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Dragonheart

Heruntergekommener Rittersmann, der sich aufs Drachentöten spezialisiert hat, schließt ausgerechnet mit dem letzten noch lebenden Drachen einen Pakt fürs Leben und hilft unterdrückten Bauersleuten beim Freiheitskampf. Witziges Fantasyspektakel mit tollen Special Effects.


Dragonheart

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Erhältlich seit:
12.04.2012

Fantasy/ Abenteuer

USA 1996
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12

Dennis Quaid
David Thewlis
Pete Postlethwaite

Regie: Rob Cohen
Universal Pictures Germany

Bild 1 von 20

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Dragonheart

10. Jahrhundert: Der schwerverletzte Prinz Einon, ein Schüler des heldenhaften Ritters Bowen, wird von einem Drachen gerettet. Als er sich danach zum Despot entwickelt, glaubt Bowen, daß der Lindwurm seinen Schützling verhext hat. Zornentbrannt entschließt er sich, alle Drachen des Königreichs zu töten. Draco, der letzte seiner Art, erweist sich jedoch als ebenbürtiger Gegner und die beiden werden Freunde. Bowen entdeckt, daß dieser Einon seinerzeit zwar gerettet, aber nicht vergiftet hat. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen den bösen König auf.

Rob Cohens ("Dragon - Die Bruce Lee Story") romantische Fantasy-Geschichte ist eine Hommage an die etwas aus der Mode gekommenen Tugenden Tapferkeit und Ritterlichkeit. Dennis Quaid ("Great Balls of Fire") gibt als mittelalterlicher Held eine stattliche Figur ab, und "Nackt"-Star David Thewlis ist ein charismatischer Bösewicht. Glanzpunkt des imposanten Dark-Age-Epos ist allerdings die computergenerierte Drachen-Figur aus dem Hause ILM, deren faszinierend realistisches Aussehen auch einige dramaturgische Schwächen locker ausgleicht.

Dragonheart

"You will Believe", verspricht der Werbeslogan des 58 Mio. Dollar teuren Fantasy/Ritter-Abenteuers von "Dragon - Die Bruce Lee Story"-Regisseur Rob Cohen. Woran genau man denn nun glauben soll, wird wohlweislich offengelassen, doch fest steht, daß der gigantische, exzellent computergenerierte Drache die unbestrittene Hauptattraktion der mittelalterlichen Moralfabel ist. Kein Wunder: Das sprechende Schuppentier wurde mit Stimme und Mimik von Sympathie-Superstar Sean Connery versehen.

Produzentin Raffaella De Laurentiis optionierte die Rechte an der sagen-haften Story bereits vor sieben Jahren. Nach der ungewöhnlich langen Entwicklungsperiode fanden die von zahlreichen Hindernissen heimgesuchten Dreharbeiten ausschließlich in Slowenienn statt, einem Land, das nicht gerade für seine Filmcrew-freundliche Infrastruktur bekannt ist. Hauptdarsteller Dennis Quaid war vor die schauspielerische Herausforderung gestellt, die Szenen mit seinem schuppengepanzerten Partner Draco alleine bestreiten zu müssen, da dieser ja erst später von den Spezialisten der Branchenführer ILM mit einem Kostenaufwand von 22 Mio. Dollar eingefügt wurde. Drehbuchautor Charles Edward Pogue spinnt um den letzten Drachen der Erde und seinen erbitterten Häscher, der zu seinem treuesten Verbündeten wird, eine facettenreiche Geschichte um Ritterlichkeit und Tapferkeit, der Rachsucht und Grausamkeit gegenüberstehen, und die schließlich in spiritueller Erlösung ihren Ausgang findet. Dabei greift Pogue auf etliche bekannte Ideenressourcen zurück: die prägnantesten Anleihen reichen von der König-Arthur-Legende über die Nibelungen bis hin zu "Robin Hood". Mit dem rustikalen Produktionsdesign und den recht simplen, doch effektiven Kostümen wurde ein entsprechendes Flair für die im zehnten Jahrhundert angesiedelte Heldenmär kreiert, das zudem mit majestätistischen Breitwand-Landschaftsaufnahmen heraufbeschworen wird.

Bowen (Quaid schlägt sich wacker als zweite Geige) war einst ein rechtschaffener Ritter, bis sein junger König Einon (David Thewlis aus "Naked" gibt ein exquisites Ekel ab) sich nach einer Transplantation einer Drachenherzhälfte zum Tyrannen entwickelt. Desillusioniert zieht Bowen fortan als furchtloser Drachentöter über die Lande - bis er schließlich dem letzten Untier gegenübersteht. Das unterbreitet ihm den Vorschlag, von nun an gemeinsame Sache zu machen. Gemeinsam kämpfen sie, unterstützt von Mönch Gilbert (Pete Postlethwaite sorgt für amüsante Auflockerung), der rebellischen Bauerntochter Kara (Dina Meyer) und nicht zuletzt der Königmutter (Julie Christie glänzt nach neunjähriger Leinwandabwesenheit), für die Befreiung der unterjochten Untertanen von der Tyrannei Einons.

Funken sprühen, sobald der charmant-liebenswerte Draco die Geschehnisse dominiert und mit Quaid ein formidabel-freundschaftliches Team bildet. Doch in den Auftrittspausen des feuerspeienden Fabelwesens werden dramaturgische Mängel deutlich. Ein Manko, das die Zuschauer in Anbetracht der so imposanten und zugleich charismatischen Fantasy-Kreatur sicherlich geflissentlich übersehen werden. ara.

Dragonheart

Bowen, ein Ritter mit Ehrenkodex, muss zusehen, wie sich sein Schützling zu einem grausamen König entwickelt. Er glaubt, dass die Seele eines Drachen ihn vergiftet hat und schwört, alle Drachen zu töten. Doch der letzte überlebende Drache ist schlau und stark. Es entwickelt sich eine Freundschaft.

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Dennis Quaid   als Bowen
  David Thewlis   als Prinz Einon
  Pete Postlethwaite   als Gilbert
  Dina Meyer   als Kara
  Julie Christie   als Königin Aislinn
  Jason Isaacs  
  Brian Thompson  
  Lee Oakes  
  Wolf Christian  
  Terry O'Neill  
 
Regie:  Rob Cohen  
Buch:  Charles Edward Pogue  
Musik:  Randy Edelman  
Kamera:  David Eggby  
Produzent:  Raffaella De Laurentiis  
 

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Features

 

Star

Dennis Quaid

Er trägt ein charmantes und manchmal verwirrtes Siegerlächeln, ist der Typ der lockeren Verführung, der keiner Affäre abgeneigt ist und dabei...

 

Star

David Thewlis

Britischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller. Seit er 1993 als am sozialen Abgrund hängender Anti-Held in Mike Leighs Drifter-Drama...