Blu-ray Disc (Director's Cut) Leihvideo

Eat, Pray, Love

Dramedy um den Selbstfindungstrip einer Frau mit Stationen in Italien, Indien und Indonesien nach Bestsellervorlage. Mit einer starken Julia Roberts in der Hauptrolle.


Eat, Pray, Love (Director's Cut)

Leihvideo

Erhältlich seit:
27.01.2011

Drama/ Komödie

USA 2010
Laufzeit: 149 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Julia Roberts
James Franco
Richard Jenkins

Regie: Ryan Murphy
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Eat, Pray, Love (Director's Cut)

Liz Gilbert führt ein wohlgeordnetes Leben, hat einen Mann, ein schönes Haus und beruflichen Erfolg. Dennoch fühlt sie sich nicht glücklich. Als ihre Ehe schließlich zerbricht, entschließt sie sich zu einem Neuanfang und beginnt eine Weltreise - die letztendlich zu einer Reise zu sich selbst wird: In Italien erfährt sie kulinarischen Hochgenuss, in Indien lässt sie sich auf bewusstseinserweiternde Meditationserfahrungen ein und in Bali erfährt sie schließlich die Bedeutung wahrer Liebe.

Basierend auf einem sensationell erfolgreichen Bestseller inszeniert Regisseur Ryan Murphy, der in den USA als Macher der superangesagten Serie "Glee" Triumphe feiert, aber auch schon 2007 mit "Krass" Kinoerfahrungen sammelte, die einfache wie wahre Erkenntnis, dass es mehr als nur einen Weg gibt, sein Leben zu gestalten. Julia Roberts ("Erin Brockovich"), die selbst mit Begeisterung die Memoiren von Elizabeth Gilbert las, übernahm die Hauptrolle in diesem tragikomischen Werk, das auch in den Nebenrollen hervorragend besetzt ist.

Eat, Pray, Love (Director's Cut)

Frauenspezifische Filmadaption der gleichnamigen Bestseller-Memoiren, in der Julia Roberts eine frisch geschiedene Amerikanerin mimt, die eine Weltreise unternimmt, um zu sich selbst zu finden.

Essen. Beten. Lieben. Die Geschichte der jungen New Yorker Schriftstellerin Elizabeth Gilbert (sie lieferte bereits die Inspiration für das Barmiezen-Spektakel "Coyote Ugly" von 2000) über ihre Seelensezierung ist in drei klare Stationen aufgeteilt. Die Notwendigkeit für ihre selbst auferlegte innere Klausur ergibt sich aus der schmerzhaften Scheidung von ihrem Mann Stephen (Billy Crudup). Da sie sich aufgrund der nagenden Unzufriedenheit mit ihrem eigenen Leben von ihm trennt, wird sie von Schuldgefühlen und Depressionen befallen. Zunächst tröstet sie sich mit dem jüngeren Schauspieler David ("Spiderman"-Buddy/Bösewicht James Franco), doch auch die anfängliche romantische Euphorie dieser Beziehung mündet in die Suche nach mehr, die Suche nach ihrem eigenen Seelenkern. Den konnte sie bislang nicht finden, da sie stets von einer Beziehung zur anderen flatterte. Mit einem vagen Plan vor Augen begibt sich Liz zunächst für vier Monate nach Rom, wo sie ausgiebig kulinarischen Genüssen frönt, neue Freundschaften schließt und italienisch lernt. Weiter geht es nach Indien, wo sie vier Monate im Ashram von Davids Guru unterkommt. Sie meditiert unermüdlich, doch es sind ihre Bekanntschaften mit einem patenten Texaner und einem jungen indischen Mädchen, die sie aus ihrem Selbstmitleid reißen. Ihre Odyssee führt sie schließlich nach Indonesien, wo sie die Liebe ihres Lebens, den Brasilianer Felipe (der feurige Latin Lover Javier Bardem aus "Vicky Christina Barcelona") kennenlernt. Bevor sie sich endgültig für ihn entscheidet, wallen noch ein paar (innere) Komplikationen auf, doch dem (Frauen)Publikum wird ein Happy End mit einer romantischen Bootsfahrt in den Sonnenuntergang der ewigen Liebe nicht vorenthalten.

Aufgrund der Vorlage lässt sich eine gewisse Episodenhaftigkeit des Materials nicht vermeiden, doch Regisseur Ryan Murphy ist mit dieser Art von Struktur durch seine Arbeit an TV-Serien wie "Nip/Tuck" und "Glee" wohl bewandert. In Zusammenarbeit mit Jennifer Salt verfasste er das Drehbuch, das den Fokus fast ausschließlich auf die Protagonistin richtet. Selbstverständlich finden sich auch Szenen mit gefällig gefilmtem Lokalkolorit, die den Direktoren des Tourismusbüros des jeweiligen Landes die Herzen höher schlagen lassen wird. Doch getragen wird die Dramödie von Roberts, die sich nach wie vor als "Pretty Woman" erweist. Ihr Eintauchen in die verschiedenen Kulturen wird optisch mit passenden Kostümen und akustisch mit den den jeweiligen Regionen entstammender Musik hervorgehoben. Die Oscargewinnerin ("Erin Brockovich") hat keine Schwierigkeiten, die breit gestreute Gefühlsskala zu vermitteln und die Interaktionen sowohl mit ihren Lovern als auch ihren Freunden sind bewegend. Etwas zu überschwänglich ist hingegen die Filmlänge geraten, doch gerade etwas reifere Damen sollten sich davon nicht abschrecken lassen. ara.

Darsteller:  Julia Roberts   als Elizabeth Gilbert
  James Franco   als David Piccolo
  Richard Jenkins   als Richard from Texas
  Viola Davis   als Delia Shiraz
  Billy Crudup   als Steven
  Javier Bardem   als Felipe
  Stephanie Danielson   als Stewardess
  Arlene Tur   als Armenia
  Tuva Novotny  
  David Lyons  
  Lidia Biondi  
  James Schram  
  Christine Hakim   als Wayan
  Elena Arvigo   als Maria
  Alyxx Morgen   als Katherine Gilbert Murdoch
 
Regie:  Ryan Murphy  
Buch:  Ryan Murphy  
  Jennifer Salt  
Musik:  Dario Marianelli  
Kamera:  Robert Richardson  
Produzent:  Dede Gardner  
 

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