UMD (Extended Version) Kaufvideo

Dogtown Boys

Fesselnde Coming-of-Age-Story um die Skater-Legenden Tony Alva, Stacy Peralta und Jay Adams, die in den Siebzigern in Südkalifornien das Skateboarden erfanden.


Dogtown Boys (Extended Version)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
04.04.2006

Originaltitel: Lords of Dogtown

Drama

USA 2005
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12

Heath Ledger
Victor Rasuk
Emile Hirsch

Regie: Catherine Hardwicke
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Fesselnde Coming-of-Age-Story um die Skater-Legenden Tony Alva, Stacy Peralta und Jay Adams, die in den 70ern in Südkalifornien das Skateboarden erfanden.

Der Fahrstil macht Stacy Peralta berühmt (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Der Fahrstil macht Stacy Peralta berühmt (Foto: Sony Pictures)

1975 in Dogtown, dem Strandghetto von Venice. Unter den Fittichen von Surfshop-Besitzer Skip Engblom (Heath Ledger) werden Tony Alva (Victor Rasuk), Stacy Peralta (John Robinson) und Jay Adams (Emile Hirsch) mit dem "Zephyr-Skate-Team" über Nacht zur örtlichen Sensation und gleichzeitig ihr unangepasster Stil zum weltweit bewunderten Phänomen.

Als Sponsoren und Skater-Impresarios wie Topper Burke (Johnny Knoxville) die Jungs mit dem großen Geld locken, droht der plötzliche Ruhm ihre Freundschaft zu zerstören.

Die Jungs mit ihrem Vorbild (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Die Jungs mit ihrem Vorbild (Foto: Sony Pictures)

Fesselnde Skate-Kunst

Nach seiner preisgekrönten Doku "Dogtown and Z-Boys" verfasste Stacy Peralta auch das Drehbuch zur Spielfilmversion, die Catherine Hardwicke ("Dreizehn") als fesselndes, visuell begeisterndes Dokudrama inszenierte.

Mit sensationellen Skate-Szenen und Nähe zu ihren jugendlichen Charakteren, die brillant von den Newcomern Emile Hirsch, Viktor Rasuk und John Robinson verkörpert werden.

Dogtown Boys (Extended Version)

2001 drehte Skate-Legende Stacy Peralta den Dokumentarfilm "Dogtown and Z-Boys" über das Zephyr-Skateboard-Team aus Venice, Kalifornien, das den Sport in den siebziger Jahren revolutionierte. Für "Dogtown Boys" verschlug es Peralta, einen der Original-Z-Boys, nach Hollywood: Sein umgearbeitetes Skript wurde unter der Regie von Catherine Hardwicke - die sich seit ihrem hervorragenden Regiedebüt "Dreizehn" in der Gefühlswelt Jugendlicher bestens auskennt - mit einem großartigen Cast in Szene gesetzt.

Die Story - mit einer Dreierbeziehung, Drogenproblemen und diversen Identitätskrisen dramatisiert - folgt wie "Dogtown and Z-Boys" dem legendären Trio Peralta (John Robinson), Jay Adams (Emile Hirsch) und Tony Alva (Victor Rasuk), die die Prinzipien des Wellenreitens aufs Skateboard übertrugen und unter den Fittichen von Surfer-Guru Skip Engblom (Heath Ledger) 1975 als Anführer des Zephyr-Skateboard-Teams über Nacht zur örtlichen Sensation wurden. Von Sponsoren und Skater-Impresarios wie Topper Burke (ein blondierter Johnny Knoxville) angelockt, gehen die Z-Boys schnell ihre eigenen Wege - Alva als Skateboard-Superstar und Womanizer, Peralta als straighter Sportler, Adams als idealistischer Punk im eigenen Ghetto und Engblom als trinkender und kiffender Dude und Angestellter seines ehemals eigenen Surfershops.

"Dogtown Boys" setzt der aufregendsten Sub- und Jugendkultur der späten Siebziger und den rebellischen, freiheitsliebenden Scheidungskindern der Hippie-Ära ein Denkmal, die spät bemerken, dass sie trotz ihrer sportlichen Weigerung, gesellschaftlichen Regeln zu folgen, genauso leicht wie der Rest der Gesellschaft vom Traum des materiellen Erfolgs verführt wurden.

"Dogtown Boys" ist ein Dokudrama, das seiner Realität und seinen Protagonisten mindestens so nahe kommt wie Curtis Hanson der Hip-Hop-Kultur in "8 Mile". Der staubige, sepiagetönte Look dagegen ist den jungen Wilden des New Hollywood geschuldet, der Unmittelbarkeit eines Jerry Schatzberg oder Monte Hellman, deren Figuren aus dem gleichen Milieu stammten.

