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Don's Plum

Slacker-Hymne über vier Freunde, die sich wöchentlich in einem Diner treffen, um endlose Diskussionen über Sex zu führen.


Don's Plum

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Erhältlich seit:
19.05.2006

Drama

USA 1995
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 12

Amber Benson
Scott Matthew Bloom
Kevin Connolly

Regie: R. D. Robb, ...
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Slacker-Hymne über vier Freunde, die sich wöchentlich in einem Diner treffen, um endlose Diskussionen über Sex zu führen.

Männer unter sich kommen auf die eigenartigsten Gedanken (Foto: Favorit Film) Großansicht

Männer unter sich kommen auf die eigenartigsten Gedanken (Foto: Favorit Film)

Vier Freunde treffen sich wie jeden Samstag im Diner "Don's Plum". Diesmal soll jeder von ihnen eine Freundin mitbringen. Das gelingt auch allen - außer Derek.

In der Regel führen die Jungs in der Sitznische endlose Gespräche über Sex in allen Spielarten. Doch in dieser Nacht wird Derek alle beleidigen, sich als Rüpel aufführen und halbherzig auf der Hinterbank an eines der Mädchen heranmachen.

Leonardo DiCaprio und Tobey Maguire lieferten auf dem Weg zum Ruhm 1995 Regisseur R. D. Robb einen danach zurückgenommenen Freundschaftsdienst: Sie übernahmen zwei der Hauptrollen in der Slacker-Hymne um eine lange Nacht im titelgebenden Diner "Don's Plum".

Ein paar Mädels sollen die Stimmung auflockern (Foto: Favorit Film) Großansicht

Ein paar Mädels sollen die Stimmung auflockern (Foto: Favorit Film)

Jungstar mit Imageproblem

In sechs Drehtagen entstand diese grobkörnige Independent-Arbeit im Stil von Richard Linklaters "Suburbia". DiCaprio ließ den möglicherweise "imageschädigenden" Film verbieten, bevor er nun nach acht Jahren doch noch in die Kinos kommt.

Don's Plum

Der Film, dessen Aufführung Leonardo DiCaprio für die USA und Kanada verbieten ließ, wurde von Triers Firma Zentropa für Europa gesichert und lief, ohne allerdings großes Aufsehen zu erregen, im Panorama der Berlinale 2001. Denn die bereits 1995 in sechs Drehtagen entstandene Slacker-Hymne um eine lange Nacht im titelgebenden Diner Don's Plum hat nichts Sensationelles, Anstößiges oder skandalös Bedeutungsvolles, sondern ist als grobkörnige Independent-Arbeit einer jener Filme, wie sie für das Sundance Film Festival gleich dutzendweise entstehen und als Hollywood-Ticket für junge Regisseure dienen.

In diesem Fall heißt der Mann RD Robb, dem die damals noch unbekannten Schauspieler DiCaprio und Tobey Maguire einen inzwischen zurückgenommenen Freundschaftsdienst auf dem Weg zum Ruhm lieferten. Vier Freunde treffen sich jeden Samstag in Don's Plum. Diesmal soll jeder eine Freundin mitbringen, was bis auf DiCaprio allen gelingt. In der Sitznische führen sie über Sex in allen Spielarten die endlosen Gespräche jener, die das echte Sexleben noch vor sich haben. DiCaprio als Derek wird im Lauf der Nacht alle beleidigen, sich als Rüpel aufführen, in der Nase popeln und sich halbherzig auf der Hinterbank an ein Mädchen heranmachen.

Maguire ist der Schüchterne, der sich ständig durchs Haar fährt und kryptisch grinst, während am Tisch über kalten Pommes und Kaffee die Nacht vergeht und eine Frau davonläuft. Ein Film also ähnlich wie Richard Linklaters "Suburbia", gutes Schauspielerkino, aber bei weitem nicht fesselnd, auch wenn sich die Kamera bemüht, durch ungewöhnliche Perspektiven das Kammerspiel aufzulockern. Das Verbot kann sich nur auf DiCaprios Image als romantischer Held beziehen, das er womöglich beschädigt glaubt. Doch schon Woody Allens "Celebrity", wo er Hotelzimmeraktionismus zeigte, bewies, dass die weiblichen Teens erst gar nicht in Schwarzweißfilme gehen, auch wenn Leo mitspielt. Viel Lärm um Nichts, der nur dem Film an sich schadet, den Arthouse-Kinos als Kuriosität fürs Spätprogramm unbesorgt buchen können. ger.

Don's Plum

Vier Jungs Anfang 20 treffen sich jeden Samstag im Diner "Don's Plum". Dieses Mal soll jeder ein Mädchen mitbringen. Der Abend vergeht mit ausschweifenden Diskussionen über Sex, Drogen und Masturbation. Derek benimmt sich zunehmend rüpelhafter, beleidigt seine Freunde und versucht, sich an eines der Mädchen heranzumachen.
1995 versammelte der Nachwuchs-Regisseur R.D. Robb seine ambitionierten Jungschau-spieler-Freunde um sich und drehte mit ihnen in seinem Lieblings-Restaurant einen Improvisations-Film. Entstanden ist ein ungewöhnlich gefilmtes Slacker-Movie in kultiger Schwarzweiß-Optik mit cooler Musik, das es wert ist, wieder entdeckt zu werden, auch wenn - oder gerade weil - DiCaprio und Maguire die Auswertung des Films in den USA und Kanada verbieten ließen.

Quelle: Studiocanal

Fotogalerie, Filmografien, Pressezitate, "In den USA verboten" (Text), Kino-Presseheft (DVD-Rom-Part), Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Amber Benson   als Amy
  Scott Matthew Bloom   als Brad
  Kevin Connolly   als Jeremy
  Leonardo DiCaprio   als Derek
  Jenny Lewis   als Sara
  Tobey Maguire   als Ian
  Heather McComb   als Constance
  Meadow Sisto   als Juliet
  Marissa Ribisi   als Tracy
  Jeremy Sisto   als Bernard
  Toledo Diamond   als Jazzsänger
  Andre Berryman   als Bandmitglied
  John Brooks   als Bandmitglied
  Jeffrey Connor   als Bandmitglied
  Walter Davis   als Bandmitglied
  Paula Verise   als Sängerin
  Kiva Dawson   als Tänzerin
  Wendy Fowler   als Tänzerin
  Zepha Zoe Ober   als Tänzerin
  Marisa Ryan   als Anna
  Jerry Swindall   als Leon
  Stephanie Friedman   als Flo
  Byron Thames   als Don
  Phyllis Brooks-Daniels   als Dicke Frau
  Brandon Morgan   als Rod der Mechaniker
  Terry McConnell   als Nackter Kerl
  Bethany Ashton   als Grace Forrester
  Robert Zimmerman   als Luke
  Ethan Suplee   als Großer Penner
  Dale Wheatley   als Kleiner Penner
  Marissa Borsetto   als Schlägerin
  Cool Breeze   als Geschlagener
 
Regie:  R. D. Robb  
  John Schindler  
Buch:  Dale Wheatley  
  R. D. Robb  
  Bethany Ashton  
  Tawd Beckman  
  David Matthew Stutman  
Musik:  Blake Sennett  
Kamera:  Steve Adcock  
Produzent:  David Matthew Stutman  
  Dale Wheatley  
  Gary A. Lowe  
 

Don's Plum in der Fotoshow

 

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