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Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt

Subtiler Gruselthriller über einen Familienvater, der von einer Toten kontaktiert wird.


Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt

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Erhältlich seit:
05.10.2000

Originaltitel: Stir of Echoes

Horror/ Thriller

USA 1999
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 16

Kevin Bacon
Kathryn Erbe
Illeana Douglas

Regie: David Koepp
Highlight Communications (Deutschland)

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Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt

Auf einer Party lässt sich Familienvater Tom aus Spaß hypnotisieren. Durch eine leichtsinnig platzierte posthypnotische Nachricht erhält er plötzlich Zugang zu anderen Dimensionen des Bewusstseins. Vor allem der Geist eines Mädchens, der keine Ruhe finden kann, nimmt immer wieder Kontakt zu Tom auf. Um selbst wieder ein normales Leben führen zu können, muss er schließlich einen brutalen Mord aufgeklärt und eine vergrabene Leiche gefunden haben. Doch der Killer, mit dessen blutrünstiger Tat alles begann, ist Tom bereits auf den Fersen.

Ein Schocker gegen den Trend, inszeniert von Hollywoods In-Autor David Koepp ("Mission: Impossible", "Jurassic Park"). Keine kreischenden Teenager, kein billiger Grusel, dafür aber psychologischer Horror, hypnotische Bilder und souveräne Schauspielerleistungen. Besonders überzeugend Hauptdarsteller Kevin Bacon, der die Gratwanderung zwischen (Alb-)Traum und Realität hervorragend meistert. Die Adaption eines Romans von Genre-Veteran Richard Matheson lebt von Spannung und Andeutungen, nicht von blutiger Deutlichkeit. Subtiler Grusel-Thriller.

Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt

Als Autor, Drehbuchdoktor und Bestsellerschleifer bei Big-Budget-Projekten wie "Jurassic Park" oder "Spiel auf Zeit" ist David Koepp ein Veteran von großen Gesten, Überzeichnungen und Deutlichkeiten. Als Regisseur aber setzt er nach seinem, bei uns nur auf Video erschienenen Psychothriller "The Trigger Effect" in seiner zweiten Inszenierung erneut auf subtileren, unter die Haut kriechenden Horror. Womit diese Weltpremiere auf dem 13. Fantasy Filmfest zu den mit Spannung erwarteten und diese auch bietenden Knüllern zählen sollte.

Basis für Koepps sehr atmosphärischen Grusler sind Richard Mathesons gleichnamiger Roman, aber auch Elemente aus "The Shining", "Poltergeist" und diversen Büchern von Peter Straub. Der fahle, keine Ruhe findende Geist eines jungen Mädchens sorgt für ständig präsenten, aber dezenten Schrecken, den Koepp perfekt etabliert. Zuerst sind es nur Bilder eines Babyfons und eines Jungen, der mit seinem imaginären Freund zu sprechen scheint. Dann, als sich sein Vater (glaubhaft aufgewühlt und doch nicht unkomisch: Kevin Bacon) aus Spaß hypnotisieren läßt und durch eine leichtsinnig plazierte posthypnotische Nachricht Zugang zu anderen Dimensionen des Bewußtseins erhält, materialisiert sich auch für ihn das Bild der Toten, die gefunden werden muß, um befreit zu werden. Die Identität des spukenden Mädchens ist schnell geklärt, während das Geheimnis seines Grabes und Todes erst im nicht ganz überzeugenden, sich in den Ereignissen überschlagenden Finale gelüftet wird. Steht die erste Hälfte von "Stir of Echoes" im Zeichen der Bewußtseinsöffnung, des Schocks über das zweite Gesicht, dominiert die zweite Hälfte der scheinbare Bewußtseinsverlust, der nicht ohne Humor beobachtete Abstieg in den Wahn, als Bacon in Abwesenheit seiner entnervten Frau (Kathryn Erbe) auf der Suche nach der Leiche sein Haus zerlegt. Obwohl dieser Geist nicht poltert, ist seine eisige, unheimliche Präsenz durch die Inszenierung ständig spürbar, ob nur flüsternde Stimmen durch das Haus ziehen, oder er sich in Bad und Keller plötzlich materialisiert. Auch wenn das mit sparsam eingesetzten Spezialeffekten präsentierte Übernatürliche am Ende dem Gewöhnlichen, Konventionellen weicht, überzeugt dieser Gruselthriller, der zur ersten Welle des wiederentdeckten Gespenstergenres ("Das Geisterschloß") zählt, durch seine Akzentuierung subtilen Schreckens. Und da paßt es gut, daß dieses Highlight beim gleichnamigen Verleih seine deutsche Heimat gefunden hat. kob.

Darsteller:  Kevin Bacon   als Tom Witzky
  Kathryn Erbe   als Maggie Witzky
  Illeana Douglas   als Lisa
  Liza Weil   als Debbie Kozac
  Kevin Dunn   als Frank McCarthy
  Conor O'Farrell   als Harry Damon
  Jennifer Morrison   als Samantha
  Zachary David Cope   als Jake Witzky
  Lisa Lewis   als Debbies Mutter
  Eddie Bo Smith jr.   als Neil the Cop
 
Regie:  David Koepp  
Buch:  David Koepp  
Musik:  James Newton Howard  
Kamera:  Fred Murphy  
Produzent:  Gavin Polone  
  Judy Hofflund  
 

Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt in der Fotoshow

 

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Features

 

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Kevin Bacon

Seine Fähigkeit, unsympathischen Charakteren freundliche Züge zu verleihen und faszinierende, von einer fixen Idee besessene Personen zu spielen...