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Hollywood-Hochglanzversion des Genrehits "Der Lift - Fahrstuhl des Grauens" mit spektakulären Effekten und bösen Späßen.


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Erhältlich seit:
17.02.2003

Horror

Niederlande/USA 2001
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 16

James Marshall
Naomi Watts
Eric Thal

Regie: Dick Maas
Universum Film

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Im Fahrstuhl hört dich niemand! Dick Maas bittet zum Horrortrip.

Der Killerfahrstuhl bringt ahnungslose Opfer in den Himmel

Der Killerfahrstuhl bringt ahnungslose Opfer in den Himmel

Mark Newman ist New Yorks bester Personenfahrstuhlmechaniker. Als sich die Besitzer des "Millenium Building" an ihn wenden, merkt er schnell, dass etwas faul ist. Der Aufzug des Wolkenkratzers scheint ein regelrechtes Eigenleben entwickelt zu haben. Als die ersten Menschen verschwinden, wird das anfangs nicht bemerkt, so viele Personen strömen täglich in den futuristischen Kasten hinein.

Erst als Leute vor den Augen anderer gequetscht, halbiert oder mit 300 Stundenkilometern durchs Hausdach geblasen werden, rücken zwielichtige Experten, Journalistinnen (Naomi Watts!) und schließlich sogar Militär und Präsident zur Konfliktbewältigung bzw. großflächigen Vertuschung an. Schließlich handelt es sich um ein Problem von ungeahnter Tragweite …

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Stürze aus großer Höhe sind ein Running Gag in einem bonbonbunten Horrorfilm über Wolkenkratzer-Eingeweide auf dem Kriegspfad, der das Pech hatte, ausgerechnet in einem Jahr das Licht des Marktes zu erblicken, als Witze über einstürzende Neubauten in den US-Kinos überhaupt nicht gefragt waren.

Das Leben muss weitergehen. Auch für Hochhaus-Horror der nicht ganz so geschmackssicheren Art. Aber seit wann hätte Horror auch die Aufgabe, den Gaumen zu kitzeln oder Trauerarbeit zu leisten. Der niederländische Filmemacher Dick Maas gehört zu Hollands erster Regiegarde und hat wie seine Landsmannen Verhoeven und De Bont längst ein festes Standbein in der Traumfabrik (wenn auch zwei bis drei Budgetetagen tiefer ). 1982 debütierte Maas in seiner Heimat mit einem aufsehenerregenden, kleinen Schocker namens "Fahrstuhl des Grauens", in welchem ein computergesteuerter Hochhausaufzug unerquickliches Eigenleben entwickelt und auf so phantasievolle Weisen, wie sie Hochhausaufzügen eben zur Verfügung stehen, nichtsahnende Menschen ins Jenseits befördert. Aufgrund einiger origineller Einfälle, Gespür für Situationskomik und visionärem Gebrauch des Sujets Biotechnik fand der Film damals Beifall auch unter Feuilletonisten, die ansonsten mit farbenprächtigen Enthauptungen und ähnlichen Zutaten des modernen Splatterwesens wenig anzufangen wussten.

Im Zuge der aktuellen Horrorwelle schien die Zeit für ein Remake gekommen, zumal gewisse Fortschritte im Bereich der Computertechnik nun Effekte und Wolkenkratzer-Montagen möglich macht, von denen Maas 1982 höchstens träumen konnte. Das Hochhaus heißt nun "Millenium Building", steht natürlich mitten in New York und bietet Platz für 86 Stockwerke. Als die ersten Menschen verschwinden, merkt es nicht einmal jemand, so viele Menschen strömen täglich in den futuristischen Kasten hinein und hinaus. James Marshall, bekannt aus der "Twin Peaks"-Serie, ist Mark Newman, der junge Liftmonteur, dem als erster Unregelmäßigkeiten auffallen, für die sich jedoch außer einer Sensationsjournalistin (Naomi Watts) niemand so recht zu interessieren scheint. Erst, als Menschen vor den Augen anderer Menschen gequetscht, halbiert oder mit 300 Stundenkilometern durchs Hausdach geblasen werden, rücken zwielichtige Experten und schließlich sogar Militär und Präsident ("My fellow Americans...") zur Konfliktbewältigung bzw. großflächigen Vertuschung an. Schließlich handelt es sich um ein Projekt der nationalen Sicherheit, das hier außer Kontrolle geriet.

Bis auf eine wirklich spektakuläre Szene, in der eine rasende Kamera zwei Rollerbladern auf einer spektakulären Fahrt in den Tod folgt, sind alle Höhepunkte so oder ähnlich bereits aus dem Vorgänger bekannt, und ob die mit Genre-Charakternasen wie Ironside, Hedaya oder Perlman reich bestückte, gleichwohl sonderbar unmotivierte amerikanische Starbesetzung bzw. das zehnfache des Ur-Budgets dem gleichwohl irgendwie altmodisch wirkenden Film gut getan haben, wird unter eingefleischten Horrorfans eher umstritten sein. Ein durch die Kenntnis des Originals nicht weiter vorbelasteter, moderner Trash-Konsument jedoch, der einfach sein legitimes Recht auf Realitätsflucht wahrnimmt und nicht mehr als einen amüsanten Popcorn-Kracher mit schön schwarzem Humor erwartet, der sitzt bei Maas im richtigen Aufzug. ab.

Darsteller:  James Marshall   als Mark Newman
  Naomi Watts   als Jennifer Evans
  Eric Thal   als Jeffrey
  Michael Ironside   als Steinberg
  Edward Herrmann   als Milligan
  Dan Hedaya   als McBain
  Ron Perlman   als Mitchell
  Kathryn Meisle   als Mildred
  Martin McDougall   als Andy
  John Cariani   als Gary
  Daniel Rabin   als Jake
 
Regie:  Dick Maas  
Buch:  Dick Maas  
Kamera:  Marc Felperlaan  
Produzent:  Laurens Geels  
  Dick Maas  
 

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Features

 

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Naomi Watts

Unter Hollywoods Blondinen ist sie eine der wandlungsfähigsten: sinnlich, spontan, langmähnig, schlank und wild wie eine moderne Monroe. Naomi...

 

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Ron Perlman

Amerikanischer Schauspieler. Seit seinem starken Auftritt als Neandertaler Amoukar in Jean-Jacques Annauds Steinzeit-Road-Movie "Am Anfang war...