DVD (2 Discs) Kaufvideo

Eika Katappa & Der Tod der Maria Malibran

Bild-, Musik- und Text-Collage von Werner Schroeter.


Eika Katappa & Der Tod der Maria Malibran (2 Discs)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
27.08.2010

Originaltitel: Eika Katappa

Drama/ Experimentalfilm

BRD 1969
Laufzeit: 193 Min.
FSK: Info-/Lehrprogramm

Gisela Trowe
Carla Aulaulu
Magdalena Montezuma

Regie: Werner Schroeter
film & kunst

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Der Titel, verballhorntes Griechisch, soll "verstreute Bilder" bedeuten. In acht Teile gegliederte Bild-, Musik- und Ton-Collage, die sich mit der deutschen und italienischen Kultur und der Ikonographie aus Oper, Mythologie, Religion, Geschichte und dem Showbusiness befasst. Von der Trauerklage über die Himmelfahrt, vom Nibelungenlied zur Geschichte einer scheiternden Sängerin, von Porträtaufnahmen der Diva Maria Callas zu Opernszenen aus Giuseppe Verdis "Rigoletto" versammelt Werner Schroeter seine Lieblingsmotive.

Mit "Eika Katappa" wurde Werner Schroeter nach "Argila" und "Neurasia" einem etwas breiteren als dem Festival-Publikum bekannt, weil der Atlas-Verleih den Film in die aufkommenden kommunalen und Programmkinos brachte. Schroeter sieht die Welt als Kunstmuseum und hebt wie in vielen seiner Filme die Grenzen zwischen Kitsch und Kunst auf, erprobt Stile und Rituale und unterfüttert seine Methode mit Travestien von Opern-, Operetten- und Schlageraufnahmen. Gedreht wurde in Xanten, Konnersreuth, Rom, Capri und Neapel.

Werner Schroeters eigenwillige Melodramen über Liebe und Tod, die auf Elemente von Oper, Theater und Kino zurückgreifen, mischen auf faszinierende Weise Kunst und Kitsch, Heheres und Banales, Maria Callas und Caterine Valente, Mythen und Genremuster. Die Doppel-DVD stellt die ersten beiden Langfilme von Schroeter in neu restaurierter Form vor sowie eine rekonstruierte Fassung der selten aufgeführten Doppelprojektion Argila. Außerdem enthält sie Ausschnitte aus einem Gespräch mit Werner Schroeter, das Dietrich Kuhlbrodt im Rahmen des Werner Schroeter Tributes auf der Viennale 2008 führte.

Quelle: Film & Kunst

- Argila 1969
- Dietrich Kuhlbrodt im Gespräch mit Werner Schroeter

Quelle: Film & Kunst

 

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