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Kaufvideo
Erhältlich seit:
06.10.2011
Originaltitel: Dirty Dancing: Havana Nights
USA 2004
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)
Diego Luna
Romola Garai
Sela Ward
Regie: Guy Ferland
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

17 Jahre ist es her, seit Patrick Swayze und Jennifer Gray mit dem Original-"Dirty Dancing" für einen der größten und unerwartetsten Kulterfolge aller Zeit sorgten. Dabei handelt es sich nach wie vor um den erfolgreichsten Titel des Artisan-Archivs (inzwischen von Lions Gate kontrolliert). Ein Sequel war lange in Planung. Eine in Miami angesiedelte Version mit Natalie Portman und Ricky Martin in den Hauptrollen war zeitweilig im Gespräch, doch nun sind es Diego Luna ("Y Tu Mama Tambien", "Open Range") und Romola Garai, die im prä-revolutionären Kuba ihre jungen Körper zu aufheizenden Latinorhythmen in sexuell suggestiven Tanzverrenkungen aneinander reiben.
Technisch gesehen ist es ein Prequel, da sich die Story im Jahr 1958 zuträgt. Doch abgesehen von einem Cameo Swayzes als philosophisch ratgebender Tanzlehrer besteht zu den Figuren des Originals keine Verbindung. Statt dessen handelt es sich genauer genommen um eine Neuinterpretation, die nun, einer Einblendung bei der Titelsequenz zufolge, auf wahren Begebenheiten basieren soll. Diese sind die Erinnerungen der Choreografin und Koproduzentin JoAnn Jansen, die einen Teil ihrer Jugend in Havanna verbrachte. Trotz eines politisch brisanten und damit radikal anderen Hintergrunds (atmosphärisch in Puerto Rico gefilmt) ist die Grundstory die selbe geblieben. Ein priviligiertes und etwas steifes Mädchen beginnt mit einem rebellischen Vertreter der Unterschicht ihre Zurückhaltung sowohl auf der Tanzfläche als auch in den Federn zu verlieren. Ein Konflikt mit ihren Eltern ist natürlich unvermeidlich. Diese werden elegant von Sela Ward und John Slattery porträtiert, die als ehemalige Ballsaaltänzer letztlich Verständnis für die Passion ihrer Tochter aufbringen. Dass sie eine Beziehung ihrer behüteten amerikanischen Tochter mit einem jungen kubanischen Hotelangestellten dulden würden, scheint in Anbetracht des vorherrschenden strikten Moralkodex der damaligen Ära äußerst fraglich. Anachronismen finden sich auch bei den Kostümen und der Musiknummern des hitverdächtigen Soundtracks. Zu hören sind nicht nur afro-kubanische und lateinamerikanische Klänge, sondern mit dem Auftritt von Mya als Nachtclubsängerin verhalten-dezenter Hiphop. Als akustische Gedächtnisanregung dient die mehrfach eingesetzte Instrumentalmelodie des Originalfilmsongs "Time of My Life". Optisch werden Nostalgiemomente wachgerufen, wenn Swayze in bester Tanzform mit der jungen Protagonistin übers Parkett gleitet. Die sexuelle Spannung zwischen ihnen ist greifbarer als zwischen Garai und Luna. Neben seiner drallen Partnerin wirkt der drahtige Luna wesentlich jünger, was ihrer Chemie fern von der Tanzfläche einen fast unschuldig-kindlichen Anstrich verleiht. Und auf seine Art ist dies durchaus sympathisch. Die Tanzszenen hingegen, vor allem im kubanischen Einheimischenclub, sind dennoch lasziv genug, um dem Prädikat "dirty" gerecht zu werden. ara.
Kuba, 1958: Die 18-jährige Katey zieht mit ihren Eltern nach Havanna. Man erwartet von ihr, dass sie sich in den gehobenen Kreisen der Gesellschaft einen Namen macht. Der Teenager verliebt sich jedoch in den heißblütigen Kellner Xavier, der auch ein begnadeter Tänzer ist. Immer wieder treffen sie sich heimlich in einem Nachtclub, um für einen großen nationalen Tanzwettbewerb zu proben. Als die Revolution näher rückt, muss sich die junge Amerikanerin entscheiden, ob sie in Kuba bleiben will.
Quelle: Studiocanal
10 zusätzliche Szenen, Audiokommentar von der Produzentin und der Choreografin, Baila! Ein Tanzstück, Hinter den Kulissen, Multi-Angle-Tanzszenen, Wendecover
Quelle: Studiocanal
| Darsteller: | Diego Luna | als Javier Suarez | |
|---|---|---|---|
| Romola Garai | als Katey Miller | ||
| Sela Ward | als Jeannie Miller | ||
| John Slattery | als Bert Miller | ||
| Jonathan Jackson | als James Phelps | ||
| January Jones | als Eve | ||
| Mika Boorem | als Susie Miller | ||
| René Lavan | als Carlos Suarez | ||
| Mya | als Lola Martinez | ||
| Polly Cusumano | als Polly | ||
| Chris Engen | als Steph | ||
| Tommy Kavelin | als Señor Alonso | ||
| Wilmer Cordero | als Lehrer | ||
| Charlie Rodriguez | als Großvater Suarez | ||
| Donato Poveda | als Troubador | ||
| Marisol Padilla Sanchez | als Yolanda | ||
| Heather Headley | als Sängerin Rosa Negra | ||
| Ricardo Alvarez | als Miguel | ||
| Patrick Swayze | als Tanzlehrer | ||
| Regie: | Guy Ferland | ||
| Buch: | Boaz Yakin | ||
| Victoria Arch | |||
| Musik: | Heitor Pereira | ||
| Kamera: | Anthony B. Richmond | ||
| Produzent: | Lawrence Bender | ||
| Sarah Green | |||
Dirty Dancing 2 - Heiße Nächte auf Kuba in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1 MA, Englisch dts HD 5.1 MA
Tonformat: dts HD 5.1 MA
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bildformat: 1:1,85/1080p
Extras: Entfallene Szenen, Audiokommentar, Tanzvideo, Behind the Scenes, Multi-Angle-Tanzszenen, Wendecover
10 zusätzliche Szenen, Audiokommentar von der Produzentin und der Choreografin, Baila! Ein Tanzstück, Hinter den Kulissen, Multi-Angle-Tanzszenen, Wendecover
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