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Düstere Legenden

Wenig origineller, jugendorientierter Schocker in der Tradition von "Scream".


Düstere Legenden

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Erhältlich seit:
07.08.2008

Originaltitel: Urban Legend

Horror

USA 1998
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 16

Jared Leto
Alicia Witt
Rebecca Gayheart

Regie: Jamie Blanks
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Bild 1 von 12

Filmbewertung


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Düstere Legenden

Bis vor kurzem galt das Pendleton College noch als sicherste Schule des Landes. Doch nun geht ausgerechnet dort ein offenbar geistesgestörter Killer um, der seine Opfer nach dem Vorbild moderner Mythen um die Ecke bringt. Nur Studentin Natalie scheint den Grund für diese schrecklichen Bluttaten zu kennen, doch keiner ihrer Freunde will ihr Glauben schenken. Als Natalie versucht, dem Psychopathen auf eigene Faust das Handwerk zu legen, macht sie eine furchtbare Entdeckung: Sie selbst ist der wahre Grund für die Serienmorde.

Im Sog der neuen Horror-Welle, die von "Scream" und "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" eingeleitet wurde, präsentiert der australische Regie-Neuling Jamie Blanks einen waschechten Campus-Schocker, der trotz des althergebrachten Zehn-Negerlein-Prinzips Gänsehaut garantiert. Das auf ein jugendliches Publikum zugeschnittene Splatter-Movie bietet unzählige Insider-Gags, reihenweise Filmzitate und ein junges Darsteller-Ensemble, das von TV-Serien-Star Alicia Witt angeführt wird. Preisgünstig und dennoch handwerklich solide inszenierter Teenhorror.

Düstere Legenden

Nach dem Motto, daß das Eisen geschmiedet werden muß, solange es heiß ist, schwimmt Hollywood weiter eifrig auf der blutroten Welle der Horror-Renaissance, die vom postmodern aufbereiteten Slasher-Superhit "Scream - Schrei!" Ende 1996 lukrativ ins Rollen gebracht wurde. Zählten die nachgelegten Vertreter des neuentdeckten Teenhorrorgenres, "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" und "Scream 2", noch zu den großen Absahnern, mußte sich Jubiläumsschocker "Halloween: H20" bereits mit bescheideneren, aber immer noch stattlichen Zahlen zufrieden geben. "Düstere Legenden" greift einmal mehr die Erfolgsformel von "Scream" auf, komplett mit hinreichend cleverem Plot um einen irren Campus-Killer, obligatorischen Genrereferenzen, amüsanten Insider-Jokes und einem jungem Schauspielerensemble, das sich vorwiegend aus angesagten TV-Stars zusammensetzt.

Die Originalität und Frechheit des Vorbildes sucht man freilich vergebens: Trotz einiger raffinierter Kamerafahrten plaziert diese Schreckensmär ihre Schocks eher mit der Konventionalität hinreichened bekannter Genretitel wie "Freitag der 13." oder "Prom Night". Das mag mit dem Zeitdruck zusammenhängen, mit dem dieser Modern-Slasher in die Kinos gebracht wurde, um noch vom gegenwärtigen Trend zu profitieren. Binnen der Rekordzeit von 14 Monaten fand "Düstere Legenden" den Weg in die US-Kinos. Zunächst eine Idee des 22jährigen Filmhochschulabsolventen Silvio Horta, sicherte sich Phoenix Pictures die Rechte und realisierte das Projekt für moderate 13 Mio. Dollar. Horta verfaßte das Drehbuch, spickte es augenzwinkernd mit unendlich vielen falschen Fährten und überließ die klassische Metzelmär dem 26jährigen Australier Jamie Blanks, der die Zehn-kleine-Negerlein-Variante handwerklich solide mit sichtlicher Liebe zum Genre umsetzte.

