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Drumline

Musikalische Komödie über einen jungen Drummer aus Harlem, der in der Marschkapelle seiner Universität einen ungewohnten Takt angibt.


Drumline

Leihvideo

Erhältlich seit:
06.05.2004

Komödie

USA 2002
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 6

Nick Cannon
Zoe Saldana
Orlando Jones

Regie: Charles Stone
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Musikalische Komödie über einen jungen Drummer aus Harlem, der in der Marschkapelle seiner Universität einen ungewohnten Takt angibt.

Auch ein Trommler muss seinem Feind ins Auge blicken (Foto: Fox) Großansicht

Auch ein Trommler muss seinem Feind ins Auge blicken (Foto: Fox)

Devon (Nick Cannon), der gerade ein volles Stipendium an der Uni von Atlanta erhalten hat, ist bei seiner Highschool-Abschlussfeier in Harlem dank seines exzellenten Trommeltalents der erklärte Star. An der Uni weht ihm jedoch prompt ein anderer Wind um die Nase.

Die hübsche Cheerleaderin Laila (Zoe Saldana) ist von seiner coolen Masche nicht besonders beeindruckt und auch von der Uniband wird Devon nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Auch die bevorzugt gespielte Marschmusik sagt dem Rhythmustalent recht wenig zu.

Als ihn der konservative Bandleiter Dr. Lee (Orlando Jones) wegen seiner Unfähigkeit, Noten zu lesen, aus der Band wirft, beginnt der Drummer über seine Starallüren nachzudenken.

Amor spart seine Pfeile noch eine Weile auf (Foto: Fox) Großansicht

Amor spart seine Pfeile noch eine Weile auf (Foto: Fox)

Überraschung!

Dank guter Kritiken platzierte sich "Drumline" von Regieneuling und Schauspieler Charles Stone in der Startwoche auf Anhieb in den Top Ten der US-Charts und erwies sich zur Weihnachtszeit als überraschender Sleeperhit.

Mit Nick Cannon und Orlando Jones ("Evolution") in den Hauptrollen erzählt die musikalische Komödie die Aufsteigergeschichte eines Schulorchestertrommlers aus Harlem.

Drumline

"One band - one sound!" Dies ist das erklärte musikalische Motto des Leiters der Marschkapelle der (fiktiven) A&T University. Damit wiederum hat der ebenso talentierte wie egoistische Neustudent Devon Miles Probleme, der lieber immer die erste Trommel spielen möchte, anstatt sich in die Band einzufügen. Diese altbekannte Story über ein arrogantes Genie, das schließlich den Wert von Teamgeist und Charakterbildung zu schätzen lernt, mag nichts Neues sein. Doch die energiegeladene und elektrisierende Weise, in der Regisseur Charles Stone III ("Paid In Full") die musikalischen Einlagen der Marschkapellen inszeniert, sind ein unterhaltsam-mitreißendes Novum. Dem US-Publikum sagte dieser Takt zu; Fox konnte einen überraschenden Sleeperhit verbuchen.

Hauptdarsteller Miles, der in den USA auf Nickelodeon seine eigene Kabelserie hat, versieht seine Debütrolle mit der rechten Balance aus eingebildeter Überheblichkeit und charmanter Verletzlichkeit. So bleibt seine Figur trotz ihrer Schwächen sympathisch. Der Prolog zeigt Devon bei seiner Highschool-Abschlussfeier in Harlem, wo er dank seines exzellenten Trommeltalents der erklärte Star ist. Er hat ein volles Stipendium an der Uni in Atlanta erhalten, wo ihm jedoch prompt ein anderer Wind entgegenweht. So ist die hübsche Cheerleaderin Laila (Zoe Saldana aus "Just a Girl") von seiner coolen Masche (zunächst) nicht im geringsten beeindruckt und auch von der Uniband wird er nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Die Neulinge müssen eine Art militärischen Drill über sich ergehen lassen, bei dem sowohl ihre musikalische als auch ihre athletische Fähigkeit auf die Probe gestellt wird. Der brillante Devon hat keine Schwierigkeiten aufgenommen zu werden, und seine folgenden Extravaganzen (so provoziert er eine Massenschlägerei mit den Bandmitgliedern eines gegnerischen Football-Teams) werden vom Fördergeld-hungrigen Unidirektor toleriert. Doch der konservative Bandleiter Dr. Lee (Orlando Jones aus "Evolution" macht sich gut zur Abwechslung in einer ernsten Rolle) wirft ihn aus der Band, als Devons erbitterter Opponent Sean seine Unfähigkeit Noten lesen zu können, bloßstellt. Fortan besinnt Devon sich eines besseren, indem er sich mit Sean versöhnt, seinen Egoismus dem Wohl der Band opfert und für Dr. Lee ein hitverdächtiges Opus zusammenstellt. Beim großen Finale, dem BET Wettbewerb der College Marching Bands, erhält Devon seine Chance, sich als ausgezeichneter Teamplayer und als würdiger Freund für Laila zu beweisen.

Wie bei der Cheerleader-Komödie "Girls United" sind viele der Wettbewerbsszenen auf ihre Art atemberaubend. Die hervorragende Choreographie verbindet militärische Tradition mit modernen HipHop-Moves. Dabei inszeniert Regisseur Stone die Wettbewerbskonfrontationen zwischen den Marschkapellen wie einen Krieg der Noten und der Willenskraft, wobei das Spielfeld zum Schlachtfeld gerät. Neben dem vorsehbaren romantischen Subplot findet sich ein schulpolitischer Plotzweig um den Unidirektor, der die Musikauswahl der Marschkapelle im Gegensatz zu Dr. Lee, der mehr auf traditionellen Soul und Funk schwört, modernisiert sehen möchte. Die Band selbst besteht aus der obligatorisch bunten Mischung wie dem weißen Jayson, der seinen Groove finden muss, und der beinharten Deidre, die von ihren Bandkollegen den Spitznamen G.I. Jane erhält. Da es sich bei afroamerikanischen Marschkapellen um ein sehr kulturspezifisches Thema handelt, könnte die internationale Auswertung leiden. Das wäre schade, denn "Drumline" ist ein rundum gelungenes Filmvergnügen. ara.

Darsteller:  Nick Cannon   als Devon
  Zoe Saldana   als Laila
  Orlando Jones   als Dr. Lee
  Leonard Roberts   als Sean
  Gregory Qaiyum   als Jayson
  Jason Weaver   als Ernest
  Earl C. Poitier   als Charles
  J. Anthony Brown   als Mr. Wade
  Candace Carey   als Diedre
  Shay Roundtree   als Big Rob
  Miguel Gaetan   als Trey
  Afemo Omilami   als Direktor Wagner
  Omar J. Dorsey   als Bertrum
  Angela Gibbs   als Dorothy
  Tyreese Burnett   als Henry
  Brandon Christopher Hirsch   als Buck Wild
 
Regie:  Charles Stone  
Buch:  Tina Gordon Chism  
  Shawn Schepps  
Musik:  John Powell  
Kamera:  Shane Hurlbut  
Produzent:  Wendy Finerman  
  Timothy Bourne  
  Jody Gerson  
 

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Zoe Saldana

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