- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
- Unternehmen:
- Mediadaten
- Nutzungsbedingungen
- Impressum
Kaufvideo
Erhältlich seit:
15.07.2010
Deutschland 2009
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 6
Eva Maria Hagen
Ezard Haußmann
Walter Giller
Regie: Leander Haußmann
Highlight Communications (Deutschland)

Aufgepepptes Remake von Bernhard Sinkels herrlicher Komödie "Lina Braake", die Leander Haußmann als Mix aus schlüpfrigem Senioren-Spaß und klassischer Rififi-Nummer präsentiert.
Filme über Senioren sind beileibe kein Phänomen des 21. Jahrhunderts - obwohl der Erfolg von Lars Büchels "Jetzt oder nie - Zeit ist Geld" (2000) oder zuletzt Andreas Dresens "Wolke 9" (2008) durchaus diesen Eindruck erwecken könnte. Bereits 1974 war es Bernhard Sinkel, der mit "Lina Braake" eine großartige Komödie schuf, die eine 80-jährige Rentnerin zur Protagonistin hat. Diese wird um ihr Haus betrogen, rächt sich aber mit Hilfe eines Ex-Bankers, den sie im Altersheim kennen lernt, trickreich an denjenigen, die sie zuvor reingelegt haben. Dieses Werk, ausgezeichnet mit einem Filmband in Silber und einem in Gold für Hauptdarstellerin Lina Carstens, wurde nun von Leander Haußmann, seit "Sonnenallee" Spezialist für Komödien mit Hintersinn, neu verfilmt. Dabei kommt ihm zupass, dass das Thema nicht aktueller sein könnte, wie der vollständige Titel der Vorlage "Lina Braake oder Die Interessen der Bank können nicht die Interessen sein, die Lina Braake hat" verrät, und er zudem seinem Vater, dem versierten Berliner Bühnenschauspieler Ezard Haußmann, eine Traumrolle auf den in Ehren gealterten Leib schneidern konnte. Dieser spielt Johann Schneider, einen mit allen Wassern gewaschenen, wenn auch hochbetagten Filou, der sich Hals über Kopf in Lena (Eva-Maria Hagen), die Neue im Seniorenheim, verliebt. So ist es auch nicht ganz uneigennützig, als er der scheuen Zimmernachbarin seine Hilfe anbietet, nachdem er erfährt, dass der fiese Bankmensch Hardmann (Daniel Brühl als arroganter Karriererist) Lena um ihre Bleibe und damit um ihr Vermögen gebracht hat. Gemeinsam mit einigen Altersgenossen, die jeweils über ein ganz bestimmtes Talent (vom Fernmeldetechniker bis zum Schlüsseldienst) verfügen, gelingt es Schneider tatsächlich, Hardmann und Konsorten mit einem ausgeklügelten Plan zu düpieren und das verlorene Geld dutzendfach zurückzugewinnen.
Haußmann, der auch in einer kleinen Rolle als Schneiders Sohn, der seinen Vater ständig entmündigen will, zu sehen ist, lässt keinen Seniorenwitz aus, um Tempo in seine Story um ein durchgeknalltes Altersheim zu bekommen. Ob makabrer Humor à la "Sie bekommen das Zimmer von Frau Meier, sobald es frei ist" oder deftige Fäkalsprache, ob Witze über Alzheimer bis Parkinson oder der Klassiker mit dem vertauschten Gebiss - jeder Lacher wird ausgereizt. Zum Grande Finale gibt es dann eine rasante Rififi-Nummer. Ein Coup ist Haußmann mit der Besetzung gelungen. So gibt es unter anderem ein Wiedersehen mit dem Traumpaar der 1950er Jahre, Nadja Tiller und Walter Giller, oder dem legendären Ralf Wolter alias Sam "Wenn ich mich nicht irre" Hawkins aus den Karl-May-Abenteuern. Dazu gesellen sich ein gegen den Strich besetzter, angenehm zurückhaltend agierender Tom Gerhardt als überforderter Heimleiter und eine großartig auftrumpfende Eva-Maria Hagen, die an Schönheit, Eleganz und Grazie ihresgleichen sucht. Sie alle können die allgemeine Wirtschaftskrise zwar nicht lösen, aber zumindest für eindreiviertel Stunden vergessen machen. lasso.