Das anfängliche Opfer - eine Ehre, die in "Scream" von Drew Barrymore und im Sequel von Jada Pinkett übernommen wurde - wird hier von Natalie Woods Tochter Natasha Gregson Wagner aus "Lost Highway" dargestellt. Sie fällt einem Axtmörder, der sich auf dem Rücksitz ihres Wagens versteckt hält, kopfüber in die Hände. Klingt irgendwie bekannt? So soll es auch sein, denn der irre Killer, der in Folge sein blutiges Unwesen auf dem Gelände der fiktiven Pendleton-Universität treibt, führt seine Morde nach dem Vorbild bekannter urbaner Legenden aus. Da findet die bekannte Geschichte vom Pochen auf dem Dach des geparkten Autos, das von dem aufgeknüpften Freund des im Inneren sitzenden Mädchens herrührt, ihre grausige Umsetzung. Eine modernisierte Variation vom Killer, der anruft und sich bereits im Haus befindet, wird von den Filmemachern ebenso dnakbar aufgegriffen wie die Geschichte vom Fernsehstar, dessen Magen nach einer Diät aus Brausepulver und Pepsi implodiert sein soll.

Die zentralen Figuren in diesem Netz moderner Volksmythen sind Alicia Witt (aus der TV-Serie "Cybill") als linkische Heldin, Rebecca Gayheart ("Scream 2") als ihre beste Freundin und Jared Leto als schnuckeliger Studentenzeitungsreporter Paul. Robert Englund, Mr. Freddy Krueger persönlich, mimt einen undurchsichtigen Professor, und Joshua Jackson aus der neuen Teenkultserie "Dawson Creek" absolviert sein Ableben stilvoll zu den Titelklängen seiner TV-Serie. Logik und rationales Verhalten fegen die Filmemacher bei ihrer Zelebrierung des relativ unblutigen Suspensespaßes lustvoll beiseite: Hier zählen die Schocks - und von denen hat "Düstere Legenden" mehr als genug. ara.

Düstere Legenden

Pendelton College, New England. Der Jahrestag des brutalen Serienkiller-Massakers in der Stanley Hall der Traditions-Uni soll mit einer makaberen Party gefeiert werden. Doch die düstere Legende, die vor 25 Jahren mit der Klinge eines irren Mörders geschaffen wurde, streckt ihre Krallen in die Gegenwart. Ein Psychopath geht um und mordet scheinbar wahllos. Schulleitung und Studenten sind hilflos und entsetzt. Doch Natalie und ihre Freunde Parker, Brenda, Sasha, Damon und Paul wollen nicht wie die Kaninchen vor der Schlange erstarren. Viel können sie gegen das Morden nicht ausrichten. Und sie können sich gegenseitig nicht trauen ...

Kurzbewertung:
Der Mega-Schocker in bester Tradition von "Scream" und "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast", atemberaubend spannend und mörderisch gut. Mit Jared Leto (Switchback - Gnadenlose Flucht), Alicia Witt (Mr. Holland"s Opus), Rebecca Gayheart (Nix zu verlieren), Joshua Jackson (Der Musterschüler), John Neville (Das Fünfte Element), Robert Englund (Freddy Krüger aus "Nightmare On Elm Street") und Brad Dourif (Alien - Die Wiedergeburt).

Quelle: Sony Pictures

Regiekommentar
Making of
BD-Live
Trailer

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Jared Leto   als Paul
  Alicia Witt   als Natalie
  Rebecca Gayheart   als Brenda
  Michael Rosenbaum   als Parker
  Loretta Devine   als Reese
  Joshua Jackson   als Damon
  Tara Reid   als Sasha
  John Neville   als Dean Adams
  Robert Englund   als Professor Wexler
  Natasha Gregson Wagner   als Michelle Mancini
  Danielle Harris   als Tosh
 
Regie:  Jamie Blanks  
Buch:  Silvio Horta  
Musik:  Christopher Young  
Kamera:  James Chressanthis  
Produzent:  Neal H. Moritz  
  Gina Matthews  
  Michael McDonnell  
 

Fassungen

 

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Features

 

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Jared Leto

Amerikanischer Schauspieler und Rockmusiker, der durch mutige intelligente Rollenwahl, gutes Aussehen, ein breites Spektrum extremer Charaktere und...

 

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