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Driven

Von Sylvester Stallone verfasstes und mitproduziertes Actiondrama, das in in der schnellen Welt des Autorennsports angesiedelt ist.


Driven

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Erhältlich seit:
06.06.2002

Action

USA 2001
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 12

Sylvester Stallone
Burt Reynolds
Kip Pardue

Regie: Renny Harlin
Warner Home Video Germany

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Driven

Die Konkurrenz im Rennsport ist hart und unerbittlich. Jeder Fehler kann den Sieg oder gar das Leben kosten. Ex-Rennfahrer Joe Tanto wird von dem Rennstallbesitzer Carl Henry angeheuert, um aus dem Nachwuchstalent Jimmy Bly einen Sieger zu machen. Der entwickelt sich nicht nur auf der Rennstrecke zu einer harten Nuss für den Erzrivalen Beau Brandenburg. Auch beim Buhlen um die Gunst der schönen Sophia kommen sich die zwei ins Gehege. Da kommt es beim entscheidenden Meisterschaftsrennen zu einem Supercrash.

Adrenalinregiespezialist Renny Harlin und "Rocky"-Legende Sylvester Stallone setzen auch bei ihrer zweiten Zusammenarbeit nach dem Blockbuster "Cliffhanger" auf knallharte Action. So sind denn auch die Crashszenen spannend und spektakulär inszeniert, allerdings fehlt es dem Drehbuch, von Stallone selbst verfasst, abseits der Rennstrecke an Dramatik. Für optische Reize sorgen, neben Schönling Kip Pardue, diverse Boxenluder sowie Til Schweiger in seiner ersten großen Hollywood-Rolle. Genre-Fans werden sich diese PS-Orgie nicht entgehen lassen.

Driven

Nachdem Adrenalinspezialist Renny Harlin ("Deep Blue Sea") und der in Ehren ergrauende Actionmacho Sylvester Stallone bereits dem lange verwaisten Genre des Bergfilms vor acht Jahren mit "Cliffhanger" ein beeindruckendes Comeback bescherten, nimmt sich das High-Octane-Duo nun den Rennfahrerfilm vor, den Stallone nach dem Underdog-Vorbild seines Klassikers "Rocky" gestaltete: Wieder einmal gilt es für alle Beteiligten, Chancen zu nutzen, die man eigentlich gar nicht hat.

Bewusst spielt Stallone als angeschlagener Ex-Rennfahrer Joe Tanto, der vom querschnittsgelähmten Teambesitzer Carl Henry (ein wächsern aussehender Burt Reynolds) aus dem Ruhestand gerufen wird, die zweite Geige in diesem Konzert der aufheulenden Turbos. Tanto soll den erfolgsversprechenden Jungspund Jimmy Bly (der sympathische Schönling Kip Pardue aus "Gegen jede Regel") helfen, seine Mitte zu finden, um die Meisterschaft gewinnen zu können. Die einleitende Einblendung der harten Fakten "900 Millionen Zuschauer. 250mph. 20 Rennen. 1 Meisterschaft." skizziert unmissverständlich, wo es hochtoruig lang geht. Persönliche Umstände, wie die Vergangenheit der einzelnen Figuren und wer mit wem was zu tun hatte, werden von Harlin in gewohnter Manier schnell abgehandelt. Dies gibt dem Regisseur, dem stets mehr an der Inszenierung von Maschinen als von Menschen gelegen ist, die Möglichkeit, sich auf die schnellen Schlitten und heißen Miezen (zahllose Aufnahmen von wippend-wogenden Boxenludern wurden - sicherlich zur Freude der Produzenten -untergebracht, konzentrieren. Als ästhetischer Augenschmaus zu fungieren, scheint auch die Hauptaufgabe der weiblichen Protagonistin zu sein, die mit Model Estella Warren besetzt wurde. Sie spielt Sophia, die Verlobte von Jimmys Erzrivalen Beau Brandenburg (Til Schweiger macht das Beste aus seiner ersten großen US-Rolle als stereotyp eiskalter Deutscher). Der Champion gibt ihr den Laufpass, um sich auf seine Karriere zu konzentrieren. Jimmy ergreift die Gelegenheit, Sophia zu umwerben, was die Konkurrenz zwischen den beiden Fahrern zusätzlich verschärft. Alldieweil donnert der internationale Rennzirkus von einem Austragungsort (Kanada, Japan, Deutschland, USA) zum nächsten, wo entweder Jimmy oder Beau gewinnt und zumindest ein spektakulärer, aus mehreren Winkeln gefilmter Crash stattfindet. Ein weiteres Highlight wird ebenfalls in PS-starken Rennwagen ausgetragen, als Jimmy mit Hochgeschwindigkeit, von Joe verfolgt, durch die Straßen von Chicago düst. Der Showdown findet beim entscheidenden Meisterschaftsrennen statt, wo es zu einem erneuten, in Zeitlupe gefilmten Supercrash kommt.

