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E-Mail für Dich

Romantische Komödie nach dem "Schlaflos in Seattle"-Erfolgskonzept mit Tom Hanks und Meg Ryan.


E-Mail für Dich

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Erhältlich seit:
18.02.2011

Originaltitel: You've Got Mail

Komödie

USA 1998
FSK: ab 6

Tom Hanks
Meg Ryan
Parker Posey

Regie: Nora Ephron
Warner Home Video Germany

Bild 1 von 15

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E-Mail für Dich

Die Kinderbuchladenbesitzerin Kathleen Kelly sieht ihre Existenz bedroht, als auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Filiale einer Tiefpreis-Buchladenkette ihre Pforten öffnet. Überwacht wird der Literatur-Supermarkt vom Magnatensohn Joe Fox. Als sich die beiden erstmals treffen, funkt es zwar auf Anhieb, doch Kathleen erkennt in Joe alsbald erbost ihren größten Widersacher. Da ahnt das Duo jedoch noch nicht, daß es sich längst via Internet-Chatroom ineinander verliebt hat...

Fünf Jahre nach "Schlaflos in Seattle" bringt Nora Ephron das Kunststück fertig, Meg Ryan und Tom Hanks - ein Traumpaar der neunziger Jahre - erneut vor der Kamera zu vereinen und für ihren romantischen Komödien-Hit zu Höchstleistungen anzuspornen. Die humorvolle wie sentimentale Love Story mit Hindernissen ist eine - dank moderner Computer-Technik - erfrischend zeitgemäße Adaption des legendären Lubitsch-Klassikers "Rendezvous nach Ladenschluß". Paradebeispiel für leichte Unterhaltung mit Top-Kinoeinspielergebnissen.

E-Mail für Dich

Fünf Jahre nach "Schlaflos in Seattle" schickt Nora Ephron Tom Hanks und Meg Ryan erneut auf einen ebenso humorvollen wie sentimentalen Hindernisparcours, an dessen Ziel nach allerhand Umwegen die große Liebe steht. Basierend auf dem Theaterstück "Parfumerie" und Ernst Lubitschs Verfilmung "Rendezvous nach Ladenschluß" mit James Stewart, dürfen sich die beiden Publikumslieblinge diesmal schon früh kennenlernen - allerdings als Gegenspieler, die nicht ahnen, daß sie sich bereits seit längerem gegenseitig anonym verliebte Briefe im Internet schicken. Ein höchst lecker geschnürtes Weihnachtspäckchen, das in Deutschland auch lange nach den Feiertagen gerne von einem großen Publikum ausgepackt werden dürfte.

Nicht von ungefähr beginnt "E-Mail für Dich" zur Titelsequenz am Empire State Building mit einem virtuellen Flug über die Dächer von Manhattan. An eben jenem Wolkenkratzer standen sich Tom Hanks und Meg Ryan in "Schlaflos in Seattle" nach langem Telefonwerben erstmals gegenüber und durften einander in die Arme schließen. Das Schlußbild von Nora Ephrons neuem Romantical - diesmal allerdings im Central Park - ist nahezu identisch. Und auch sonst ist diese zuckersüße Schwärmerei mit all den Zutaten gebacken, die bereits vor fünf Jahren ein Millionenpublikum zu Tränen rührte. So ist es denn auch keine Frage, daß sich die beiden am Ende aller Widrigkeiten zum Trotz kriegen. Es ist das Wie, das die Spannung aufrechterhält: Erneut wirft Ephron den Liebenden beim funkensprühenden Kampf der Geschlechter allerhand Knüppel zwischen die Beine und hat Spaß daran zuzusehen, wie sie sich von ihnen befreien.

