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Erhältlich seit:
10.12.2010
Originaltitel: The Twilight Saga: Eclipse
Fantasy/ Lovestory
USA 2010
Laufzeit: 119 Min.
FSK: ab 12
Kristen Stewart
Robert Pattinson
Taylor Lautner
Regie: David Slade
Concorde Home Entertainment

Im dritten und bislang überzeugendsten Teil der "Twilight"-Saga wird der Trennungsschmerz des Vorgängers von purem Überlebenskampf abgelöst.
Obwohl es für Vampire keine Entwicklung gibt, ihre ganze endlose Existenz Stasis ist, zeigt sich Progression in Stephenie Meyers Franchise, das trotz tragischer Implikationen die coolen Blutsauger letztlich feiert. Das sehnsuchtsvolle Anschmachten und dekorative Leiden in emotionaler Verunsicherung - beides noch dominant in den Vorgängern - wird in "Eclipse - Biss zum Abendrot" weitgehend abgelöst von einem gereiften Beziehungsstadium, in dem wichtige Entscheidungen für die Zukunft längst getroffen sind. Dass Bella (Kristen Stewart) Vampirmelancholiker Edward (Robert Pattinson) den Vorzug gegenüber dem kernig-knackigen Jacob (Taylor Lautner) aus dem Werwolf-Clan geben wird, stellt der dritte Teil nicht wirklich in Frage. Auch wenn Jacob in seinem Werben um Bella nicht aufgeben will und sich mehrfach für sie und die träumende Fangemeinde zum Kuscheln anbietet - im flauschigen Wolfspelz oder mit unverstelltem Blick auf den gestählten Oberkörper. Wichtiger als die Entscheidung ist dem Film die Konsequenz. In Gesprächen Bellas mit ihrer Mutter, Vampirgirl Rosalie und auch Jacob wird angedeutet, dass es Enkel nie geben, Bella sich nie weiterentwickeln und damit die Essenz des Lebens nie wirklich erfahren kann. Mehrfach blendet "Eclipse - Biss zum Abendrot" zurück, zeigt, wie zwei der Cullen-Kids zu Vampiren wurden, ohne Bellas Entscheidungsfreiheit gehabt zu haben.
Auch wenn die Konzentration des Drehbuchs weiterhin auf dem romantischen Dreieck liegt, öffnet sich der Film mehr als seine Vorgänger auch anderen Figuren. Davon profitiert vor allem Jasper aus dem Cullen-Clan, der im Vorgänger noch Frauen attackierte, sich hier aber grundsätzlich als unerbittlicher Fighter präsentieren darf - wie der Film insgesamt auch. Regisseur David Slade, der nach seinem intensiven Debüt "Hard Candy" mit dem Vampirthriller "30 Days of Night" wohl das Ticket für "Twilight 3" löste, macht in seinen Kampf- und Actionszenen keine Gefangenen. Hart, effektiv und gnadenlos geführt ist sein Finalfight zwischen einer instabilen Koalition von Werwölfen und Vampiren gegen die neue Bedrohung junger Vampire, die eine alte Bekannte aus den ersten Teilen in die Schlacht schickt, um sich an Edward zu rächen. Ein Budget im 100 Millionen-Dollar-Bereich, das für ein Projekt dieser Popularität und Streuwirkung eigentlich zu erwarten wäre, hat Slade genauso wenig wie die Möglichkeit, das dramatische Potenzial des ganzen Figurenpersonals episch auszuloten. Aber die Balance zwischen Liebe, Kampf, Pathos und sogar Humor stimmt in dieser Fortsetzung, womit in einer Saga, die in ihrer Struktur letztlich ein ausgedehntes Vorspiel ist, nach dem Abendrot die Nacht ruhig kommen darf. kob.
Bellas Leben ist in Gefahr: Seattle wird von einer Reihe mysteriöser Mordfälle erschüttert, ein offensichtlich blutrünstiger Vampir sinnt auf Rache. Und seine Spuren führen zu Bella. Aber damit nicht genug: Sie muss sich inmitten all dieser Geschehnisse zwischen Edward und Jacob entscheiden - wohl wissend, dass damit der uralte Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen neu entfacht werden könnte. Bella ist mit der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens konfrontiert.
Quelle: Concorde
- 6-teiliges Making-of
- entfernte und erweiterte Szenen mit Audiokommentar von Regisseur David Slade
- Fotogalerie
- Spring zu deinen Lieblingsszenen
- Musikvideos
- Audiokommentar von Robert Pattinson und Kristen Stewart
- Audiokommentar von Stephenie Meyer und Produzent Wyck Godfrey
Quelle: Concorde
| Darsteller: | Kristen Stewart | als Bella Swan | |
|---|---|---|---|
| Robert Pattinson | als Edward Cullen | ||
| Taylor Lautner | als Jacob Black | ||
| Bryce Dallas Howard | als Victoria | ||
| Billy Burke | als Charlie Swan | ||
| Dakota Fanning | als Jane | ||
| Peter Facinelli | als Dr. Carlisle Cullen | ||
| Elizabeth Reaser | als Esme Cullen | ||
| Jackson Rathbone | als Jasper Hale | ||
| Kellan Lutz | als Emmett Cullen | ||
| Ashley Greene | als Alice Cullen | ||
| Nikki Reed | als Rosalie Hale | ||
| Anna Kendrick | als Jessica | ||
| Michael Welch | als Mike | ||
| Justin Chon | als Eric | ||
| Christian Serratos | als Angela | ||
| Xavier Samuel | als Riley | ||
| Sarah Clarke | als Renee | ||
| Regie: | David Slade | ||
| Buch: | Melissa Rosenberg | ||
| Musik: | Howard Shore | ||
| Kamera: | Javier Aguirresarobe | ||
| Produzent: | Wyck Godfrey | ||
| Karen Rosenfelt | |||
Eclipse - Biss zum Abendrot (2 Disc Fan Edition) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts 5.1, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,40/16:9
Extras: Making of, Entfallene und erweiterte Szenen, Audiokommentar, Szenenauswahl, Musikvideos
- 6-teiliges Making-of
- entfernte und erweiterte Szenen mit Audiokommentar von Regisseur David Slade
- Fotogalerie
- Spring zu deinen Lieblingsszenen
- Musikvideos
- Audiokommentar von Robert Pattinson und Kristen Stewart
- Audiokommentar von Stephenie Meyer und Produzent Wyck Godfrey
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