Stallone wirkt positiv entspannt in seiner Rolle als lebenserfahrener Mentor mit befleckter Vergangenheit. Bei seinem Skript versuchte er ebenfalls, so manches Klischee zu umgehen, indem es beispielsweise keinen typischen Bösewicht gibt (abgesehen vielleicht von Gina Gershon als bissige Ex-Ehefrau). Damit wird dem Actiondrama aber auch ein wenig von seinem emotionalen Zündstoff genommen und die Spannung jenseits der Rennbahn gedrosselt. Als Kompensation wird mit hektischer Kameraarbeit, wildem Schnellschnitt und einem nonstop dröhnenden Soundtrack aufgewartet. Dieser Frontalangriff auf die Sinne sollte Geschwindigkeitsjunkies allemal in die Gänge kommen lassen. ara.

Driven

Tempo, Siege und Unsterblichkeit. In diesem packenden "Race-Movie" von Action-Spezialist Renny Harlin geht es vor allem um eines: niemals Zweiter sein! Auch nicht bei den Frauen. Nachwuchsrennfahrer Jimmy Bly (Kip Pardue) hat gute Chancen auf die Meisterschaft und steht angesichts der hohen Erwartungen, die man an ihn hat, extrem unter Druck. Teamchef Carl Henry (Burt Reynolds) bittet den ehemaligen Starfahrer Joe Tanto (Sylvester Stallone) um Hilfe. Er soll Jimmy endgültig zum Sieg verhelfen. Die Lage verschärft sich, als der ausgerechnet eine Affäre mit der Ex-Verlobten seines Erzfeindes, des Spitzenfahrers Beau Brandenburg (Til Schweiger), beginnt. Zwei Gegner zwischen Sieg und Niederlage, Gewissensbissen und Geschwindigkeit. Wer wird am Ende die Nase vorn haben?

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Sylvester Stallone   als Joe Tanto
  Burt Reynolds   als Carl Henry
  Kip Pardue   als Jimmy Bly
  Stacy Edwards   als Lucretia "Luc" Jones
  Til Schweiger   als Beau Brandenburg
  Gina Gershon   als Cathy Moreno
  Estella Warren   als Sophia Simone
  Cristián de la Fuente   als Memo Moreno
  Brent Briscoe   als Crusher
  Robert Sean Leonard   als DeMille Bly
  Verona Pooth   als Nina
  Jasmin Wagner   als Ingrid
 
Regie:  Renny Harlin  
Buch:  Sylvester Stallone  
Musik:  BT  
Kamera:  Mauro Fiore  
Produzent:  Elie Samaha  
  Sylvester Stallone  
  Renny Harlin  

Stallone auf dem Weg zum Literatur-Nobelpreis

Über zu viel Arbeit kann sich Sylvester Stallone momentan nicht beschweren. Der Action-Darsteller versucht sich deshalb nun als Schriftsteller und bastelt an seinem ersten Roman.

Aufstrebender Stern am Literatur-Himmel: Sly Stallone Großansicht

Aufstrebender Stern am Literatur-Himmel: Sly Stallone

Langsam aber sicher hat Sylvester Stallone als Action-Star ausgedient. Die Rollenangebot für wortkarge Muskelberge mit Minimal-Mimik sind in den letzten Jahren dünn gesät. Zudem schnappt die jüngere Konkurrenz wie Jet Li und Vin Diesel den Action-Dinos die besten Jobs vor der Nase weg.

Stallone wechselt deshalb nun unter die Literaten und arbeitet gerade an seinem ersten Roman. Gemeine Gerüchte, Stallone könne gar nicht schreiben und habe die Drehbücher zu "Rocky" und "Driven" gar nicht selbst verfasst, können damit ein für alle Mal ins Reiche der Legenden verwiesen werden.

Die Nachricht von Stallones Debüt soll in der Literaturwelt noch für wahre Begeisterungsstürme sorgen. Erhofft sich doch Sly selbst, wenn das Epos erst einmal fertig gestellt ist, einen großen Erfolg. Dabei baut er weniger auf seine schriftstellerischen Fähigkeiten, als vielmehr darauf, dass sein Ruhm als "Rambo"-Darsteller ihn auch auf die Bestseller-Listen hieven wird.

 

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