Hardwicke ist der Straße in jeder Hinsicht nahe. Wenn sie ihren "Boy Kings" auf den Brettern folgt, streift die Kamera fast den Asphalt und rast zwischen Autoreihen und durch heruntergekommene White-Trash-Viertel, lässt den Beton unter den Füßen förmlich spüren. Hardwicke trifft das Wesen des Sports, der nie ein anderes Motiv hatte als den Impuls, die nächste Kurve zu nehmen.

Die atemberaubenden Skate-Stunts, von Tony Alva einer Jerry-Bruckheimer-Produktion würdig choreographiert, werden oft genug von den vor Rebellion sprühenden Akteuren selbst ausgeführt, während Heath Ledger das Motto "We will be on summer vacation for the next 20 years" durch und durch verkörpert. Mal abgesehen von seiner eigenen Figur, bei deren Charakterisierung Peralta auffallend zurückhaltend geblieben ist, sind Alva und vor allem Adams überzeugend. Besonders Emile Hirsch füllt seine Rolle des Punks Adams, der sich von Geld nicht beeindrucken lässt, Dogtown treu bleibt und stets nach dem nächsten Kick und der nächsten Revolution auf dem Board strebt, mit einer Körperlichkeit und Ausdrucksstärke, die ihresgleichen sucht.

Daneben zelebriert Hardwicke in zwei Wettbewerbssequenzen des Zephyr-Teams, wie Sport-Asse lässig Herzen gewinnen und Euphorie verbreiten; ihr piece de résistance ist allerdings die Montage-Sequenz, in der die Skater die leeren Pools südkalifornischer Villen stürmen und die nierenförmigen, steilen Poolbecken zur perfekten Skaterampe umfunktionieren. Kameramann Elliot Davis gelingt dabei die exakte Wiedergabe von Fotografien des Szene-Dokumentaristen Craig Stecyk (im Film von Pablo Schreiber gespielt), Musik-Supervisorin Liza Richardson sorgt mit Klassik-Rock von Black Sabbath über T.Rex bis Ted Nugent für den vielleicht nicht immer originellen aber geschmeidigen Sound, der den Tonfall des Films so frech und trotzig macht wie die Haltung der Z-Boys auf dem Skateboard. deg.

Dogtown Boys (Extended Version)

Sie kommen aus Dogtown, einem heruntergekommen Viertel im kalifornischen Venice, und prägen in den 70ern eine revolutionäre neue Trend-Sportart: das Skateboarden. Die verwegenen Z-Boyz, eine Gruppe tougher, junger Surfer, die rund um das Pacific Ocean Park Pier schon lange als unerschrockene und aggressive Wellenreiter bekannt sind, kombinieren lebensgefährliche Surf-Techniken mit der Kunst des Skatens und werden dadurch über Nacht zur örtlichen Sensation und zu gefeierten Helden der Szene. In den leeren Swimmingpools umstehender Häuser finden die Z-Boyz - ohne das Wissen deren Besitzer - einen neuen Übungsplatz. Dort perfektionieren sie heimlich ihren Stil und ebnen den Weg für das, was man heute als "Extremsport" kennt. Ihr hipper Lifestyle verbreitet sich wie ein Lauffeuer und wird zu einem weltweiten Phänomen. Doch was einst als Nachmittagshobby einiger unangepasster Jungs begann, wird bald zu einem professionellem Geschäft - und stellt den Zusammenhalt der Gruppe auf eine harte Probe. Denn der plötzliche Ruhm lässt vom ursprünglichen Gedanken an Freiheit und Freundschaft nicht mehr viel übrig ...

Kurzbewertung:
Unter der Regie von Catherine Hardwicke (Thirteen) agieren Emile Hirsch (The Girl Next Door), Victor Rasuk (Haven), Heath Ledger (Ritter aus Leidenschaft) und John Robinson (Elephant) in diesem pulsierenden Film, der den Zeitgeist einer ganzen Epoche einfängt und die mitreißende Geschichte einer Gruppe Teenager erzählt, die aus dem Nichts kam und alles veränderte.

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Heath Ledger   als Skip
  Victor Rasuk   als Tony Alva
  Emile Hirsch   als Jay Adams
  John Robinson   als Stacy Peralta
  Michael Angarano   als Sid
  Nikki Reed   als Kathy Alva
  Rebecca De Mornay   als Philaine
  Johnny Knoxville   als Topper Burks
  America Ferrera  
  Pablo Schreiber  
  Elden Henson  
  Eddie Cahill  
  Shea Whigham  
 
Regie:  Catherine Hardwicke  
Buch:  Stacy Peralta  
  Lyn Norton  
Musik:  Mark Mothersbaugh  
Kamera:  Elliot Davis  
Produzent:  John Linson  
  Cean Chaffin  
 

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