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Eagle Eye - Außer Kontrolle

High-Concept-Thriller mit den Nachwuchsstars Shia LaBeouf und Michelle Monaghan.


Eagle Eye - Außer Kontrolle

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Erhältlich seit:
12.03.2009

Originaltitel: Eagle Eye

Thriller/ Action

USA 2008
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 12

Shia LaBeouf
Rosario Dawson
Michelle Monaghan

Regie: D.J. Caruso
Paramount Home Entertainment

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Edel-Thriller mit den Nachwuchsstars Shia LaBeouf und Michelle Monaghan.

Zwei fremde Menschen stecken im selben Schlamassel (Foto: Universal) Großansicht

Zwei fremde Menschen stecken im selben Schlamassel (Foto: Universal)

Die jungen Amerikaner Jerry (Shia LaBeouf) und Rachel (Michelle Monaghan) sind einander völlig fremd. Doch ihre Schicksale sind miteinander verknüpft. Sein Zwillingsbruder und ihr Kind verschwinden spurlos, und plötzlich befinden sie sich gezwungenermaßen mitten in einem Terroristen-Netzwerk, das die Ermordung eines prominenten Politikers vorbereitet. Ihre einzige Chance heil aus der Sache herauszukommen: gute Mine zum bösen Spiel zu machen, während sie die Hintergründe aufdecken wollen.

D.J. Caruso, erfahren in spannenden Genrestücken im Fernsehen ("The Shield") und im Kino ("Taking Lives"), arbeitet erneut mit seinem "Disturbia"-Star Shia LaBeouf zusammen.

Das Leben von Jerry und Rachel schwebt in Gefahr (Foto: Universal) Großansicht

Das Leben von Jerry und Rachel schwebt in Gefahr (Foto: Universal)

Atemlos mit Potenzial

Hier setzt er Indiana Jones jr. und Michelle Monaghan ("Mission: Impossible III") in einer atemlosen Terroristenjagd ein. Eine Kombination mit Hitpotenzial, die auf einer Drehbuchidee von Steven Spielberg beruht.

Eagle Eye - Außer Kontrolle

Big Brother is watching - mit George Orwells Vision von der totalitären Überwachung als Prämisse gelingt DJ Caruso ein adrenalintreibender, düsterer Verschwörungsthriller.

Bereits vor zwölf Jahren hatte Steven Spielberg die Idee zu "Eagle Eye - Außer Kontrolle". Als es nun darum ging, das Projekt zu realisieren, übertrug der Meister die Regie DJ Caruso und zeichnet selbst "nur" noch als ausführender Produzent verantwortlich. Die beiden kennen sich von "Disturbia", sie haben da schon erfolgreich kooperiert, mit Shia LaBeouf als Star, der auch hier die Hauptrolle spielt.

Als Jerry Shaw, Angestellter eines Copy-Shops, führt er ein typisches Junggesellendasein, bis er eines Tages die Nachricht vom Tod seines Zwillingsbruders erhält. Kaum von der Beerdigung zurück, gerät sein Leben aus den Fugen. Jerrys Kontostand beläuft sich plötzlich auf 750.000 Dollar und sein Apartment gleicht einem Waffenlager. Das Telefon klingelt und eine weibliche Stimme warnt: "Das FBI wird in 30 Sekunden in ihrer Wohnung sein. Sie müssen verschwinden" Jerry weiß nicht, was er von dem Anruf halten soll. Er fragt nach. Da fliegt schon die Haustür aus den Angeln. Die atemlose Nonstop-Hatz beginnt.

Der Jedermann, der aus seinem Trott gerissen wird und, um die eigene Haut zu retten, über sich hinauswächst, das kennt man von Alfred Hitchcock und dessen Lieblingshelden Cary Grant. Der tat sich einst mit Eva Marie Saint gegen den "unsichtbaren Dritten" zusammen, derweil Jerry hier von der alleinerziehenden Rachel (Michelle Monaghan) Schützenhilfe bekommt. Auch sie wird von der Telefonstimme wie eine Marionette gelenkt, soll gemeinsam mit Shaw ein Attentat durchführen, sonst wird, so die Drohung der Unbekannten, ihr achtjähriger Sohn sterben.

