Nach einem Schiffsunglück wird der einzige Überlebende, Graf Dracula, von der jungen, kränkelnden Mina am Strand gefunden. Mina und ihre Gastgeber, Dr. Seward und dessen Tochter Lucy, nehmen sich des edlen Verunglückten an und bringen ihn in Carfax Abbey unter. Kurz darauf stirbt Mina. Ihr Vater Abraham Van Helsing reist an und findet schnell heraus, dass sie Opfer eines Vampirs wurde und nun selbst als Blutsaugerin ihr Unwesen treibt. Das nächste Opfer auf Draculas Liste ist Lucy, die er als Braut mit nach Transsylvanien nehmen möchte.
Eine der besseren Verfilmungen des "Dracula"-Stoffes, die als direkte Vorlage eine Bühnenadaption von Bram Stokers legendärem Roman hat. Frank Langella ("Forst/Nixon") verkörperte den Vampirfürsten bereits erfolgreich auf dem Broadway und spielt ihn als romantisch-sinnlichen Helden, der unter weitgehender Abwesenheit von Schockeffekten fast schon als Sympathieträger gelten kann. Zu den weiteren durch Drehbuchautor W.D. Richter und Regisseur John Badham ("War Games") vorgenommenen Umdeutungen bzw. Änderungen zählen Draculas Fähigkeit, Tageslicht ertragen zu können und die Beschränkung des Handlungsortes auf England, wo Carfax Abbey ein mehr als würdiger Ersatz für Draculas Schloss ist.