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Down with Love - Zum Teufel mit der Liebe!

In einer hinreißenden Hommage an die Doris-Day-Rock-Hudson-Komödien der sechziger Jahre verliebt sich eine feministische Ratgeberautorin in einen unverbesserlichen Playboy.


Down with Love - Zum Teufel mit der Liebe! (Romantic Movies)

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Erhältlich seit:
02.02.2012

Originaltitel: Down With Love

Komödie

USA 2003
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Renée Zellweger
Ewan McGregor
Sarah Paulson

Regie: Peyton Reed
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Voll im Sixties-Trend: Renée Zellweger und Ewan McGregor proben gefühlvoll den Geschlechterkampf.

Star-Journalist Catcher Block als Womanizer (Foto: Fox) Großansicht

Star-Journalist Catcher Block als Womanizer (Foto: Fox)

Eine Portion "Sixties" gefällig? Hier ist sie im bonbonfarbenen Retro-Schick. Und mittendrin Renée Zellweger als Bestsellerautorin Barbara Novak, die in New York mit dem Emanzipationsratgeber "Down with Love" für Sex ohne Liebe und ersatzweise Schokolade plädiert.

Für Macho-Männer ein Affront. Vor allem Star-Journalist Catcher Block deutet die provokanten Thesen als Angriff auf die Casanova-Bastion. Für den Playboy gehören Frauen nun mal nicht in die Männerwelt.

Block entwirft einen perfiden Plan, wie er die Lady in Pink aufs Kreuz legen und als heiratsfixierten Weibchentyp in der Öffentlichkeit enttarnen kann. Als schüchterner "Astronaut" umgarnt er die Ahnungslose, die natürlich voll auf ihn abfährt.

Gibt es ein Rendezvous zwischen Renée Zellweger und Ewan McGregor? (Foto: Fox) Großansicht

Gibt es ein Rendezvous zwischen Renée Zellweger und Ewan McGregor? (Foto: Fox)

Emanzipiertes Bettgeflüster

Ganz in der Tradition von Doris Day und Rock Hudson neckt sich in dieser Bettgeflüster-Variante, was sich liebt. Die Waffen der Frauen sind trotz Charme ganz schön scharf, zum Schreien komisch der typische 60er-Look.

Sauber, süß und adrett mit Pillow-Box auf dem klugen Köpfchen und kariertem Kostüm am hübschen Body nimmt die Zellweger sämtliche Rollenklischees auf die Schippe, unterstützt von einem entfesselten Ewan McGregor, der wie ein Orkan durch die Damenwelt fegt. Zuckersüße Gefühlsverwirrungen sind garantiert. Catch me Baby.

Down with Love - Zum Teufel mit der Liebe! (Romantic Movies)

Der Eröffnungsfilm des diesjährigen Tribeca Film Festivals ist eine Variation auf sittsam-amüsante Liebeskomödien der fünfziger und sechziger Jahre wie "Bettgeflüster" und "Ein Pyjama für zwei" mit Doris Day und Rock Hudson. Für die moderne Genre-Interpretation vom "Girls United"-Regisseur Peyton Reed schlüpfen jetzt Renée Zellweger und Ewan McGregor in schicke Kostüme bzw. Anzüge der damaligen Ära und führen den traditionellen Kampf der Geschlechter in perfekt rekreierten Sixties-Sets fort. Doch pendelt "Down With Love" etwas unentschlossen zwischen nostalgieverliebter Hommage und überheblicher Parodie, was dem Humorquotienten nicht immer zu gute kommt.

Bereits der Vorspann ist unverkennbar den Swinging Sixties verbunden, von den farbenfrohen geometrischen Mustern hin zum beschwingten Lounge-Sound. Auch die kokett trippelnde Protagonistin Barbara Novak, eine aufstrebende Schriftstellerin, passt mit ihrem pink-weiß-karierten Kostüm und adretten Hütchen perfekt in dieses pastellfarben kodierte Universum, in dem unerschütterlicher Optimismus ganz oben auf der Tagesordnung steht. "Bridget Jones" Zellweger schreibt in diesem Fall keine Tagebücher, sondern hat das feministische Manifest "Down With Love" verfasst. Darin predigt sie ihren Geschlechtsgenossinnen unbeschwerten Sex, ohne sich von Gefühlen den Kopf vernebeln zu lassen und sich stattdessen auf ihre Karrieren zu konzentrieren.

Zur Promo hat ihre Redakteurin ein Interview mit Starreporter Catcher Block (McGregor spielt das eingebildete Gegenstück zu seinem sensiblen Lover in "Moulin Rouge") des führenden Männermagazins "Know" arrangiert. Doch der notorische Playboy, der glaubt, die Schriftstellerin sei eine alte Schachtel, vertröstet Barbara immer wieder telefonisch, da er sich lieber seinem jeweiligen Date widmet. Barbara ist stockwütend, doch ein Auftritt bei der "Ed Sullivan Show" beschert ihr schließlich unerwarteten Bestseller-Status. Als Barbara mit einem öffentlichen Kommentar Blocks Chancen bei der Damenwelt entscheidend minimiert, schwört er Rache. Mit der vorgetäuschten Identität eines gutbürgerlichen Astronauten will er sie in ihn verliebt machen und vor ihrer Leserschaft als Heuchlerin bloßstellen. Doch ganz so leicht macht sie ihm das Spiel natürlich nicht.

