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Dreamer - Ein Traum wird wahr

Saubere Familienunterhaltung über einen Pferdetrainer und seine Tochter, die ein verletztes Rennpferd wieder aufpäppeln und auf die Siegerstraße führen.


Dreamer - Ein Traum wird wahr

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Erhältlich seit:
03.11.2006

Originaltitel: Dreamer: Inspired by a True Story

Drama

USA 2005
Laufzeit: 101 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Kurt Russell
Dakota Fanning
Kris Kristofferson

Regie: John Gatins
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Alarm für alle Berufspessimisten: Das Leben steckt voller Wunder. Von einem mitreißenden Comeback erzählt dieser Familienfilm über ein verletztes Rennpferd, das durch ein Mädchen wieder auf die Erfolgsspur zurückfindet.

Die braune Sonya begeistert Vater und Tochter (Foto: Kinowelt) Großansicht

Die braune Sonya begeistert Vater und Tochter (Foto: Kinowelt)

Wer die kleine Dakota Fanning auf der Leinwand sieht, erlebt sein blondes Wunder. Der 12-jährige Filmkomet, in dem sich Hollywoods größte Nachwuchshoffnungen bündeln, hat das Gesicht eines Engels. Hinter dieser Unschuld aber verbirgt sich eine innere Stärke, die immer glaubhaft wirkt. Unabhängig davon, ob nun ein psychopathischer Vater ("Hide and Seek") oder ein "Krieg der Welten" überstanden werden müssen.

Diese Qualitäten stellt das schauspielerisch ungewöhnlich reife Jungtalent auch in ihrem neuen Film unter Beweis. "Dreamer - Ein Traum wird wahr" ist ein generationsüberschreitend unterhaltsames Plädoyer dafür, dass Unmögliches wahr werden kann, wenn man nur den Glauben daran nie verliert.

Die kleine Cale hat einen großen Traum (Foto: Kinowelt) Großansicht

Die kleine Cale hat einen großen Traum (Foto: Kinowelt)

Kleine Helden

Für solche Geschichten wurde das Kino erfunden. Hier schließlich hat die Hoffnung immer ein Zuhause, auch wenn sie außerhalb dieses Traumzentrums vielleicht vertrieben wird.

Wie schon im letztjährigen Familienhit "Im Rennstall ist das Zebra los!" ist Amerikas Pferdeparadies Kentucky dekorative Kulisse und ein junges Mädchen kämpferische Heldin. Cale Crane (Dakota Fanning) lebt auf einem Gestüt, auf dem schon länger keine eigenen Pferde mehr gehalten werden. Vater Ben (Kurt Russell) kann sich die Tiere nicht mehr leisten, muss als Coach für Rennstallbesitzer Palmer arbeiten, der in seiner Stute Sonya einen Champion wittert und sie rücksichtslos auf Siegeskurs treibt.

Fast ein Wunder: Am Start für den Breeder's Cup (Foto: Kinowelt) Großansicht

Fast ein Wunder: Am Start für den Breeder's Cup (Foto: Kinowelt)

Neues Heim statt Gnadenschuss

Seit vielen Monaten schon wünscht sich Cale nichts sehnlicher, als ihren Vater beim Training der Pferde beobachten zu können. Schließlich erfüllt sich ihr Wunsch - und damit auch das Schicksal Sonyas.

Palmers Ehrgeiz führt zum Sturz des Star-Galoppers, der nach einem Beinbruch den Gnadenschuss bekommen soll. Doch vor den Augen seiner Tochter schreckt Crane vor der tödlichen Kugel zurück, setzt sich bei seinem Boss für das Tier ein. Danach darf er das schwer verwundete Pferd mit auf seine Farm nehmen, bezahlt diesen Gefallen aber mit seiner Entlassung.

Nach Sonyas Beinbruch ist alle Hoffnung dahin (Foto: Kinowelt) Großansicht

Nach Sonyas Beinbruch ist alle Hoffnung dahin (Foto: Kinowelt)

Nur nicht aufgeben

Inspiriert von der wahren Geschichte des Vollblüters "Mariah's Storm", läuft "Dreamer" nun zur Hochform auf. In einem Spezialkorsett lernt die Stute wieder zu laufen - und die Familie wieder miteinander zu reden.

Während Bens brummiger Vater (Kris Kristofferson) endlich Zugang zu seinem Sohn findet, bewirkt Cales Liebe zu ihrem Pferd ein Wunder. Ein Wunder, das die ganze Familie begeistern kann. Nicht nur auf der Leinwand, sondern auch davor.

Dreamer - Ein Traum wird wahr

Wenn der Begriff "Pferdeoper" jemals punktgenau saß, dann bei diesem rührenden und rührigen Familiendrama aus der Apfelkuchenidylle des ländlichen Amerika, wo die Heilung und Pflege eines verletzten Rennpferdes eine von einander entfremdete Familie wieder zusammenführt.

