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Eclipse - Biss zum Abendrot

Dritter Teil der "Twilight"-Saga, in dem Bella und Vampirlover Edward ihre Zukunft planen, die ein Feind aus der Vergangenheit mit frischen Vampirkräften bedroht.


Eclipse - Biss zum Abendrot

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Erhältlich seit:
02.12.2010

Originaltitel: The Twilight Saga: Eclipse

Fantasy/ Lovestory

USA 2010
Laufzeit: 124 Min.
FSK: ab 12

Kristen Stewart
Robert Pattinson
Taylor Lautner

Regie: David Slade
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Eclipse - Biss zum Abendrot

Gerade als Bella Swan ihre Entscheidung getroffen hat, für ihre Liebe zu Vampir Edward das größte Opfer zu bringen, erreicht die uralte Feindschaft zwischen den Werwölfen und den Vampiren einen kritischen Punkt. Nicht nur, weil sich Werwolf Jacob unbeirrt als bessere, weil menschlichere romantische Alternative zu Edward anbietet, sondern weil Vampire und Werwölfe sich erstmals annähern und einen Pakt schließen müssen, um einen neuen Feind aufzuhalten, der Bella, Edward und das ganze Städtchen Forks bedroht.

Der dritte Teil von Stephenie Meyers Vampirsaga bietet mehr Dramatik und Action als die Vorgänger, konzentriert sich zwar weiterhin auf das von den Protagonisten gebildete romantische Dreieck, öffnet sich aber auch anderen Figuren stärker, als es die ersten beiden Teile taten. Regisseur David Slade schlägt in den Kampfszenen einen härteren Ton mit größerer Intensität an, hält aber die Balance mit den Zuschauererwartungen an Romantik und Gefühlstiefe. Einer der großen Kinohits des Jahres 2010.

Eclipse - Biss zum Abendrot

Im dritten und bislang überzeugendsten Teil der "Twilight"-Saga wird der Trennungsschmerz des Vorgängers von purem Überlebenskampf abgelöst.

Obwohl es für Vampire keine Entwicklung gibt, ihre ganze endlose Existenz Stasis ist, zeigt sich Progression in Stephenie Meyers Franchise, das trotz tragischer Implikationen die coolen Blutsauger letztlich feiert. Das sehnsuchtsvolle Anschmachten und dekorative Leiden in emotionaler Verunsicherung - beides noch dominant in den Vorgängern - wird in "Eclipse - Biss zum Abendrot" weitgehend abgelöst von einem gereiften Beziehungsstadium, in dem wichtige Entscheidungen für die Zukunft längst getroffen sind. Dass Bella (Kristen Stewart) Vampirmelancholiker Edward (Robert Pattinson) den Vorzug gegenüber dem kernig-knackigen Jacob (Taylor Lautner) aus dem Werwolf-Clan geben wird, stellt der dritte Teil nicht wirklich in Frage. Auch wenn Jacob in seinem Werben um Bella nicht aufgeben will und sich mehrfach für sie und die träumende Fangemeinde zum Kuscheln anbietet - im flauschigen Wolfspelz oder mit unverstelltem Blick auf den gestählten Oberkörper. Wichtiger als die Entscheidung ist dem Film die Konsequenz. In Gesprächen Bellas mit ihrer Mutter, Vampirgirl Rosalie und auch Jacob wird angedeutet, dass es Enkel nie geben, Bella sich nie weiterentwickeln und damit die Essenz des Lebens nie wirklich erfahren kann. Mehrfach blendet "Eclipse - Biss zum Abendrot" zurück, zeigt, wie zwei der Cullen-Kids zu Vampiren wurden, ohne Bellas Entscheidungsfreiheit gehabt zu haben.

Auch wenn die Konzentration des Drehbuchs weiterhin auf dem romantischen Dreieck liegt, öffnet sich der Film mehr als seine Vorgänger auch anderen Figuren. Davon profitiert vor allem Jasper aus dem Cullen-Clan, der im Vorgänger noch Frauen attackierte, sich hier aber grundsätzlich als unerbittlicher Fighter präsentieren darf - wie der Film insgesamt auch. Regisseur David Slade, der nach seinem intensiven Debüt "Hard Candy" mit dem Vampirthriller "30 Days of Night" wohl das Ticket für "Twilight 3" löste, macht in seinen Kampf- und Actionszenen keine Gefangenen. Hart, effektiv und gnadenlos geführt ist sein Finalfight zwischen einer instabilen Koalition von Werwölfen und Vampiren gegen die neue Bedrohung junger Vampire, die eine alte Bekannte aus den ersten Teilen in die Schlacht schickt, um sich an Edward zu rächen. Ein Budget im 100 Millionen-Dollar-Bereich, das für ein Projekt dieser Popularität und Streuwirkung eigentlich zu erwarten wäre, hat Slade genauso wenig wie die Möglichkeit, das dramatische Potenzial des ganzen Figurenpersonals episch auszuloten. Aber die Balance zwischen Liebe, Kampf, Pathos und sogar Humor stimmt in dieser Fortsetzung, womit in einer Saga, die in ihrer Struktur letztlich ein ausgedehntes Vorspiel ist, nach dem Abendrot die Nacht ruhig kommen darf. kob.

