DVD Kaufvideo

East Is East

Wunderbar wahre, warmherzige und witzige Geschichte um den Generations- und Kulturkonflikt in einer pakistanisch-britischen Familie.


East Is East

Kaufvideo

Erhältlich seit:
22.10.2010

Komödie/ Drama

Großbritannien 1999
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6

Om Puri
Linda Bassett
Jordan Routledge

Regie: Damien O'Donnell
Universum Film

Bild 1 von 3

Filmbewertung


(1 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
East Is East

Salford, Nordengland 1971. George Khan ist stolzer Besitzer eines Fish'n'Chips-Ladens und ebenso stolzer Pakistani. Seine sieben Kinder nennen ihn "Dschingis", was durchaus nicht immer liebevoll gemeint ist. Denn Despot George versucht mit strenger Hand, seine Nachkommen zu guten Moslems zu erziehen. Meistens werden seine Züchtigungsversuche jedoch schon im Ansatz von seiner englischen Frau Ella zunichte gemacht. Sie hat bei aller Liebe zu ihrem Mann nämlich schon erkannt, dass die Moderne nicht mehr aufzuhalten ist...

Die Geschichte eines subversiven Familienkriegs, der von Armut, Intoleranz und Isolation bestimmt ist, wird vom irischen Spielfilm-Debütanten Damien O'Donnell nie aus klagender, oft aber humorvoller Perspektive erzählt. Mit dem indischen Star Om Puri ("Gandhi") als Patriarch brillant besetzt, besticht diese dramatische Komödie durch die stimmige Ausstattung, genaue Charakterzeichnungen sowie präzise ausgearbeitete Dialoge. Ein wohltuend ernster Gegenentwurf zu den populären, aber flachen US-Generationskonfliktskomödien.

East Is East

Zwei Debütanten schlossen sich zusammen: der pakistanische Autor Ayub Khan Din und der englische Regisseur Damien O'Donnell. Das Resultat ist ein liebevoll-ironischer Blick in eine britisch-pakistanische Großfamilie, in der die gegensätzlichen Kulturen kollidieren und das pure Chaos herrscht.

Das Duo Ayub Khan Din und Damien O'Donnell tritt in die Fußstapfen von Hanif Kureishi, Drehbuchautor von Stephen Frears "Mein wunderbarer Waschsalon" und "Sammy und Rosie tun es" und Udayan Prasad, der mit "My Son the Fanatic" eine ähnliche Thematik verfilmte. Ihr flotter Film beruht auf dem gleichnamigen, erfolgreichen Bühnenstück, in dem Ayub Khan Din Erinnerungen aus seiner Kindheit einfließen ließ. Die Handlung spielt in den frühen Siebzigern: Da arbeitet sich George Khan in seiner Fish'n'Chips-Bude ab, um seiner Familie etwas bieten zu können. Aber Undank ist der Welten Lohn. Die sieben Kids (sechs Brüder und eine Schwester) nennen ihn abfällig Dschingis, haben nur wenig mit pakistanischer Tradition am Hut, futtern hinter seinem Rücken genussvoll Würstchen und Speck, können sich nichts Langweiligeres vorstellen, als die Koran-Schule zu besuchen und parlieren mit breitem Manchester-Akzent. Am liebsten möchten sie Engländer sein. So wie ihre resolute Mutter, die sie vor dem jähzornigen Pater Familias schützt, der hilflos mit ansehen muß, wie der Nachwuchs seinem Einfluß entgleitet - die Tochter hängt den Sari an den Nagel und spielt wie ein Junge Fußball, ein Sohn macht als Schürzenjäger des Viertels von sich reden, der andere ist noch nicht mal beschnitten und - welche Schande - zwei Sprößlinge lehnen die arrangierte Heirat ab. Der Älteste, ein schwuler Hutmacher, ist für den Vater gestorben, sein Name darf nicht einmal erwähnt werden. Die heitere Multi-Kulti-Komödie steuert ihrem Höhepunkt zu, wenn die möglichen Schwiegereltern vor Entsetzen über das ungebührliche Verhalten der Youngsters das Weite suchen. Bevor die atypische Familie auseinanderbricht, packt Muttern die Sache an... Zwischen Schlaghose und Schlagabtausch zeichnet der Dubliner 0'Donnell wie die heile Welt um den pakistanischen Despoten zusammenbricht, Menschen sich den Kopf an Mauern aus Vorurteilen blutig schlagen und Kinder gegen ihre Eltern rebellieren. Ohne Rücksicht auf p.c. inszeniert er den Kultur-Clash mit Sinn für Situationskomik, aber auch mit Verständnis für traditionelle Werte. "East Is East" gehört zu der Kategorie englischer Filme, die die Seele wärmen und durch ein exzellentes Ensemble (hier vor allem Om Puri als Patriarch und Linda Bassett als kämpfendes Muttertier in Paraderollen) überzeugt. Bei einem Programm- und Großstadtpublikum sollte der Film laufen wie die Feuerwehr. Allerdings möglichst mit Untertiteln, um den rauhen Charme der Originalsprache zu bewahren. mk.

East Is East

In jeder Großfamilie geht es turbulent zu, doch bei den Khans ist alles noch ein wenig chaotischer. Denn täglich prallen unter ihrem Dach zwei Weltanschauungen aufeinander. Wie ein Patriach wacht das pakistanische Familienoberhaupt George "Dschingis" Khan über seine sieben Kinder und will sie zu guten Moslems erziehen. Doch die haben längst ihren eigenen Kopf und fühlen sich als Engländer, wie ihre bodenständige Mutter. Zwischen Moderne und Tradition, Schlaghosen und arrangierten Eheschließungen proben die Kids den Aufstand gegen ihren Dad...

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Om Puri   als George Khan
  Linda Bassett   als Ella Khan
  Jordan Routledge   als Sajid Khan
  Archie Panjabi   als Meenah Khan
  Emil Marwa   als Maneer Khan
  Chris Bisson   als Saleem Khan
  Jimi Mistry   als Tariq Khan
  Raji James   als Abul Khan
  Ian Aspinall   als Nazir Khan
  Lesley Nicol   als Tante Annie
  Gary Damer   als Ernest
  John Bardon   als Mr. Moorhouse
  Emma Rydal   als Stella Moorhouse
  Ruth Jones  
 
Regie:  Damien O'Donnell  
Buch:  Ayub Khan - Din  
Musik:  Deborah Mollison  
Kamera:  Brian Tufano  
Produzent:  Leslee Udwin  
 

Fassungen

 

facebook

 

Features