Seitdem Johann Schneider Lena Braake zum ersten Mal mit ihrem Köfferchen auf dem Hof des Seniorenheimes gesehen hat, ist es um ihn geschehen. Bislang hatte sich Johann (Ezard Haußmann) nie für Gleichaltrige interessiert. Doch heute, an diesem düsteren Herbsttag, erwacht in ihm der Frühling. Lena (Eva-Maria Hagen) ist das genaue Gegenteil von ihm, schüchtern und gut erzogen, ehrlich und manchmal auf nervige Weise oberlehrerhaft. Johann gilt als schwer erziehbar und verfügt über eine gewisse kriminelle Energie; und jetzt gerät Lena unter seinen Einfluss. Ehe man sich's versieht, ist das immer korrekte ehrliche "Mädchen" Teil einer Bande, die ihr helfen will, wieder an ihr Haus zu kommen. Der junge, ehrgeizige Banker Tobias Hardmann (Daniel Brühl) hatte es ihr abgeluchst. Immer auf der Hut vor Heimleiter Piretti (Tom Gerhardt), der so streng wie erfolglos auf die Einhaltung der Heim- ordnung achtet, schmiedet die Gang einen Plan, der so kompliziert ist, dass allen ganz schwindlig wird. Das ist in einem Alter, in dem Alzheimer, Parkinson und Diabetes einen daran hindern wollen, das große Spiel zu spielen, nicht ganz ungefährlich. Aber sie tun es. Sie gehen über Los, sie gehen nicht ins Gefängnis, sie ziehen 250.000 Euro ein. Und eigentlich noch viel mehr ...
Alter ist nichts für Feiglinge. Schon gar nicht, wenn Alzheimer, Parkinson und Diabetes einen daran hindern wollen, sich gegen die dubiosen Machenschaften einer scheinbar übermächtigen Bank zu stellen. In seiner herrlich schrägen Komödie erzählt Leander Haußmann von einer braven Pensionärin und einem schlitzohrigen Hochstapler, die gemeinsam mit ihrer senilen Altersheim-Gang einen raffinierten Plan austüfteln.
Für DINOSAURIER - GEGEN UNS SEHT IHR ALT AUS! besetzte Regisseur Leander Haussmann ("Herr Lehmann", "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken") seinen Vater für die Rolle des liebenswerten Filous Johann Schneider. Neben den Schauspiel-Ikonen Eva-Maria Hagen und Ezard Haußmann spielen legendäre Künstler wie Walter Giller, Nadja Tiller, Horst Pinnow, Ralf Wolter und Heinz Meier die Heimbewohner. Ergänzt wird die Star- besetzung durch die junge Kino-Elite um Daniel Brühl, Benno Fürmann und Tom Gerhardt.
Quelle: Highlight
Interviews (ca. 19 Min.), Blick hinter die Kulissen (ca. 6 Min.), Deleted Scenes (ca. 8 Min.), Gespräch mit
Ezard und Leander Haussmann (ca. 9 Min.), Darsteller-Infos
Quelle: Highlight
| Darsteller: | Eva Maria Hagen | als Lena Braake | |
|---|---|---|---|
| Ezard Haußmann | als Johann Schneider | ||
| Walter Giller | als Siegfried | ||
| Nadja Tiller | als Hildchen | ||
| Horst Pinnow | als Rolf | ||
| Daniel Brühl | als Tobias Hardmann | ||
| Tom Gerhardt | als H.P. Piretti | ||
| Ralf Wolter | als Peter | ||
| Heinz Meier | als Bertram Kubitschek | ||
| Ingrid van Bergen | als Frau Heimes | ||
| Hans Teuscher | als Theissen | ||
| Ignaz Kirchner | als Victor Semlitsch | ||
| Leander Haußmann | als Alexander Schneider | ||
| Steffi Kühnert | als Schwester Erika | ||
| Maria Wardzinska | als Schwester Eliza | ||
| Iris Geister-Haußmann | als Schwester Iris | ||
| Benno Fürmann | als Jo Schwertlein | ||
| Simon Böer | als Tom | ||
| Bernhard Schütz | als Kimmig | ||
| Regie: | Leander Haußmann | ||
| Buch: | Leander Haußmann | ||
| Musik: | James Last | ||
| Kamera: | Hagen Bogdanski | ||
| Produzent: | Oliver Berben | ||
| Herman Weigel | |||
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1 HR
Tonformat: dts HD 5.1 HR
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Interviews, Behind the Scenes, Entfallene Szenen, Bio- und Filmografien
Interviews (ca. 19 Min.), Blick hinter die Kulissen (ca. 6 Min.), Deleted Scenes (ca. 8 Min.), Gespräch mit
Ezard und Leander Haussmann (ca. 9 Min.), Darsteller-Infos
Der Titel einer seiner zahllosen in den 50er-Jahren gedrehten Komödien und Klamotten bringt Walter Gillers Dauerpräsenz in den Lustspielen...
Ob elegante Dame von Welt, verruchte Verführerin, Salonschlange oder kokettes Luxusgeschöpf: Nadja Tiller brachte in den deutschen Film der...

