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Leihvideo
Erhältlich seit:
22.10.2009
USA 2009
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 16
Alison Lohman
Justin Long
Dileep Rao
Regie: Sam Raimi
Universal Pictures Germany

Nach mehr als fünf Jahren an der Seite des "Spider-Man" lässt Sam Raimi wieder die Teufel tanzen und kehrt mit seinem ersten Horrorfilm seit mehr als 20 Jahren wieder zu seinen Anfängen zurück.
Wenn man heute einen Blick auf "Tanz der Teufel" wirft, kann man beim besten Willen nicht mehr verstehen, warum das Debüt von Sam Raimi vor einem Vierteljahrhundert den Zorn von Jugendschützern so sehr entfachte, dass der Film schließlich von der Staatsanwaltschaft kassiert und beschlagnahmt wurde und sich ein jahrelanger Rechtsstreit um das Schicksal des effektvollen Schreckensritts anschloss. Gewiss, "Tanz der Teufel" lebt auch von drastischen Momenten, aber es überwiegt doch ein beinahe humorvoller Ton mit einer Liebe zum Slapstick, der die kruden Splatterattacken und Schockmomente gut ausbalanciert. Zwischen Schmunzeln und Erschrecken oszilliert nun auch Raimis Rückkehr zu seinen Wurzeln, ein naher Verwandter von "Tanz der Teufel 2", ohne allerdings dessen manische Energie reproduzieren zu können. Das Brutalste an "Drag Me to Hell" ist sein Titel - graphisch dargestellte Gewalt findet entweder gar nicht statt, oder aber auf ähnlich grotesk augenzwinkernde Weise wie bei den Three Stooges oder den "Roadrunner"-Cartoons.
Auf gut deutsch: Ernst muss man nichts nehmen, wenn Raimi die arme Alison Lohman als einfache Bankangestellte Charlotte, die einer Zigeunerin trotz Bitten und Flehens eine Verlängerung einer Stundung verweigert, mit einem Fluch belegt und in die Hölle schickt. Das allerdings mit ausreichend Umwegen, um die Möglichkeiten des filmischen Buh-Machens in ein paar bisweilen beeindruckenden Sequenzen bis an seine Grenzen auszureizen, auch wenn einem schnell klar wird, dass Raimi wenig mehr einfällt, als immer denselben Schockeffekt zu variieren. Wer sich darauf einlassen kann, der wird durchaus durch ein Wechselbad der Gefühle geschickt, auch wenn die Erzählung am Simplizität kaum zu überbieten ist. Lohman, die kurzfristig Ellen Page ersetzte, erweist sich als sympathische Hauptdarstellerin und als willfähriges Opfer, die dem insgesamt etwas zu lichtdurchfluteten Film auch einen klassischen Moment schenkt: Wenn Raimi sie beim Ausbuddeln der Leiche ihrer verschiedenen Peinigerin von unten filmt, im strömenden Regen, als Amazone, die endlich ihr Schicksal in eigenen Händen hält. Das ist dann wahrhaft unwiderstehlich. ts.
| Darsteller: | Alison Lohman | als Christine | |
|---|---|---|---|
| Justin Long | als Clay | ||
| Dileep Rao | als Rham Jas | ||
| Lorna Raver | als Mrs. Ganush | ||
| Adriana Barraza | als Shaun San Dena | ||
| Molly Cheek | als Trudy Dalton | ||
| David Paymer | als Mr. Jacks | ||
| Reggie Lee | als Stu Rubin | ||
| Chelcie Ross | als Leonard Dalton | ||
| Regie: | Sam Raimi | ||
| Buch: | Sam Raimi | ||
| Ivan Raimi | |||
| Musik: | Christopher Young | ||
| Kamera: | Peter Deming | ||
| Produzent: | Robert G. Tapert | ||
| Grant Curtis | |||
Drag Me to Hell in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1, Englisch dts HD 5.1 MA, Spanisch dts 5.1, Portugiesisch dts 5.1
Tonformat: dts
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Produktionstagebuch
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