Mit "Night of the Living Dead" ("Die Nacht der lebenden Toten", 1968), "Dawn of the Dead" ("Zombie", 1978) und "Day of the Dead" ("Zombie 2", 1985) revolutionierte George A. Romero den modernen Horrorfilm. Diese Dokumentation von 1989, die sich schwerpunktmäßig mit dem Dreh von "Dawn of the Dead" befasst, aber auch die anderen Etappen seiner Karriere streift, belegt in ausführlichen Interviews mit Romero und seinem Effektemann Tom Savini, dass es sich um einen politisch höchst verantwortlichen Filmemacher mit starkem Independent-Ethos handelt.
Roy Frumkes hat seinen Platz in der Geschichte als Autor des bei Fans kultisch verehrten "Street Trash" (1986) sicher. Ein paar Jahre darauf realisierte der besessene Horrorfan, der in "Dawn of the Dead" in einem Cameo-Auftritt als Zombie zu sehen ist, der von den Rockern im Kaufhaus eine Torte ins Gesicht gedrückt bekommt, eine Doku über seinen erklärten Lieblingsfilmemacher George A. Romero. Interviews und Szenen aus Romeros Filmen tragen zu einem umfassenden, wenngleich wortreichen und etwas theoretischen Porträt bei.