Leicht wird es Kathleen Kelly und Joe Fox jedenfalls nicht gemacht: Sie ist eine bezaubernde Kinderbuchladenbesitzerin, die ihre Existenz unvermittelt von der Gigantofiliale eines Buchladenkonzerns bedroht sieht, der auf der anderen Straßenseite seine Pforten öffnet. Er ist ein lakonischer Magnatensohn, der die Eröffnung besagten Literatur-Supermarktes überwacht. Als sich die beiden erstmals treffen (nachdem sie einander in den Straßen New Yorks stets haarscharf verfehlten), ist es Sympathie auf den ersten Blick, doch als Kathleen in Joe ihren größten Widersacher erkennt, sind die Screwball-Gefechte vorprogrammiert. Beide wissen nicht, daß sie sich längst ineinander verliebt haben - via eines Chatrooms im Internet, in dem sie einander bei ihren Scharmützeln im wahren Leben anonym per E-Mail mit guten Ratschlägen zur Seite stehen.

Daß die bekanntermaßen blendende Chemie zwischen den Stars mit zunehmender Dauer des Films den recht brisanten Kapitalismus-Konflikt zwischen Konzern und Tante-Emma-Laden vollends verdrängt (der Film läßt keinen Zweifel daran, auf welcher Seite die Filmemacher stehen - das Kapital gewinnt trotzdem), macht nichts aus, wenn man zwei Sympathieträger dabei beobachten darf, wie sie sich so liebenswert wie nur möglich geben. Blendend nutzt Nora Ephron die komischen Möglichkeiten der ausgedehnten E-Mail-Sequenzen, die mit expressivem Mienenspiel und humorigen Off-Kommentaren zudem einen wunderbaren Blick ins Innenleben der Protagonisten ermöglichen. Schlechter als Apple Computer schneidet die exquisite Nebendarstellerriege (immerhin mit Steve Zahn, Parker Posey, Greg Kinnear und Dave Chappelle) ab, auf die nur wenige der bisweilen herrlichen Ephron-Bonmots entfallen. Dem Publikum kann's egal sein: "E-Mail für Dich" ist Feel-Good-Kino, wie es nirgends besser gemacht wird als in Hollywood, und spendet die nötige Wärme, um den kalten Februar zu überstehen. ts.

Darsteller:  Tom Hanks   als Joe Fox
  Meg Ryan   als Kathleen Kelly
  Parker Posey   als Patricia Eden
  Greg Kinnear   als Frank Navasky
  Jean Stapleton   als Birdie
  Steve Zahn   als George Pappas
  David Chappelle   als Kevin Scanlon
  Dabney Coleman   als Nelson Fox
  John Randolph   als Schuyler Fox
  Heather Burns   als Christina
 
Regie:  Nora Ephron  
Buch:  Nora Ephron  
  Delia Ephron  
Musik:  George Fenton  
Kamera:  John W. Lindley  
Produzent:  Nora Ephron  
  Lauren Shuler-Donner  

E-Mail vereint Tom und Meg

Ein kleiner Briefumschlag leuchtet auf dem Bildschirm und zeigt an, dass neue Post da ist.

Tom Hanks schreibt Meg Ryan gerne E-Mails (Foto: Warner) Großansicht

Tom Hanks schreibt Meg Ryan gerne E-Mails (Foto: Warner)

Meg Ryan und Tom Hanks entdeckten am 18. Dezember 1998 in "E-Mail für Dich" die Vorzüge des Internets und fanden trotz beruflicher Differenzen am Ende zueinander. Bei der US-Premiere ließ sich das Publikum gerne in vorweihnachtlich-romantische Stimmung versetzen, obwohl die Story doch sehr vorhersehbar war: Er machte als Teil eines großen Buchkonzerns den kleinen Läden, wie sie einen führt, die Kunden abspenstig. Doch bei den Begegnungen im Web wusste keiner von der wahren Identität des anderen...

Nach "Joe gegen den Vulkan" und "Schlaflos in Seattle" sorgte das sympathische Traumpaar bereits zum dritten Mal auf der Leinwand für Herzschmerz und ein Happy End. Seitdem kam es zu keiner weiteren Begegnung mehr - bisher jedenfalls...

 

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