DVD Leihvideo

dunkelblaufastschwarz

Stimmungsvolles, mit drei Goyas ausgezeichnetes Familiendrama.


dunkelblaufastschwarz

Leihvideo

Erhältlich seit:
07.12.2007

Originaltitel: Azuloscurocasinegro

Drama/ Komödie

Spanien 2006
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 12

Quim Gutiérrez
Marta Etura
Raúl Arévalo

Regie: Daniel Sánchez Arévalo
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Stimmungsvolles, mit drei Goyas ausgezeichnetes Familiendrama.

Jorge pflegt seinen kranken Vater (Foto: Arsenal) Großansicht

Jorge pflegt seinen kranken Vater (Foto: Arsenal)

Da er sich am Schlaganfall seines Vaters schuldig fühlt, pflegt der Betriebswirtschaftsstudent Jorge (Quim Gutierrez) ihn und übernimmt dessen Hausmeisterstelle. Nach Jahren der Duldsamkeit wehrt er sich gegen das Ende der Träume, möchte dazugehören zu den Angestellten in ihren gläsernen Büros und ein selbstbestimmtes Leben führen.

In dieser Krise macht ihm sein inhaftierter Bruder Antonio (Antonio de la Torre) ein unmoralisches Angebot: Er soll seine Knastgefährtin schwängern, da Antonio selbst zeugungsunfähig ist. Erst plagen Jorge Zweifel, aber den Reizen der inhaftierten hübschen Paula (Marta Etura), mit der ihn bald mehr als nur eine Seelenfreundschaft verbindet, kann er nicht widerstehen.

Paula will von Antonio ein Kind (Foto: Arsenal) Großansicht

Paula will von Antonio ein Kind (Foto: Arsenal)

Ausgezeichnetes Debüt

Der stimmungsvolle Debütfilm kam in seiner Heimat Spanien hervorragend an und wurde gleich mit drei spanischen Filmpreisen, den Goyas, für den besten Nachwuchsregisseur, den besten Neben- und den besten Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Schöner Arthouse-Film.

dunkelblaufastschwarz

Zwischen Melancholie und Leichtigkeit porträtiert dieser Film Großstadtmenschen mit ihren inneren Sehnsüchten und alltäglichen Verunsicherungen. In einem schwierigen Prozess lernen sie, die eigenen Grenzen zu akzeptieren.

"Dunkelblau fast Schwarz" ist das Objekt der Begierde, ein Anzug, mit dem sich der junge Jorge auf Jobsuche in den höheren Etagen begeben möchte und beschreibt auch einen Seelenzustand. Da er sich am Schlaganfall seines Vaters schuldig fühlt, pflegt der Betriebswirtschaftsstudent ihn und übernimmt dessen Hauswartstelle. Nach Jahren der Duldsamkeit wehrt er sich gegen das Ende der Träume, möchte dazugehören zu den Angestellten in ihren gläsernen Büros und ein selbstbestimmtes Leben führen. In dieser Krise macht ihm sein aus der Haft entlassener Bruder ein unmoralisches Angebot, er soll seine Knastgefährtin schwängern, da er selbst zeugungsunfähig ist. Erst plagen den Überraschten Zweifel, aber den Reizen der inhaftierten hübschen Frau, mit der ihn bald mehr als nur eine Seelenfreundschaft verbindet, kann er nicht widerstehen. Durch sie lernt er, sich nicht immer für alles verantwortlich zu fühlen und seine Wünsche durchzusetzen.

Der erste lange Spielfilm von Daniel Sánchez Arévalo verknüpft verschiedene Schicksale und Handlungsstränge - da kann sich Jorge nicht so recht entscheiden zwischen einer sozial besser gestellten Freundin, die die alte Beziehung wieder aufblühen lassen möchte und der verführerischen Gefängnisinsassin, muss sich mit seinem Bruder auseinandersetzen, der sich das Erbe unter den Nagel reißen will, entpuppt sich der beste Freund als latent homosexuell und schickt dem eigenen Vater Erpresserbriefe, weil der sich mit einem Masseur einlässt, was der Filius vom Nachbardach per Fernglas beobachtet. Alle Personen hängen emotional in den Seilen, sind Getriebene und für den Regisseur metaphorisch jenseits einer Glasscheibe gefangen, die sie von ihren Träumen trennt, in die sie hineinrennen und sich wehtun, ein psychologischer Prozess, der sie irgendwann zum Aufwachen bringt und die Unmöglichkeit von verlässlichem Glück schmerzhaft erkennen lässt. mk.

Darsteller:  Quim Gutiérrez   als Jorge
  Marta Etura   als Paula
  Raúl Arévalo   als Israel
  Antonio de la Torre   als Antonio
  Héctor Colomé   als Andres
  Eva Pallares   als Natalia
  Manuel Moron   als Fernando
  Ana Wagener   als Ana
  Roberto Enriquez   als Roberto
 
Regie:  Daniel Sánchez Arévalo  
Buch:  Daniel Sánchez Arévalo  
Musik:  Pascal Gaigne  
Kamera:  Juan Carlos Gómez  
Produzent:  José Antonio Félez  
 

dunkelblaufastschwarz in der Fotoshow

 

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