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Leihvideo
Erhältlich seit:
07.12.2007
Originaltitel: Azuloscurocasinegro
Spanien 2006
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 12
Quim Gutiérrez
Marta Etura
Raúl Arévalo
Regie: Daniel Sánchez Arévalo
good!movies

Zwischen Melancholie und Leichtigkeit porträtiert dieser Film Großstadtmenschen mit ihren inneren Sehnsüchten und alltäglichen Verunsicherungen. In einem schwierigen Prozess lernen sie, die eigenen Grenzen zu akzeptieren.
"Dunkelblau fast Schwarz" ist das Objekt der Begierde, ein Anzug, mit dem sich der junge Jorge auf Jobsuche in den höheren Etagen begeben möchte und beschreibt auch einen Seelenzustand. Da er sich am Schlaganfall seines Vaters schuldig fühlt, pflegt der Betriebswirtschaftsstudent ihn und übernimmt dessen Hauswartstelle. Nach Jahren der Duldsamkeit wehrt er sich gegen das Ende der Träume, möchte dazugehören zu den Angestellten in ihren gläsernen Büros und ein selbstbestimmtes Leben führen. In dieser Krise macht ihm sein aus der Haft entlassener Bruder ein unmoralisches Angebot, er soll seine Knastgefährtin schwängern, da er selbst zeugungsunfähig ist. Erst plagen den Überraschten Zweifel, aber den Reizen der inhaftierten hübschen Frau, mit der ihn bald mehr als nur eine Seelenfreundschaft verbindet, kann er nicht widerstehen. Durch sie lernt er, sich nicht immer für alles verantwortlich zu fühlen und seine Wünsche durchzusetzen.
Der erste lange Spielfilm von Daniel Sánchez Arévalo verknüpft verschiedene Schicksale und Handlungsstränge - da kann sich Jorge nicht so recht entscheiden zwischen einer sozial besser gestellten Freundin, die die alte Beziehung wieder aufblühen lassen möchte und der verführerischen Gefängnisinsassin, muss sich mit seinem Bruder auseinandersetzen, der sich das Erbe unter den Nagel reißen will, entpuppt sich der beste Freund als latent homosexuell und schickt dem eigenen Vater Erpresserbriefe, weil der sich mit einem Masseur einlässt, was der Filius vom Nachbardach per Fernglas beobachtet. Alle Personen hängen emotional in den Seilen, sind Getriebene und für den Regisseur metaphorisch jenseits einer Glasscheibe gefangen, die sie von ihren Träumen trennt, in die sie hineinrennen und sich wehtun, ein psychologischer Prozess, der sie irgendwann zum Aufwachen bringt und die Unmöglichkeit von verlässlichem Glück schmerzhaft erkennen lässt. mk.
| Darsteller: | Quim Gutiérrez | als Jorge | |
|---|---|---|---|
| Marta Etura | als Paula | ||
| Raúl Arévalo | als Israel | ||
| Antonio de la Torre | als Antonio | ||
| Héctor Colomé | als Andres | ||
| Eva Pallares | als Natalia | ||
| Manuel Moron | als Fernando | ||
| Ana Wagener | als Ana | ||
| Roberto Enriquez | als Roberto | ||
| Regie: | Daniel Sánchez Arévalo | ||
| Buch: | Daniel Sánchez Arévalo | ||
| Musik: | Pascal Gaigne | ||
| Kamera: | Juan Carlos Gómez | ||
| Produzent: | José Antonio Félez | ||
dunkelblaufastschwarz in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Spanisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Trailer
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