Darsteller:  Kristen Stewart   als Bella Swan
  Robert Pattinson   als Edward Cullen
  Taylor Lautner   als Jacob Black
  Bryce Dallas Howard   als Victoria
  Billy Burke   als Charlie Swan
  Dakota Fanning   als Jane
  Peter Facinelli   als Dr. Carlisle Cullen
  Elizabeth Reaser   als Esme Cullen
  Jackson Rathbone   als Jasper Hale
  Kellan Lutz   als Emmett Cullen
  Ashley Greene   als Alice Cullen
  Nikki Reed   als Rosalie Hale
  Anna Kendrick   als Jessica
  Michael Welch   als Mike
  Justin Chon   als Eric
  Christian Serratos   als Angela
  Xavier Samuel   als Riley
  Sarah Clarke   als Renee
 
Regie:  David Slade  
Buch:  Melissa Rosenberg  
Musik:  Howard Shore  
Kamera:  Javier Aguirresarobe  
Produzent:  Wyck Godfrey  
  Karen Rosenfelt  

Robert Pattinson knutscht "Twilight"-Wolf Taylor Lautner

Robert Pattinson, Kristen Stewart, Mila Kunis und Justin Timberlake sorgten für Lacher bei den MTV Movie Awards.

Robert Pattinson und Kristen Stewart küssten sich ausnahmsweise mal nicht! (Foto: Concorde) Großansicht

Robert Pattinson und Kristen Stewart küssten sich ausnahmsweise mal nicht! (Foto: Concorde)

Robert Pattinson ist der beste Küsser weit und breit. Das bestätigten nun die MTV Movie Awards, bei denen Pattinson und Kristen Stewart unter anderem in der Kategorie "Bester Kuss" für "Eclipse - Biss zum Abendrot" abräumten. Doch wer glaubte, dass Frauenschwarm Pattinson den preisgekrönten Filmkuss mit Kristen Stewart auf der Bühne gleich wiederholt, lag daneben. Robert nämlich hatte einen ganz eigenen Plan - und knutschte lieber "Twilight"-Co-Star Taylor Lautner.

Zuvor lieferte er sich zuerst mit Kristen ein kleines Geplänkel: "Ich bin ganz traurig, weil es sich gar nicht so anfühlt, als ob ich dich wirklich geküsst hätte", so Robert. "Und, möchtest du mich vielleicht jetzt auch nicht küssen?", antwortete Kristen. Darauf Robert: "Genau, es wird Zeit, dass wir es endlich tun! Aber ich habe da jemanden hier im Publikum im Visier, der das mehr zu schätzen wüsste." Sprachs - und schnappte sich den verdatterten Taylor Lautner für einen dicken Schmatz.

Penisgrapscher von Mila Kunis

"Twilight" gewann neben der Kategorie "Bester Kuss" auch noch den Preis für "Bester Film", "Beste Hauptdarsteller" (Pattinson und Stewart) und "Beste Kampfszene" (zwischen Pattinson und Victoria-Darstellerin Bryce Dallas Howard).

Für noch mehr Aufregung aber sorgten allerdings Justin Timberlake und Mila Kunis, die Robert und Kristen ihre Preise überreichen sollten und sich auf der Bühne frech befummelten: Timberlake nahm sich von hinten Milas Brüste vor mit den Worten: "Mila und ich haben uns niemals miteinander verabredet, wir haben eine rein platonische Beziehung ... Deshalb kann ich auch so was machen!"

Auf den doppelten Busengrapscher reagierte Kunis wenig zimperlich und griff Timberlake direkt an die Hose: "Und ich kann deshalb so was tun!" Timberlake setzte noch einen drauf und fiel Mila in den "Und der beste männliche Hauptdarsteller heißt ..."-Satz mit den Worten: "Ich denke, den haben wir schon gefunden! Was für eine schamlose Referenz an meinen Penis!"

In der Kategorie "Bester Bösewicht" gewann übrigens Tom Felton alias Draco Malfoy aus "Harry Potter" gewonnen und sich unter anderem gegen Mickey Rourke aus "Iron Man 2" und Leighton Meester aus "The Roommate" durchgesetzt.

 

Eclipse - Biss zum Abendrot in der Fotoshow

 

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