Über die Plausibilität des von einem Autoren-Quartett verfassten, arg konstruierten Drehbuchs zu räsonieren, ist müßig, Fakt bleibt die omnipräsente Überwachung des modernen Menschen und dessen daraus resultierendes Gefühl der Ohnmacht vor der Bedrohung durch einen unbekannten Gegner. Von dieser Vorgabe ausgehend, entfaltet sich ein spannender Hightech-Thriller, den Caruso mit einem stimmigen 70er-Jahre "Drei Tage des Condor"-Look versieht.

Der Rest ist Kinetik pur - präsentiert mit den modernsten Mitteln des zeitgenössischen Kinos. Ein absolutes Highlight dabei die Verfolgungsjagd am Flughafen, bei der Jerry und Rachel von den Agenten Morgan (Billy Bob Thornton) und Perez (Rosario Dawson) gejagt werden. Über das ausgefeilte DHL-Paketfördersystem geht es da, hinein ins labyrinthische Innenleben des Airports. Wie auf einer Achterbahn fühlt man sich, zieht mit den Protagonisten den Kopf ein und verliert bei den abrupten Richtungswechseln fast die Orientierung - eine Meisterleistung in Sachen Schnitt (Jim Page) und Kamera (Dariusz Wolski). Die wenigen Momente der Ruhe gehören LaBeouf, der den liebenswerten Loser mit lässiger Nonchalance gibt, während Monaghan wenig Raum zur Entfaltung bekommt und Thornton als verbissener Häscher hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Fazit: Packende, temporeiche Action und düstere Paranoia ganz in der Tradition von "Zeuge einer Verschwörung" und "Der Staatsfeind Nr. 1". geh.

Darsteller:  Shia LaBeouf   als Jerry Shaw
  Rosario Dawson   als Zoe Perez
  Michelle Monaghan   als Rachel Holloman
  Billy Bob Thornton   als Agent Thomas Morgan
  Anthony Mackie   als Major William Bowman
  Ethan Embry   als Agent Toby Grant
  Anthony Aziz   als Ranim Khalid
  Cameron Boyce   als Sam Holloman
  Lynn Cohen   als Mrs. Wierzbowski
  Bill Smitrovich   als Admiral Thompson
 
Regie:  D.J. Caruso  
Buch:  John Glenn  
  Dan McDermott  
  Travis Wright  
  Hillary Seitz  
Musik:  Brian Tyler  
Kamera:  Dariusz Wolski  
Produzent:  Pat Crowley  
  Alex Kurtzman  
  Roberto Orci  

Chris Pine bringt Blüten in Umlauf

Wenn D.J. Caruso den Zuschlag für die Verfilmung von "The Art Of Making Money" bekommt, möchte er "Star Trek"-Kapitän Chris Pine als Geldfälscher ins Rennen schicken.

Verdingt sich als Geldfälscher seinen Lebensunterhalt: Chris Pine (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Verdingt sich als Geldfälscher seinen Lebensunterhalt: Chris Pine (Foto: Kurt Krieger)

Ein kleiner Artikel und seine Auswirkungen. 2005 veröffentlichte Autor Jason Kersten in der amerikanischen Ausgabe des Rolling Stone Magazins einen Artikel über die Kunst des Geldfälschens und einem Meister seines Fachs. Aus dem Bericht schuf der Reporter das Buch "The Art of Making Money: The Story of a Master Counterfeiter". Das Filmstudio Paramount Pictures sicherte sich die Filmrechte. Momentan laufen die Verhandlungen mit diversen Darstellern und Filmemachern.

So soll Top-Regisseur D.J. Caruso ("Eagle Eye - Außer Kontrolle") die Regie übernehmen und der frischgebackene "Star Trek"-Kapitän Chris Pine die Hauptrolle im Spielfilm "The Art Of Making Money".

Chris Pine entdeckt die Kunst des Geldfälschens

Das Werk handelt von einem Chicagoer Kleinganoven, der unter dem Pseudonym Art Williams zum Meistergeldfälscher aufstieg. Sollte Chris Pine den Zuschlag bekommen, würde er die Kommandobrücke der Enterprise gegen den Platz hinter einer Druckmaschine eintauschen. Der Drehstart ist für Anfang 2010 vorgesehen.

 

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