Gleich die ersten Schwenks über das Hinterland eines Amerika fernab der Hektik und Probleme der Metropolen, wo Bilder von nebelschwadenverhangenen Weiden unweigerlich mit schmalzigem Geigengefidel (drückt schamlos auf die Tube: Komponist John Debney) einhergehen, verankern diese von der wahren Geschichte des Rennpferdes Mariah's Storm aus den 90er Jahren inspirierte Mär über den Triumph des Außenseiters in jenem paradiesischen Amerika, wie es Jerry Bruckheimer in Filmen wie "Gegen jede Regel" immer wieder gerne zeigt. Oder eben "Dreamer"-Produzent Brian Robbins, der bereits bei "Varsity Blues" oder "Sie nennen ihn Radio" durchschimmern ließ, dass sentimentale, allamerikanische David-gegen-Goliath-Geschichten auf seiner Wellenlänge liegen. Hier ermöglicht der Produzent seinem "Coach Carter"-Autor John Gatlins das Regiedebüt, das dieser ohne stilistische oder erzählerische Überraschung, dafür solide und sicher abwickelt. Schneller als man "Seabiscuit" sagen kann, breitet Gatlins das Szenario aus: Pferdetrainer Ben Crane, der schon bessere Tage gesehen und die eigene Farm aufgeben musste, arbeitet für den arroganten Stallbesitzer Palmer, der auf das Rennpferd Sonador setzt. Als es sich zum Auftakt des Films bei einem Rennen ein Bein bricht, befiehlt er Crane, das Tier zu töten. Seiner Tochter Cale zuliebe weigert sich Crane. Er kündigt und nimmt Sonador gleich mit. Obwohl ihn selbst der eigene Vater für verrückt erklärt, päppelt Ben das Pferd mit Hilfe von Cale wieder auf - und schickt es nach Überwinden der üblichen Widerstände als Außenseiter in den Breeder's Cup und stellt im Verlauf die angeknacksten Beziehungen zur Tochter und dem Vater wieder her. Das ist von großer filmischer Gefälligkeit und tut gut daran, auf die Darsteller zu vertrauen: Kurt Russell, Kris Kristofferson und die allgegenwärtige Dakota Fanning, die von Entertainment Weekly unlängst zur mächtigsten Schauspielerin Hollywoods erklärt wurde, haben die Routine und das Können, dem nicht allzu frischen Stoff das nötige Leben und die rechte Emotion einzuhauchen, dass man selbst über die groben musikalischen Schnitzer von John Debney hinwegsehen kann. Wer immer noch auf ein Remake von "Der Pferdeflüsterer" - in Deutschland immerhin von 4,5 Mio. Kinobesuchern gesehen - hofft, kann die Wartezeit mit diesem Stück Amerikana gut überbrücken. deg.

Dreamer - Ein Traum wird wahr

Früher hatte Pferdetrainer Ben Crane seine eigene Farm, inzwischen muss er für den überheblichen Stallbesitzer Palmer arbeiten, um die Familie über Wasser zu halten. Ben trainiert Vollblüter für Pferderennen, darunter auch die große Hoffnung des Stalls, die junge Stute Sonya. Doch als sich das Pferd bei einem Rennen ein Bein bricht, verlangt Palmer, das Tier sofort zu töten. Seiner Tochter Cale zuliebe widersetzt sich Ben der Anweisung und verliert prompt seinen Job. Um ihrem verzweifelten Vater zu helfen, fasst Cale einen tollkühnen Plan. Sie will Sonya gesund pflegen, damit das Pferd wieder Rennen laufen kann. Ihre entschlossene Beharrlichkeit gibt schließlich auch ihrem Vater neuen Mut. Von nun an kennen die beiden nur ein Ziel: Sonya soll beim berühmten Breeders' Cup laufen... Shooting-Star Dakota Fanning glänzt an der Seite von Kurt Russell in diesem anrührenden Familienabenteuer über den Fall und Aufstieg eines Rennpferdes, dessen Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht.

Quelle: Studiocanal

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Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Kurt Russell   als Ben Crane
  Dakota Fanning   als Cale Crane
  Kris Kristofferson   als Großvater Crane
  Elisabeth Shue   als Lily
  David Morse   als Palmer
  Luis Guzmán   als Balon
  Freddy Rodriguez   als Manolin
  Oded Fehr   als Prinz Sadir
  Ken Howard   als Bill Ford
  Holmes Osborne   als Doc Fleming
 
Regie:  John Gatins  
Buch:  John Gatins  
Musik:  John Debney  
Kamera:  Fred Murphy  
Produzent:  Michael Tollin  
  Brian Robbins  
  Hunt Lowry  
 

Dreamer - Ein Traum wird wahr in der Fotoshow

 

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Features

 

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Kurt Russell

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