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Eden Lake

Harter Horrorthriller über verwahrloste Landjugend, die in britischen Wäldern erwachsene Eindringlinge terrorisiert.


Eden Lake

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Start: 17.04.2009

Thriller/ Horror

Großbritannien 2008
Laufzeit: 86 Min.
FSK: ab 18 (keine Jugendfreigabe)

Michael Fassbender
Kelly Reilly
Thomas Turgoose

Regie: James Watkins
Universum Film

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In lauschigen Wäldern verbreitet Englands Jugend Terror. Davor warnt der unerbittliche Eröffnungsfilm des diesjährigen Fantasy Filmfests. Während die Windsors in ihren Repräsentationspalästen die edle Porzellankollektion aus vergangener Blüte bestaunen, läuft das Volk aus dem Ruder. Als Kampftrinker und Hooligans sind die Briten bereits Weltspitze, jetzt rücken die Kids mit einem gravierenden Gewalt- und Verwahrlosungssyndrom nach. Im Regiedebüt von James Watkins, Horror-geprüfter Drehbuchautor von "Unsichtbare Augen" und "The Descent 2", hat das bis jetzt vor allem urban diagnostizierte Problem auch auf das Land übergegriffen. In den ersten beiden Akten ist alles Atmosphäre, wird die im Alltag verwurzelte Bedrohung aufgebaut. Wie in "Beim Sterben ist jeder der Erste", dessen künstliche Flutungsthematik hier reproduziert wird, wagen sich Städter in abgeschiedene Natur und geraten so ins Beuteschema sozial degenerierter Einheimischer - hier allerdings unterhalb der Volljährigkeitsgrenze. Steve (Michael Fassbender, Edelspartaner in "300") will seiner Freundin Jennie (Kelly Reilly, Entdeckung aus "Barcelona für ein Jahr") einen verträumten, aus einem Steinbruch entstandenen See zeigen, bevor die Idylle von Bauherren ruiniert wird. Tatsächlich ist sie das längst, wie das Paar beim Camping schmerzlich feststellen muss. Einige Kids, angeführt von einem cholerischen Schläger mit Kampfhund, provozieren das turtelnde Duo, testen aus, wie weit Steves Beschützerinstinkte gehen. Als der Eindringling das Revier nicht räumt und der Hund sein zorniges Leben aushaucht, kommt es zur Eskalation. Nun machen die Kids Jagd auf die Erwachsenen, bis die letzten Grenzen überschritten werden und Blut auf beiden Seiten fließt. "Eden Lake" ist ein klassischer Chase- und Survivalfilm mit realistischem Kontext, vor allem im brutalen Ausleben und der voyeuristischen Beobachtung von Gewalt. "This Is England" resümierte schon Shane Meadows ernüchternd in seinem gleichnamigem Jugenddrama, aus dessen Besetzung einige der jungen Darsteller rekrutiert wurden. Mit Härte und Intensität dehnt "Eden Lake" Meadows schonungsloses Fazit auf ländliche Kriegszonen aus, führt Kelly Reillys ums Überleben kämpfende Amazone auch äußerlich zu archaischen Wurzeln zurück. Das Ende ist unerbittlich, aber nicht unvermeidbar. Wer in der Fremde schlagende Eltern beobachtet oder vom Navi eindringlich zur Umkehr gemahnt wird, sollte diesen Rat in die Tat umsetzen. kob.

Am idyllischen Eden Lake wollen Jenny (Kelly Reilly) und Steve (Michael Fassbender) ausspannen, doch statt eines romantischen Wochenendes durchlebt das Paar einen Albtraum. Die Provokationen einiger Jugendlicher eskalieren zur brutalen Gewalt, als der Kampfhund des Anführers getötet wird. Von jetzt an machen die Kids in den Wäldern unerbittlich Jagd auf die Erwachsenen und lassen auch die letzten Grenzen zwischen Leben und Tod hinter sich.

Quelle: Universum Film

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Quelle: Universum Film

Eden Lake

Regie:  James Watkins  
Buch:  James Watkins  
Musik:  David Julyan  
Kamera:  Christopher Ross  
Produzent:  Christian Colson  
  Richard Holmes  
 
Darsteller:  Michael Fassbender   als Steve
  Kelly Reilly   als Jenny
  Thomas Turgoose   als Cooper
  Jack O'Connell   als Brett
  Bronson Webb   als Reece
  Shaun Dooley  
  Finn Atkins   als Paige

"Harry Potter"-Star Daniel Radcliffe von Moorgeist bedroht

Lord Voldemorts dunklen Künste lassen das Blut in den Adern gefrieren. Doch Daniel Radcliffes nächster Filmgegner ist sogar noch unheimlicher ...

Daniel Radcliffe schlägt sich auch nach "Harry Potter" mit düsteren Unholden herum (Foto: Warner) Großansicht

Daniel Radcliffe schlägt sich auch nach "Harry Potter" mit düsteren Unholden herum (Foto: Warner)

Denn während der Dunkle Lord im Finale "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" wenigstens als Gegner aus Fleisch und Blut zum Showdown antritt, muss sich Daniel Radcliffe in seinem nächsten Kinoabenteuer gegen ein Wesen aus der Zwischenwelt behaupten: Daniel Radcliffe spielt die Hauptrolle in "Woman in Black" - und die Titelfigur entsteigt dabei den Tiefen eines britischen Moores!

Vorlage für Daniel Radcliffes erstes Projekt nach dem Ende der Harry Potter-Filme ist ein Schauerroman von Düster-Expertin Susan Hill. Daniel Radcliffe spielt in "Woman in Black" den jungen Anwalt Arthur Kipps, der sich in einem gottverlassenen Nest irgendwo im England des 19. Jahrhunderts um die Hinterlassenschaft eines kürzlich verstorbenen Klienten seiner Kanzlei kümmern soll.

Doch in dem Dorf scheint einiges nicht mit rechten Dingen zuzugehen: Schon bei der Beerdigung des Klienten taucht eine mysteriöse, schwarz gekleidete Frau auf, die den jungen Anwalt später auch im Wohnhaus des Verstorbenen, das mitten im Moor liegt, heimsucht. Doch damit nicht genug, hört Kipps plötzlich furchtbare Geräusche und Schreie von Reisenden, die mit ihren Kutschen samt Reittieren im Moor versinken ...

Daniel Radcliffe auf den Spuren von Johnny Depp?

Ein klassischer Horror-Stoff á la "Sleepy Hollow" also, den sich Daniel Radcliffe da ausgesucht hat. Inszenieren wird das Gänsehaut-Spektakel der Genre-Experte James Watkins, der mit dem harten Horrorthriller "Eden Lake" auf sich aufmerksam gemacht hat.

Auf jeden Fall bewegt sich Daniel Radcliffe mit "Woman in Black" weg vom Image des Teenie-Stars. Ein ganz ähnlicher Weg also wie der von Johnny Depp, der seinem Durchbruch in "21, Jump Street" auch düstere Stoffe wie "Edward mit den Scherenhänden", "Dead Man" oder eben "Sleepy Hollow" folgen ließ. Wenn die Karriere von Daniel Radcliffe einen ähnlichen Verlauf nehmen sollte, könnte es ihm tatsächlich gelingen, nicht nur als "der Junge, der Harry Potter spielte" in die Filmgeschichte einzugehen ...

 

 

Eden Lake in der Fotoshow

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