou Johann Schneider verliebt sich Hals über Kopf in Lena, die Neue im Seniorenheim. So ist es auch nicht ganz uneigennützig, als er der scheuen Zimmernachbarin seine Hilfe anbietet, nachdem er erfährt, dass der fiese Bankmensch Hardmann Lena um ihre Bleibe gebracht hat. Gemeinsam mit einigen gewieften Altersgenossen gelingt es Schneider tatsächlich, Hardmann und Konsorten mit einem ausgeklügelten Plan zu düpieren und das verlorene Geld dutzendfach zurückzugewinnen.

Mit seinem Remake von "Lina Braake" spricht Leander Haußmann zwei Themen an, die aktueller nicht sein könnten: Die Machenschaften der Bankenbosse und die Renaissance der immer rüstiger werdenden Greise. Das ganze präsentiert er als Mix aus schlüpfrigem Senioren-Spaß und klassischer Rififi-Nummer. Dazu gibt es ein Wiedersehen mit Ikonen aus den 1950ern, vom Traumpaar Walter Giller/Nadja Tiller bis hin zur Karl-May-Legende Ralf Wolter.

Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus!

Aufgepepptes Remake von Bernhard Sinkels herrlicher Komödie "Lina Braake", die Leander Haußmann als Mix aus schlüpfrigem Senioren-Spaß und klassischer Rififi-Nummer präsentiert.

Filme über Senioren sind beileibe kein Phänomen des 21. Jahrhunderts - obwohl der Erfolg von Lars Büchels "Jetzt oder nie - Zeit ist Geld" (2000) oder zuletzt Andreas Dresens "Wolke 9" (2008) durchaus diesen Eindruck erwecken könnte. Bereits 1974 war es Bernhard Sinkel, der mit "Lina Braake" eine großartige Komödie schuf, die eine 80-jährige Rentnerin zur Protagonistin hat. Diese wird um ihr Haus betrogen, rächt sich aber mit Hilfe eines Ex-Bankers, den sie im Altersheim kennen lernt, trickreich an denjenigen, die sie zuvor reingelegt haben. Dieses Werk, ausgezeichnet mit einem Filmband in Silber und einem in Gold für Hauptdarstellerin Lina Carstens, wurde nun von Leander Haußmann, seit "Sonnenallee" Spezialist für Komödien mit Hintersinn, neu verfilmt. Dabei kommt ihm zupass, dass das Thema nicht aktueller sein könnte, wie der vollständige Titel der Vorlage "Lina Braake oder Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat" verrät, und er zudem seinem Vater, dem versierten Berliner Bühnenschauspieler Ezard Haußmann, eine Traumrolle auf den in Ehren gealterten Leib schneidern konnte. Dieser spielt Johann Schneider, einen mit allen Wassern gewaschenen, wenn auch hochbetagten Filou, der sich Hals über Kopf in Lena (Eva-Maria Hagen), die Neue im Seniorenheim, verliebt. So ist es auch nicht ganz uneigennützig, als er der scheuen Zimmernachbarin seine Hilfe anbietet, nachdem er erfährt, dass der fiese Bankmensch Hardmann (Daniel Brühl als arroganter Karriererist) Lena um ihre Bleibe und damit um ihr Vermögen gebracht hat. Gemeinsam mit einigen Altersgenossen, die jeweils über ein ganz bestimmtes Talent (vom Fernmeldetechniker bis zum Schlüsseldienst) verfügen, gelingt es Schneider tatsächlich, Hardmann und Konsorten mit einem ausgeklügelten Plan zu düpieren und das verlorene Geld dutzendfach zurückzugewinnen.

Haußmann, der auch in einer kleinen Rolle als Schneiders Sohn, der seinen Vater ständig entmündigen will, zu sehen ist, lässt keinen Seniorenwitz aus, um Tempo in seine Story um ein durchgeknalltes Altersheim zu bekommen. Ob makabrer Humor à la "Sie bekommen das Zimmer von Frau Meier, sobald es frei ist" oder deftige Fäkalsprache, ob Witze über Alzheimer bis Parkinson oder der Klassiker mit dem vertauschten Gebiss - jeder Lacher wird ausgereizt. Zum Grande Finale gibt es dann eine rasante Rififi-Nummer. Ein Coup ist Haußmann mit der Besetzung gelungen. So gibt es unter anderem ein Wiedersehen mit dem Traumpaar der 1950er Jahre, Nadja Tiller und Walter Giller, oder dem legendären Ralf Wolter alias Sam "Wenn ich mich nicht irre" Hawkins aus den Karl-May-Abenteuern. Dazu gesellen sich ein gegen den Strich besetzter, angenehm zurückhaltend agierender Tom Gerhardt als überforderter Heimleiter und eine großartig auftrumpfende Eva-Maria Hagen, die an Schönheit, Eleganz und Grazie ihresgleichen sucht. Sie alle können die allgemeine Wirtschaftskrise zwar nicht lösen, aber zumindest für eindreiviertel Stunden vergessen machen. lasso.

Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus!

Seitdem Johann Schneider Lena Braake zum ersten Mal mit ihrem Köfferchen auf dem Hof des Seniorenheimes gesehen hat, ist es um ihn geschehen. Bislang hatte sich Johann (Ezard Haußmann) nie für Gleichaltrige interessiert. Doch heute, an diesem düsteren Herbsttag, erwacht in ihm der Frühling. Lena (Eva-Maria Hagen) ist das genaue Gegenteil von ihm, schüchtern und gut erzogen, ehrlich und manchmal auf nervige Weise oberlehrerhaft. Johann gilt als schwer erziehbar und verfügt über eine gewisse kriminelle Energie; und jetzt gerät Lena unter seinen Einfluss. Ehe man sich's versieht, ist das immer korrekte ehrliche "Mädchen" Teil einer Bande, die ihr helfen will, wieder an ihr Haus zu kommen. Der junge, ehrgeizige Banker Tobias Hardmann (Daniel Brühl) hatte es ihr abgeluchst. Immer auf der Hut vor Heimleiter Piretti (Tom Gerhardt), der so streng wie erfolglos auf die Einhaltung der Heim- ordnung achtet, schmiedet die Gang einen Plan, der so kompliziert ist, dass allen ganz schwindlig wird. Das ist in einem Alter, in dem Alzheimer, Parkinson und Diabetes einen daran hindern wollen, das große Spiel zu spielen, nicht ganz ungefährlich. Aber sie tun es. Sie gehen über Los, sie gehen nicht ins Gefängnis, sie ziehen 250.000 Euro ein. Und eigentlich noch viel mehr ...

Alter ist nichts für Feiglinge. Schon gar nicht, wenn Alzheimer, Parkinson und Diabetes einen daran hindern wollen, sich gegen die dubiosen Machenschaften einer scheinbar übermächtigen Bank zu stellen. In seiner herrlich schrägen Komödie erzählt Leander Haußmann von einer braven Pensionärin und einem schlitzohrigen Hochstapler, die gemeinsam mit ihrer senilen Altersheim-Gang einen raffinierten Plan austüfteln.

Für DINOSAURIER - GEGEN UNS SEHT IHR ALT AUS! besetzte Regisseur Leander Haussmann ("Herr Lehmann", "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken") seinen Vater für die Rolle des liebenswerten Filous Johann Schneider. Neben den Schauspiel-Ikonen Eva-Maria Hagen und Ezard Haußmann spielen legendäre Künstler wie Walter Giller, Nadja Tiller, Horst Pinnow, Ralf Wolter und Heinz Meier die Heimbewohner. Ergänzt wird die Star- besetzung durch die junge Kino-Elite um Daniel Brühl, Benno Fürmann und Tom Gerhardt.

Quelle: Highlight

Interviews (ca. 19 Min.), Blick hinter die Kulissen (ca. 6 Min.), Deleted Scenes (ca. 8 Min.), Gespräch mit
Ezard und Leander Haussmann (ca. 9 Min.), Darsteller-Infos

Quelle: Highlight

Darsteller:  Eva Maria Hagen   als Lena Braake
  Ezard Haußmann   als Johann Schneider
  Walter Giller   als Siegfried
  Nadja Tiller   als Hildchen
  Horst Pinnow   als Rolf
  Daniel Brühl   als Tobias Hardmann
  Tom Gerhardt   als H.P. Piretti
  Ralf Wolter   als Peter
  Heinz Meier   als Bertram Kubitschek
  Ingrid van Bergen   als Frau Heimes
  Hans Teuscher   als Theissen
  Ignaz Kirchner   als Victor Semlitsch
  Leander Haußmann   als Alexander Schneider
  Steffi Kühnert   als Schwester Erika
  Maria Wardzinska   als Schwester Eliza
  Iris Geister-Haußmann   als Schwester Iris
  Benno Fürmann   als Jo Schwertlein
  Simon Böer   als Tom
  Bernhard Schütz   als Kimmig
 
Regie:  Leander Haußmann  
Buch:  Leander Haußmann  
Musik:  James Last  
Kamera:  Hagen Bogdanski  
Produzent:  Oliver Berben  
  Herman Weigel  
 

Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus! in der Fotoshow

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