Liebe, Tod und Kaninchenterror - Es gibt Wichtigeres als die Realität in diesem Horrormärchen mit Starbesetzung und Überraschungsgarantie.
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Warum der Realität entfliehen, wenn man solche Lehrer hat (Foto: MC One)
Warum der Realität entfliehen, wenn man solche Lehrer hat (Foto: MC One)
Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) ist das, was man einen Sonderling nennt. Keiner von der Sorte, die sich verschließt und im stillen Kämmerlein zum Soziopathen reift, sondern einer, den Mädchen sexy und Jungs tiefgründig finden. Einer, der nicht jeden Mist mitmacht, gern hinter die Fassade blickt und das eine oder andere Geheimnis hütet.
Donnie zum Beispiel kommuniziert mit einem Kaninchen. Einem drei Meter großen, äußerst beunruhigend ausschauenden Monsterkaninchen mit einnehmender Sprechstimme und erstaunlich viel Ahnung von Dingen, die da kommen könnten. Wie eine herabstürzende Flugzeugturbine zum Beispiel, die dann tatsächlich durchs Hausdach mitten in Donnies Bettchen kracht.
Wie gut, dass Donnie auch schlafwandelt. Als Schlappohr den Weltuntergang in genau 28 Tagen, sechs Stunden, 42 Minuten und zwölf Sekunden prophezeit, beschließt Donnie, die verbleibende Zeit sinnvoll zu nutzen.
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Auf Grund seiner Ahnungen hat schon mancher Kollege ein Auge auf Donnie geworfen (Foto: MC One)
Auf Grund seiner Ahnungen hat schon mancher Kollege ein Auge auf Donnie geworfen (Foto: MC One)
Wo die Realität endet und der Traum beginnt, ist gar nicht so leicht zu sagen in Richard Kellys (Buch & Regie) wunderbar abgedrehtem Fantasymärchen mit Überraschungsgarantie bis zum Schluss. "Mein Freund Harvey" trifft "Final Destination", eine originelle SF-Story mit poetischer Note harmoniert störungsfrei mit treffsicherer Highschool-Satire.
Ko-Star Drew Barrymore produzierte das Fantasy-Ereignis der Saison. Nach einem Siegeszug durch die Horror und Fantasy-Festivals der Tipp für lange, dunkle Winter-Videoabende!