Aus gegenseitiger Antipathie wird schließlich die große Liebe, wobei beide Figuren wie in "Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?" zunächst Hintergedanken hegen. Auch sind beide Filme in der Magazin- und Verlegerwelt von New York City angesiedelt. In diesem Fall wird der Big Apple (anno 1962) allerdings gewollt kitschig mit projizierten Hintergründen und gemalten Kulissen heraufbeschworen. Viel künstlerische Sorgfalt wurde auf das Design der stilvollen Apartments, insbesondere Blocks vollautomatisierter Playboy-Wohnung (gut für einige pannentechnische Lacher) verwendet. In Nebenrollen sind Sitcom-Veteran David Hyde Pierce ("Frasier") und Oldtimer Tony Randall (Sidekick in Hudson-Komödien) zu sehen. Die wenn nicht umwerfende, doch spürbare Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt. Der Humor bewegt sich stellenweise mehr in "Austin Powers"-Gefilden, was hier jedoch nicht immer überzeugen will. Bei den Endcredits intonieren sie - beide bekanntermaßen talentierte Sänger - noch einen Song zusammen. ara.

Down with Love - Zum Teufel mit der Liebe! (Romantic Movies)

New York, 1963: Die Autorin Barbara Novak veröffentlicht den Ratgeber "Down with Love", in dem sie sich für die Emanzipation der Frauen und Sex ohne Liebe ausspricht. Das Buch wird zum Bestseller und Millionen Frauen befolgen die Regeln, sehr zum Leidwesen zahlreicher Männer! Darunter auch Journalist und Playboy Catcher Block, der Novak mit einem hinterlistigen Plan in die Schranken weisen will ...

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar von Regisseur Peyton Reed, Geschnittene Szenen, Featurettes, Dokumentationen, Here's to Love - Original-Network Auftritt, Frisuren- und Kostümproben, Musik-Promo-Spot, Wendecover

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Renée Zellweger   als Barbara Novak
  Ewan McGregor   als Catcher Block
  Sarah Paulson   als Vickie Hiller
  David Hyde Pierce   als Peter McMannus
  Rachel Dratch   als Gladys
  Jack Plotnick   als Maurice
  Tony Randall   als Theodore Banner
  John Aylward   als E.G.
  Warren Munson   als C.B.
  Matt Ross   als J.B.
  Michael Ensign   als J.R.
  Timothy Omundson   als R.J.
  Jeri Ryan   als Gwendolyn
  Ivana Milicevic   als Yvette
  Melissa George   als Elke
  Dorie Barton   als Sally
  Laura Kightlinger   als Empfangsdame
  Chris Parnell   als Quizmaster
  Robert Katims   als Mann von der Reinigung
  Florence Stanley   als Frau von der Reinigung
 
Regie:  Peyton Reed  
Buch:  Eve Ahlert  
  Dennis Drake  
Musik:  Marc Shaiman  
  Harold Arlen  
Kamera:  Jeff Cronenweth  
Produzent:  Dan Jinks  
  Bruce Cohen  

Renées heiße Casting-Couch

Dass Ewan McGregor demnächst heiße Leinwandküsse mit Renée Zellweger tauschen wird, ist schon länger bekannt. Doch jetzt sind pikante Details bekannt geworden, wie der Schotte an die Rolle kam.

"Hmm, ja, nicht schlecht..."

"Hmm, ja, nicht schlecht..."

Das gängige Klischee erzählt eigentlich von Wasserstoff blondierten Damen, die auf der Casting-Couch feister Möchtegern-Produzenten die abenteuerlichsten Prüfungen bestehen müssen, ehe sie in einem C- oder D-Movie einmal durchs Bild laufen dürfen - schauspielerisches Vermögen ist dabei nicht unbedingt das Auswahlkriterium Nummer eins.

Renée Zellweger hat den Spieß nun umgedreht: In ihrem neuen Film "Down With Love" mimt sie eine resolute Feministin, die sich ausgerechnet in einen Journalisten verguckt, der für seine zwanghafte Vielweiberei bekannt ist. Und damit so etwas glaubwürdig erscheint, muss das Objekt der Begierde schon besondere Qualitäten mitbringen.

Der Manager der "Chicago"-Diva dazu: "Die Produzenten gingen mit Renée die Liste der möglichen Kandidaten durch, aber sie lehnte alle ab. Dann sagt jemand: 'Wie wär's denn mit Ewan?' und Renée rief 'Wow, genau!'"

Um die in Hollywood stets auf großer Flamme brodelnde Gerüchteküche jedoch präventiv vor dem Überkochen zu bewahren, beeilte sich der Sprecher von Ms. Zellweger noch anzufügen: "Renée weiß, dass Ewan verheiratet ist und zwei Kinder hat. Es ist rein geschäftlich. Sie wollte für den Film eine wandelnde Sexmaschine und jetzt hat sie Ewan."

Was wohl George "ich weine auf der Raumstation" Clooney dazu sagt - der hat immerhin kürzlich ganz unschottenhaft 30.000 Euro in ein Diamanten-Collier für seine Renée investiert.

 

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